Beiträge von schnauzermädel

    Das kommt ganz darauf an.

    Ich sehe viele Hundeplätze und viele Ausbildungsmethoden.

    Definitiv und bei jedem ist meine Grenze dort, wo es ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist.

    Ansonsten kommt es auf den jeweiligen Menschen und den Hund an.
    Wenn jemand mit Zwang arbeitet, sehr genau weiß, was er tut un nach dem Motto vorgeht "So viel wie nötig, so wenig wie möglich", dann toleriere ich es. Ich finde es deshalb nicht gut und es ist auch nicht mein Weg.

    Viel schlimmer als den dosiert und gekonnt eingesetzten (Stark-)Zwang finde ich so tolle Beispiele, wie von der TE beschrieben.
    Wer nicht passgenau bestätigen kann, der kann auch nicht sinnvoll mit Zwang arbeiten. Nur weil man VPG macht, braucht man keinen Stachel, auch wenn mancher glaubt, dass es notwendige Grundausstattung sei.
    Aber das hat man nicht nur im Sport, Hunde auf die so "gekonnt" erzieherisch eingewirkt wird, sieht man auch auf fast jedem Spaziergang.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich hab immer eine Krise bekommen. Die hatte kaum Zähne im Maul, viele fehlten wohl erblich bedingt, andere waren gebrochen, weil Madame sich bei der Übernahme in Bäume hängte :hust: .
    Aber immerhin ging sie mit Stock keinen Wildfährten nach :D , ie war ein Künstlerin auf dem Gebiet "Eben war hier doch noch ein Hund?!".

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Der Züchter ist aber nicht zufällig Herr von und zu Photoshop?
    Ich meine, seine Zuchtziele in dem Foto zu erkennen.

    :ops:

    Falls du mein Bild meinst, nein, das ist die Zucht einer TÄ ;) .

    Zitat

    Also soweit ich weiß werden american staffords auch american pitbull oder nur pitbull genannt.
    Eben weil sie ,wie schon erwähnt bei hundekämpfen eingesetzt wurden und der "Ring" eben pit genannt wird.


    Nah dran.
    Irgendwann haben sich 2 Vereine gegründet, anfangs wuren die Zuchthunde auch noch bei beiden eingesetzt.
    Beim AmStaff hat man sich früher für reine Schönheitszucht eingesetzt und Hundekämpfe abgelehnt.
    Die PitBull-Leute haben länger an der typischen Verwendung festgehalten.
    Die Zuchtlinien gingen komplett auseinander.

    Der AmStaff hat die FCI-Anerkennung als Rasse, der Pit nicht. Pits werden "funktionaler" gezüchtet, daher hat man jetzt doch recht unterschiedliche Hunde. Dazu kommen die unterschiedlichen Farben, ein Am Staff als Red Nose geht gar nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Dann schau dir vernünftig gezogene Staffordshire Bullterrier an ;) , die sind klein und breit und es gibt genügend vernünftige Züchter.
    Sie waren nie in irgendwelchen ominösen Kreisen begehrt und sind daher recht vernünftig durchgezüchtet.

    Falls die 16 für dein Alter stehen sollte, dann sind die aber in einigen Bundesländern keine Option für dich.

    LG
    das Schnauzermädel

    :lachtot: Jeder Hund wird schmerzunempfindlich, wenn er hoch genug im Trieb steht.
    Welcher Trieb ist dabei egal. Muss ein Hund grade um sein Leben (oder empfindet es zumindest so) oder jagt er grade hinter einem Hasen her, dann wird die Empfindlichkeit für Schmerz durch Hormone stark unterdrückt.
    Hunde mit deutlich gesteigerter Aggressivität gegen ihren Menschen an der Leine, kämpfen meist "um ihr Leben", zumindest um körperlich Unversehrheit.
    Da hat in den meisten Fällen der Besitzer ganze Arbeit geleistet und seinen Hund aus Versehen klassisch konditioniert.
    Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten, also wird z.B. geruckt. Hund reagiert nicht gewünscht. Also kommt ein Stachel oder ähnliches zum Einsatz und dann wird richtig zugefasst. Hund wehrt sich, das geht gar nicht, jetzt bekommt er richtig Druck. Bei manchem Hund führt das zu einem "Umschalten" in totale Gegenwehr wegen minimaler Bewegungen oder leichtem Druck am Hals. Und fertig ist der "gefährliche Hund". :zensur:
    Ein Trainer mit veralteten Ansichten, wird versuchen den Hund zu brechen. Da das bei sehr charakterstarken Hunden nicht klappt, hat man den Mythos vom unerziehbaren, gefährlichen Hund, der unbedingt getötet werden muss.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht Hunde gibt, die besser eingeschläfert werden. Und nur mit Samthandschuhen kommt man evtl. auch nicht weiter, denn mancher Hund baut das Verhalten aus, weil es offensichtlich zum Erfolg führt. Aber es besteht eben ein Unterschied zwischem den Grundproblem und Fehlverhalten, dass daraus resultiert.

    LG
    das Schnauzermädel