Beiträge von schnauzermädel

    Extremmäkler hungern bei mir, bis sie fressen.
    Das betraf z.B. unseren jetzigen Rüden. Der hatte das Mäkeln beim Vorbesitzer zur Perfektion gebracht. Er verweigerte alles, was kein Mittagessen für Menschen war...
    Jetzt frisst er (fast) alles. Aber Wild und Kaninchenleber mag er nicht. Das ist aber für mich ok, das empfinde ich nicht als Mäkeln, das ist für mich eine Abneigung, die ich einfach berücksichtige.

    LG
    das Schnauzermädel

    Neue Katzen haben nichts aber auch gar nichts mit Katzen zu tun, die bereits bei einem gelebt haben, wenn Hund einzieht.
    Die neuen Katzen sind einerseits Eindringlinge und natürlich aus Hundesicht auch nichts anderes als irgendwelche Katzen draußen.

    Da helfen nur kontrollierte Zusammenführungen, damit der Hund lernen kann, dass diese Katzen jetzt auch dazu gehören.
    Das erfordert Geduld und sehr viel Konzentration.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nein, das ist nicht mehr so.
    Früher wurden durchaus überzählige Welpen getötet. Das hatte aber gute Gründe. Man hatte nicht einfach so ein Auto, daher war Amenaufzucht kaum möglich, vernünftige Welpenmilch zum Zufüttern gab es auch nicht und man hat einer Hündin eher weniger Welpen belassen, weil man sie schonen wollte.
    Aus heutiger Sicht war das Vorgehen grausam, aus der Sicht damals das Beste für die Hunde.

    Das Töten von Welpen wegen der Anzahl oder der Farbe ist verboten. Man kann es nicht überprüfen, weil der Züchter normalerweise allein mit der Hündin ist, üblich ist es nicht mehr.
    Wenn bei der Wurfmeldung die Wurfstärke höher angegeben wird als die Zahl der "belassenen" Welpen, dann gab es bei dem Wurf Probleme.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, meine ich.
    Im Gegensatz zu einem der üblichen Fressfeinde, die entweder einfach Hunger haben und es deshalb weiter versuchen oder schlecht mit der begonnen Handlung aufhören können (Schlangen), spucken Hunde direkt aus und schwemmen das Gift dann durch Speichelbildung aus.
    Sicherlich wird ein Teil abgeschluckt und auch etwas durch die Schleimhäute resorbiert, aber eine Kröte ist kein Pfeilgiftfrosch ;) .

    Unken sind etwas giftiger, aber da sind durch Dämpfe nur vorübergehende Augenreizungen zu erwarten.

    Aga-Kröten wären ein echtes Problem, aber die leben bei uns zum Glück nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Mhm,
    das hatte ich auch schon gesehen.

    Es ist wirklich eine Überlegung wert :gut:

    Ist es auch so strapazierfähig wie die "Power" Geschirre?

    NEIN!
    Es ist ein reines Gassi-Geschirr.
    Der Hersteller rät dringend von der Arbeit im Schutzdienst mit diesem Geschirr ab, daher auch bei Leinenpöblern und sonstigen ziehenden Hunden bitte Vorsicht!

    LG
    das Schnauzermädel

    Das liest sich aber wieder gleich so dramatisch ;) .
    Nur Hunde sind doch deutlich größer und schwerer als die Fressfeinde, die tatsächlich lange an einer Kröte probieren.
    Hunde nehmen die ins Maul und spucken sie sofort wieder aus. Danach setzt sofort das Speicheln ein und das Gift wird ausgespült.
    Von daher ist es für Hunde keine große Sache, es tut einfach richtig weh und so soll es ja auch sein aus Sicht der Kröte. Die möchte ja keinen umbringen, die möchte nur nicht gefressen werden :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Mal völlig losgelöst von den beschriebenen Problemen ein Beispiel, was die Souveränität und Gelassenheit des Menschen am Ende der Leine ausmacht:

    Ich habe einen Leinenpöbler übernommen, der, wenn er dann im Stress keifte, auch noch kehrt machte und versuchte schöne Löcher in seinen Menschen zu machen.

    Je mehr der klassich-menschlichen Fehler man macht (Leine kürzer nehmen, langsamer gehen, gestresst werden), desto größer wird der Ausbruch.

    Jetzt kann man natürlich ein Leinenpöblertraining machen und nach elendig vielen Wiederholungen, Rückschlägen und neuen Annäherungen hat man evtl. Erfolg. Mancher HH lebt allerdings auf ewig mit seinem Pöbler und nichts hilft wirklich.

    Man kann aber auch ganz desinteressiert bleiben (eine Unterhaltung oder ein Telefonat sind gut :D ) und wird sehr überrascht sein, dass dann meist nichts passiert. Und sollte Hund doch loslegen, wird er sich in den meisten Fällen durch ein kurzen, aber überzeugendes "Zurechtstutzen" beruhigen lassen.

    Ich finde, grade solche Sachen zeigen sehr deutlich, dass die ganzen tollen Tips gegen "Dominanz" und für mehr "Rudelführung" recht sinnlos sind. Habe ich diese Spielchen nötig, wird Hund sie mir nicht glauben, denn es fehlt die dazu passende Ausstrahlung. Habe ich die Ausstrahlung, dann brauche diese "Krücken" nicht.

    LG
    das Schnauzermädel