Beiträge von schnauzermädel

    Ich kann hier nur rassebezogene Erfahrungen beisteuern.
    Bei den Riesen empfinde ich die Erziehung von Rüden anders. Die meisten Rüden lernen langsamer und sind eher bereit, den "Führungsanspruch" des Menschen in Frage zu stellen, notfalls auch mit den Zähnen. Man braucht für sie mehr Geduld und mehr Zeit, man muss ständig am Ball bleiben.
    Wenn man sich aber durch diese Phase gekämpft hat, dann hat man einen zuverlässigen Hund, den man immer einschätzen kann und auf den Verlass ist.
    Hündinnen lernen schneller und leichter, dafür halten sie sich meist die Option bei passender Gelegenheit eigenen Interessen nachzugehen offen. Hier neigt man zum entspannten laufen lassen und wird plötzlich überrascht.
    Aber das sind nur Häufungen, es gibt natürlich auch Hunde des jeweils anderen Geschlechts, die sich so verhalten.

    Hündinnen sind meist zäher und lebhafter. Rüden haben ihre 5 Minuten, aber irgendwann ist es dann auch genug und man "wandert" schnuppernd mit. Die meisten Hündinnen rennen die ganze Zeit fröhlich durch die Gegend. Jetzt würde man denken, dass dann der Spiel-/Beutetrieb bei Hündinnen ausgeprägter/anhaltender ist. Das ist aber nicht so, das gibt es Unterschiede von Hund zu Hund aber keine Häufungen nach Geschlecht.

    Bei der Anhänglichkeit habe ich keine Unterschiede fest gestellt, alle meine Riesen waren und sind immer da, wo ich mich aufhalte. Alle unterstellen mir einen Fluchttunnel im Bad und campieren vor der Tür :D .
    Leichtführig finde ich ebenfalls beide Geschlechter, sie haben Eigenheiten, die gehäuft geschlechtertypisch auftreten, aber das macht keinen Unterschied.
    Was einfach bei dieser Rasse gehäuft vorkommt, ist dass Rüden sich massiv durchsetzen, wenn sie falsch behandelt werden. Hündinnen sind dann einfach ungehorsam. Das sieht man sehr schön, wenn man sich die Abgabehunde ansieht. Es sind gehäuft 2-3jährige Rüden, die der Besitzer nicht mehr kontrollieren kann.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn ihr 6 Wochen Urlaub zusammenbekommt, dann ist das mehr als genug, wenn bei der OP alles glatt läuft. Für einen eingewöhnten Hund würden auch 2 Wochen reichen.
    Insgesamt braucht die komplette Wiederherstellung zwar etwas länger, aber man kann den Hund dann bereits problemlos stundenweise allen lassen.
    Aber ob er auch allein bleibt, das ist eine andere Frage, denn er kennt es nicht.
    Wer die Kosten trägt, ist Verhandlungssache. Die Orga kann es wohl nicht, sonst wäre das evtl. eine Option.
    Vielleicht kennt die Orga einen TA, der es günstig gestaltet und man könnte über irgendeine Art der Kostenteilung reden?

    Ich finde es toll, dass du überlegst. Das Ganze muss wirklich gut geplant werden, damit es für alle Beteiligten eine runde Sache wird.

    LG
    as Schnauzermädel

    Wahrscheinlich ist es nichts, junge Hündinnen sind selten betroffen, das Risiko steigt mit zunehmendem Alter.
    Aber diese Erkrankung ist so schlimm, dass es richtig und wichtig ist zum TA zu fahren!
    Ein Ultraschall und die Sache sollte geklärt sein.
    Ich halte die Daumen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Man sollte immer bedenken, dass es genügend Gründe geben kann den erwachsenen Hund tragen zu müssen ;) .
    Ich fluche auch, wenn ich meine Schnauzis schleppen muss (36 und 45kg), aber wenn Hund krank ist, welche Wahl hat man :???: ?

    LG
    das Schnauzermädel

    Einen Gesetzestext gibt es nicht, weil das im Prinzip eine Auslegung des Tierschutzgesetzes ist.
    Bis vor wenigen Jahren war der Einsatz möglich, die Bundesländer hatten eigene Regelungen. In NRW war es z.B. so, dass der Anwender einen entsprechenden Sachkundenachweis brauchte und die "Korrektur" eines bestimmten Hundes dann vom zuständigem Amtsvet genehmigt werden musste. In NRW gabs diese Ausnahmegenehmigungen im Prinzip nur für Jäger.
    Dann war ein Sporthundetrainer so dumm zu laut nach einer Genehmigung für den Einsatz bei Seminaren zu schreien und klagte sich durch die Instanzen.
    Heraus kam ein Urteil, dass die Anwendung von Stromhalsbändern, die dem Tier erhebliche Schmerzen zufügen können und es in der artgemäßen Bewegung einschränken, verboten ist.
    Das Urteil befasst sich zwar mit Teleimpulsgeräten, die zur Erziehung gedacht sind, aber unsichtbare Zäune, Tabuzonen-Halsbänder oder Anti-Bell-Halsbänder erfüllen diese Kriterien auch.
    Es gibt kein Gerät auf dem Markt, für das man nachweisen kann, dass es nicht zu erheblichen Schmerzen und Leiden führen kann (lt. Urteil ist egal, wenn man die hohen Stufen nicht nutzt, man hat die Möglichkeit), daher gibt es auch keinen erlaubten Einsatz.
    Hier ein schöner Text, der es erklärt: http://www.malinois-hunde.de/index2.php?opt…do_pdf=1&id=249

    Und hier das Urteil: http://www.bundesverwaltungsgericht.de/media/archive/3730.pdf

    LG
    das Schnauzermädel

    Jay-Jay

    Wenn man mir vorher gesagt hätte, was dieser Hund für Probleme hat, dann hätte ich ihn mir nicht ansatzweise zugetraut.
    Aber wenn der Hund da ist, wenn es einfach gefunkt hat, dann wächst man über sich hinaus.
    Das sieht man ja sehr schön bei allen, die hier schreiben.

    Nach ihn habe ich zuerst gesagt: Nie wieder so ein Hund. Eingezogen ist ein sorgsam ausgesuchter Welpe.
    Aber als es dann um einen Zweithund ging, fing das Grübeln an und ein Notfall wurde uns ans Herz gelegt.
    Seitdem ist das bei uns eben so, dass es immer einen "Spinner" gibt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Moin,

    diesen "unsichtbaren" Zaun haben grade Nachbarn aus dem Dorf um ihr Grundstück gezogen. Bei denen war es eine Kostenfrage. Ein einfacher Maschendrahtzaun ums Grundstück hätte rund 4000 Euros gekostet, der unsichtbare Zaun hat 400 Euros gekostet.

    Also gibt es ihn auf normalen Wegen zu kaufen.

    Ein anderer Nachbar war auch am überlegen, hat es verworfen, weil er befürchtet, dass sein Hund trotzdem abhaut.

    Verboten ist er in D trotzdem.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bei uns im Verein (VDH-angeschlossen) dürfen die Welpen ab der 8. Woche geimpft werden, nach der Impfung müssen sie noch 5 Tage beim Züchter bleiben, erst dann dürfen sie zu ihren neuen Besitzern ziehen. Gechippt sind sie bei uns im Verein auch, die Nummer wird bereits zur Ausfertigung der Ahnentafel benötigt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn man mit einem unsichtbaren Zaun arbeitet, dann sollte die Grenze in der Anfansgzeit mit Fähnchen markiert werden. Erst wenn der Hund seine Grenzen kennt, entfernt man diese.
    Trotzdem sind die Dinger in D zum Glück verboten, denn ob Fähnchen oder nicht, DAS ist keine Art der Hundeerziehung.

    LG
    das Schnauzermädel,
    mit sichtbarem, hohem Zaun