Ne, so doll ist das nun auch nicht, dazu kenne ich die Abrechnungen einiger Praxen zu gut.
Versteh mich nicht falsch, sicherlich verdient er nach einigen Jahren mehr als irgendein durchschnittlicher Angestellter, aber für einen Freiberufler mit Studium ist es nicht wirklich viel.
Kannst du ja selbst überblicken:
Miete oder Rate für die Räumlichkeiten,
Personalkosten,
Einrichtung,
Verbrauchsmaterialien,
Versicherungen,
Kranken- und Rentenversicherung für ihn selbst,
Vorleistung für die Medikamente in der Apotheke (die auch mal verfallen),
Strom, Wasser, Müll,
es kommt eine Menge zusammen und in genügend Praxen liegt der Monatsumsatz um nur 20000 Euronen, da bleibt nicht viel.
Ein TA kann und muss kein Billigheimer sein, wenn er wirklich gut ist und sich preislich im Mittelfeld bewegt, zahlt man meist insgesamt weniger als bei manch Billigheimer und der TA hat angemessen viel "übrig".
Wenn man bedenkt, dass ein TA -wie die meisten Studenten- lange zeit mit sehr wenig auskommen musste (lassen wir sponsored by Ellis weg), dann hat er -genau wie die anderen ehemaligen Studenten- ein angemessenes Einkommen verdient.
Hier kann man selbst rechnen: http://www.kleintierpraxis-markdorf.de/downloads/fach…2schumacher.pdf
LG
das Schnauzermädel