Beiträge von schnauzermädel

    Hunde sind enorm hart in Nehmen, sie zeigen grade andauernde Schmerzen erst dann, wenn es wirklich schlimm ist.
    Ein Schatten auf dem Röntgenbild ist noch sehr wenig, da ist der Knochen noch recht stabil.
    Meist wird die Lahmheit lange nur immer wieder behandelt und erst wenn der Hund richtig lahmt und eine deutliche Schwellung durch den in Zersetzung befindlichen Knochen entstanden ist, wird genauer untersucht.

    Es gibt auch hier D Erfolge mit Chemotherapie, aber manche Hunde vertragen es sehr schlecht und es hilft auch nicht zuverlässig.

    Hier mal Berichte Betroffener:

    http://www.roxys-seite.opage.de/

    http://www.cito-web.de/

    LG
    das Schnauzermädel

    Knochentumore sin grausam.
    Du kannst den Tumor nur durch eine Amputation entfernen und hoffen, dass es noch nicht gestreut hat.
    Ich möchte dir keine Angst machen, aber man kann und darf es auch nicht verharmlosen.
    Wenn es ein Knochentumor ist, dann ist euer Hund sehr schwer krank.
    Die meisten Arten Knochenkrebs haben eine sehr starke Neigung zur Metastasenbildung und wachsen sehr aggressiv.
    Man kann nur amputieren und hoffen, oder es so belassen und den Hund erlösen, wenn die Schmerzmittel nicht mehr ausreichend helfen.

    Ihr seid in einer ganz schlimmen Situation, ich möchte nicht mit euch tauschen.

    Die gute Nachricht ist, dass Hunde normalerweise sehr gut mit einer Amputation zurechtkommen.

    Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit, ihr werdet euren Weg finden!

    LG
    das Schnauzermädel

    Gesteigerte Aggressionen sind ein Grund einzuschläfern.
    Unser derzeitiger "Spinner" wäre auch eingeschläfert worden und ich könnte dem TA keinen Vorwurf machen.
    Sicherlich war unser Hund hinzubiegen. Aber wenn das TH grad keinen Platz hat (die meisten THs sind auch nicht der richtige Anlaufpunkt, denn sie können die Erziehungsarbeit nicht leisten), es keinen anderen Platz für den Hund gibt, dann geht es nicht anders. Hier geht der Menschenschutz vor!

    Allerdings finde ich so eine Anzeige daneben! Zeitdruck und Mitleid sind der vollkommen falsche Weg für einen Problemhund den passenden Platz zu finden!

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich trainiere gar nicht in Intervallen, ich trainiere durch, daher kann ich dir dazu nichts sagen.

    In welcher Ausrüstung ist Geschmackssache. Bei Hunden, die sehr ziehen, nehme ich gern ein Böttcher, damit zieht man sie nicht hoch oder schief.

    Bei Hektikern nehme ich erstmal gar kein Geschirr. Da nehme ich ein Kettenhalsband und hake 2 Leinen rechts und links ein. Die führe ich unter den Vorderbeinen durch und gebe so die Richtung an.
    Da braucht man aber viel Geduld und Konzentration, denn es soll nicht so gehen wie mit diesen Erziehungsgeschirren, also der Hund soll keinesfalls Schmerzen haben.
    Evtl. zu zweit arbeiten, damit man den Hund mit einem Geschirr bremsen kann und nicht zuviel Druck auf die "Lenkleinen" kommt.

    Du kannst Leckerchen in jeden Tritt legen, mit einem Plastikrohr aus dem Baumarkt geht das recht komfortabel. Du kann etwas leckeres in einem Nylonstrumpf oder Obstnetz als Schleppe ziehen. Du kannst einen Stock unten mit Stoff umwickeln, den mit Wurstwasser, Pansensud o.ä. tränken und tupfen. Deiner Fantasie sien keine Grenzen gesetzt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich arbeite auch nicht mit Waage und festen Plänen, aber je nach Belastungsgrad passe ich die Ernährung an. Da wird dann ein wenig überlegt und berechnet und dann passt das ;) .
    Aber ich weigere mich einfach einen Hund, der nicht vernünftig ernährt und ausreichend medizinisch betreut ist aus 100m Entfernung in einen Angriff zu schicken. Da wirken Kräfte, die können Schlimmes anrichten.
    Wenn andere das tun und ihre Hunde früh ausmustern müssen, so ist es deren Ding.

    LG
    das Schnauzermädel

    Beim Vorröntgen kann man die Katastrophen bereits sehen.
    Wenn Sascha jetzt mit C ausgewertet würde, dann hat das ja keinen Einfluss auf seine Gesundheit.
    Bei einem Rassehund wäre so ein offizielles Ergebnis sicherlich sehr wichtig. Aber bei einem Mix reicht es doch wenn D oder gar E Befunde ausgeschlossen sind.
    Zumal die meisten TAs eh nur die schweren Fehler sehen. Einen Mix kann man ja nicht offiziell auswerten lassen. Die Aufnahme jetzt zu einem Gutachter zu schicken, halte ich für übertrieben. Zumal die Beurteilung der Hüfte durchaus aus rasseabhängig ist. Nach welchen Kriterien soll der Gutachter da gehen? Er kann die Winkel messen und eine generelle Aussage machen. Ein GUTER TA kann das aber auch, viele leider nicht. Aber den Hund einschränkende Befunde sehen auch die normalerweise.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wobei es eben bei einem Rassehund IMMER sinnvoll ist.
    Das hat nichts damit zu tun, dass die Rassehund mehr wert sein sollen, oder so. Bitte nicht falsch verstehen.
    Aber wenn von einem -nehmen wir mal an- 8er Wurf nur 2 ausgewertet werden und dort ist alles ok, dann züchtet man mit den Elterntieren munter weiter. Haben von den nicht untersuchten Geschwistern nun später 2 oder 3 Probleme und es kommt erst dann heraus, ist es bereits zu spät. Es sind bereits weitere Hunde mit evtl. schlechten Hüften geboren worden. Das hätte man vermeiden können.

    Gesunde Hunde vom Züchter bekommt man wegen der verantwortungsbewussten Haltung desselben und wegen vielen Rasseliebhabern, die ihre Hunde untersuchen lassen, obwohl sie nicht züchten. Den nachfolgenden Käufern sollte man ebenfalls diese Hilfestellung zukommen lassen, von der man selbst profitiert hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, es ist total bekloppt.
    Ich hatte ja Riese und Staff, erst war alles normal, dann kam die Hundeverordnung, da durfte ich immer noch beide nehmen, aus der Verordnung wurde ein Gesetz und dann war das getrennt gehen da... So ändern sich die Regelungen innerhalb kurzer zeit, so wars in NRW.

    Jetzt haben wir 2 Riesen, die sind schwerer zu halten weil mehr Masse, DAS ist aber erlaubt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wir machen sehr ausgeprägt VPG und holländischen Ring- und Polizeihundesport ;) .
    Die Ernährung ist da recht einfach, wenn man einmal raus hat, wie man den Hund mit ausreichend Energie und allen Nährstoffen versorgt. Man muss nur das passende Verhältnis beachten, dann ist es nicht schwerer als die Fütterung eines Familienhundes.
    Aber medizinisch machen wir natürlich einiges mehr. Wir schauen einmal im Jahr routinemäßig nach den Knochen, insbesondere die Halswirbelsäule bekommt Aufmerksamkeit, das Herz wird genau begutachtet, die Hunde sehen regelmäßig ihren Physiotherapeuten und bei der kleinsten Auffälligkeit wird nachgeforscht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die Verwaltungsvorschrift zur Hundeverordnung in Ba-Wü sagt deutlich, dass an die Haltung mehrerer Kampfhunde wegen der größeren Gefahren sehr hohe Anforderungen zu stellen sind. Sicher führen könne man diese Hunde nur einzeln.

    LG
    das Schnauzermädel