Beiträge von schnauzermädel

    Wenn ich sie wenigstens nur gehört hätte...
    Aber das ewige Rumsuchen mit dem Lesegerät am Hund gehört ja nun schon zu fast jeder Prüfung.
    Oftmals wurde die Kontrolle abgebrochen, weil Hund und Mensch zu nervös wurden. Dann durften sie erstmal laufen und in den Pausen wurde fleißig weitergesucht. Auch ein tolles Gefühl am Prüfungstag, vor allem, wenn die Prüfung am Ende umsonst war, weil die Identifizierung des Hundes nicht möglich war.
    Man bekommt ja auch mit, bei wie vielen Hunden die Chips sehr weit von der Implantationsstelle aufgefunden werden und das sind nicht wenige.
    Alles was ich jetzt beschrieben habe, war ganz bewusst nicht Hörensagen, sondern eben Fälle, die ich selbst genau kenne.

    LG
    das Schnauzermädel

    Im Sportbereich kenne ich einige Hunde, wo Chips gar nicht mehr auffindbar waren oder eben entfernt werden mussten.
    Zur Entfernung: Wenn der Chip normal sitzt, dann kann man ihn fühlen, das ist ein minimaler Schnitt, den mache ich selbst, wenn ich möchte ;) .
    Tierärztlich erfasst wird so etwas übrigens an keiner Stelle und die meisten TAs schweigen sich zu Fällen in ihrer Praxis aus. Man muss Glück haben, wenn der eigene TA sich ehrlich äußert.
    Welcher TA kontrolliert den den Chip, wenn man nicht nachfragt?
    Meine Hunde gehen ja nun regelmäßig zu Röntgen, zur Blutabnahme und zum Ultraschall, aber Chips werden da nicht abgelesen.
    Beim TA wurde bisher nur beim offiziellen HD-Röntgen der Chip gelesen.

    Ich darf übrigens demnächst einen Chip entfernen lassen...
    Der Hund wird 5 Jahre alt, mittlerweile ist der Chip von der linken Halsseite rechts bis kurz über den Ellbogen gewandert. Dort steht er bisher nicht still :sad2: . Alle unsere TAs raten jetzt zur Entfernung, da sie große Probleme sehen, wenn der Chip in die Gelenksbereiche des Beines und zwischen die Sehnen gerät.
    Also kommt Hund in Narkose, der Chip wird entfernt und ich MUSS ja einen neuen setzen, da ich in NRW lebe. Ich könnte natürlich den alten Chip wieder neu setzen lassen, aber da habe ich kein gutes Gefühl bei, der hat ja nie gehalten. Jetzt gibt es dann einen riesigen Papierkrieg mit dem Ordnungsamt und dem Zuchtbuchamt, da ich ja eine Änderung von Ahnentafel und Leistungsurkunde brauche :zensur: .

    Ansonsten kenne ich persönlich 3 Hunde mit unauffindbarem Chip, viele, wo der Chip zwischen den Schulterblättern oder an der Brustbeinspitze sitzt, einen DSH, dem der Chip aus dem Vordermittelfuß entfernt wurde, ein Riesenschnauzer hatte ihn hinten in der Pfote.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sicher.
    Für so eine Zuchtidee wählt man eben Zuchtpartner mit einem fehlerhaften Sozialverhalten.
    Eigentlich ist das nichts anderes als die Zucht von Hütehunden. Dort hat man den Jagdtrieb über Selektion "modifiziert", bestimmte Teile des Jagdverhaltens wurden deutlich verstärkt, andere wurden sozusagen ausgelöscht.
    Als Sokas noch zum Kämpfen gezüchtet worden sind, war die Menschenfreundlichkeit ein genauso wichtiges Ziel wie die absolute Abneigung gegen andere Hunde. Solche Hunde wurden schließlich schnell mal verkauft und mussten auch beim neuen Menschen funktionieren. Außerden war es damals üblich, dass der Besitzer des einen Hundes den anderen Hund auf Gifte oder Betäubungsmittel im Fell untersucht. Auch die Absperrungen zum Publikum waren jetzt nicht so sicher.
    Ein Teil Zucht und eine entsprechend gestaltete Aufzucht und ein passendes Training gehören natürlich zusammen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wir haben in NRW die :zensur: Chippflicht schon einige Jahre...
    Sicher, es ist ja auch so viel besser als Tätowieren.
    Aus tierschützerischer Sicht ist es ein echter Fortschritt, so wie das ständige Kastrieren auch, nur die Nebenwirkungen werden bei beidem nicht bedacht.

    Versteht mich nicht falsch, die Kennzeichnung und zentrale Meldung von Hunden finde ich richtig. Mir gehts da weniger um Sicherheitsbedenken, wie bei uns im Gesetz vorgesehen, denn wenn ein anderer Hund mich oder meinen beißt, dann habe ich selten ein Lesegerät dabei. Aber entlaufene Hunde zuzuordnen oder die "Besitzer" ausgesetzter Hunde zu ermitteln, das finde ich eine gute Sache.

    Aber der Chip macht Probleme, die eine Tätowierung einfach nicht macht. Tätowierungen wandern nicht und müssen teilweise aus Gelenkspalten entfernt werden. Bei Tätowierungen sehe ich selbst, ob sie noch lesbar sind, den Chip muss ich regelmäßig ablesen lassen. Ein Chip ist leichter zu entfernen als eine Tätowierung, wenn man den Hund neu kennzeichnen möchte.
    Ich wäre sehr dafür den Chip als Möglichkeit neben der Tätowierung zuzulassen und nicht als einzige Möglichkeit. Man sollte dem Besitzer schon eine Wahl lassen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieviel gefüttert werden muss, kann man ganz schlecht sagen.
    Wenn ich meine Hunde vergleiche (gleiche Rasse, gleiches Alter, 2cm Größen- und 9kg Gewichtsunterschied), dann würde man denken ich füttere einen Riesenschnauzer und eine (Mittel-)Schnauzer.
    Der Rüde braucht deutlich mehr als die Angaben auf den Packungen, die Hündin mehr als ein Drittel weniger als vom Hersteller vorgeschlagen. Soviel machen 9kg nicht aus ;) .
    Das musst du einfach ausprobieren. Wobei ich jetzt nur etwas weniger geben würde, denn ein wenig wird er ja noch wachsen. Wenn er jetzt langsam in den nächsten Monaten 2 kg abnimmt und dabei noch 2 oder 3 cm dazubekommt, dann dürfte es passen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die Rasse ist schon klasse und bei den richtigen Menschen auch als Ersthund geeignet, das ist ähnlich wie bei den Riesenschnauzern.
    Wenn man solchen Hunden verfallen ist, dann wird man sich Infos und ggfls.Hilfe holen und meist klappt das dann auch.
    Aber es gibt Hunderassen, die einfacher zu erziehen sind. Bei 2 kleinen Kindern und Pferd bleibt wenig Zeit, da muss man dann absolut überzeugt sein ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hallo,
    wie wäre es denn mit einem Bouvier des Flandres.
    Sind auf jedenfall sportliche, wachsame Hunde und zum ausreiten wahrscheinlich auch geeignet.

    Der beste freund von meiner Hündin( 5 Monate) ist ein gleichalter Bovier und der ist zumindest bis jetzt ein total lieber Hund.
    Auch die 2 Erwachsenen Bouviers, die ich kennenlernen durfte, machen einen sehr guten Eindruck.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bouvier_des_Flandres


    lg clash

    Die erfordern aber eine ordentliche Erziehung, als Anfängerhund nur für Menschen, die bereit sind sich absolut reinzuknien, weil bei falscher Behandlung gibts schnell mal gesteigerte Aggression.
    Das Fell ist auch nicht grade pflegeleicht.

    LG
    das Schnauzermädel