Beiträge von schnauzermädel

    Nach Züchtern, die dich interessieren kannst du bereits jetzt herausfinden, dann erfährst du automatisch, wie ihre Wurfplanung aussieht ;) .

    Dazu kannst du auf der Seite des PSK unter Zucht immer die aktuellen Deck- und Belegmeldungen einsehen. Wenn alles geklappt hat, dann sollten ja 9 Wochen Welpen da sein.
    Dann kannst du immer die aktuellen Würfe auf der Wurfliste sehen. Also theoretisch kann man recht schnell zum Pinscher kommen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ein Hund, der seine Beute sichert, ist nicht automatisch schwach. Und ich werde den Teufel tun, einen problemlosen an dieser Stelle aus dem Trieb zu nehmen ;) . Er zeigt ein normales Verhalten und hat in dem Alter noch nicht den erforderlichen Ausbildungsstand das in hohen Reizlagen zu unterlassen. Das ist z.B. ein Punkt, warum ich das Video zwar passend zum zeigen der Fixierung auf den Ärmel finde, aber ansonsten weniger gut. Dieser Hund ist viel zu jung für diesen Ausbildungsstand, der hätte mehr Zeit gebraucht, ihm fehlt einfach geistige Reife.
    Ein Hund, der ein generell ungeklärtes Verhältnis mit seinem Menschen hat, gehört nicht in den SD, das wird zwar normalerweise nicht gefährlich, ist aber vollkommen sinnlos, da der Besitzer keinen sicheren Gehorsam hinbekommen wird. Da ist man dann nämlich der Punkt, wo irgendwelche Idioten es mit Zwang versuchen, was aber nicht funktionieren wird.

    LG
    das Schnauzermädel
    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Sie wenden das Verhalten aber genau so bei einem neuen Objekt an.
    :???: Ich sagte ja auch niemals, dass ein VPG-Hund beim Gassi gehen mal "ausprobiert". Ich fragte, weshalb er das Kommando bzw. die Handlung des Beißens nicht sofort auf jedes Objekt übertragen kann!
    Nun ist es ja im deutschen VPG aber scheinbar so, dass der Hund das Beißen gar nicht "lernt",
    sondern dieses nichtmal wahrnimmt und er einfach die Belohnung will . Das heißt ja, dass er eigentlich gar kein "Fass" o.ä. auf Kommando kannn, sondern dieses Kommando für ihn lediglich bedeutet, dass er nun zu seiner Belohnung darf?
    Ja?

    Dazu müsste es in diesem Sport aber ein Kommado zum Beißen geben, oder? ;)

    Nur gibt es das nicht, die einzigen Kommandos, die man nutzt, sind:
    Voran oder Revier und Hier für das Revieren,
    Hier Fuß für das Abrufen aus dem Versteck,
    Fuß und Platz, wenn man den Hund an den Startpunkt der kurzen Flucht bringt,
    Aus zum Ablassen,
    Fuß oder Transport für die Transporte
    und ein Voran für das Schicken bei der langen Flucht :D
    Der Hund reagiert immer nur auf ein Wegnehmen seiner Beute, er bekommt kein Kommando zuzufassen.

    Ich beschreibe euch mal aus Hundeführersicht, wie so eine Prüfung abläuft, dann wird klar, warum es kein Kommando zum Beißen gibt.

    Ich gehe mit meinem frei bei Fuß folgenden Hund auf den Platz und gehe ganz hoch ans Ende. Dort bleibe ich stehen und warte darauf, dass der Richter mich beginnen lässt.
    Auf sein Zeichen schicke ich den Hund zum ersten Versteck damit er das umrundet, wenn der Hund losläuft, gehe ich auf er Mittellinie in Richtung des anderen Platzendes. Den Hund schicke ich mit einem Handzeichen in die gewünschte Richtung und dem Kommando Revier (andere nutzen auch Voran).
    Umrundet der Hund grade das Versteck, rufe ich ihn mit einem Hier und schicke ihn, wie vorher beschrieben, zum nächsten, das Spiel machen wir bei insgesamt 5 Verstecken.
    Wenn der Hund aus dem 5. Versteck kommt, schicke ich ihn genauso ins 6., wo der Helfer steht.
    In dem Moment, wo der Hund in dem Versteck ankommt, bleibe ich stehen. Das heißt, der Hund verbellt jetzt den Helfer vollkommen selbstständig, ich bin noch 10-20m weg und kann den Hund auch nicht sehen.

    Auf ein Zeichen des Richters gehe ich zum Versteck und stelle mich etwa 4-6m entfernt hin. Der Hund verbellt idealerweise in dieser Zeit durchgehend weiter und ignoriert mich.
    Auf ein Zeichen des Richters rufe ich den Hund mit Hier Fuß in die Grundstellung neben mich und fordere den Helfer auf aus dem Versteck zu treten und sich für die kurze Flucht aufzustellen.

    Wenn der Helfer steht, gehe ich mit dem Hund neben mir zu seiner Ablageposition, halte dort an, der Hund sitzt in der Grundstellung, dann kommt das Kommando Platz. Ich verlasse den liegenden Hund und gehe im Versteck außer Sicht.
    Wenn der Helfer losläuft, soll der Hund selbstständig die Flucht vereiteln, erst wenn die beiden im vollen Lauf sind, darf ich aus dem Versteck treten. Nach einigen Metern stellt der Helfer die Flucht ein, jetzt soll der Hund entweder von sich aus auslassen oder auf mein Kommando Aus. Reagiert der Hund nicht, muss ich warten, bis der Richter mir ein weiteres Kommando erlaubt.
    Nach einer kurzen Phase, wo der Hund den stehen Helfer bannt, startet der Helfer eine weitere Flucht. Wieder muss der Hund selbstständig einbeißen und beim Einstellen zugig ablassen.
    Auf Richteranweisung trete ich an meinen Hund, nehme meinen Hund mit Kommando Fuß in die Grundstellung, fordere den Helfer auf sich 2 Schritte zu entfernen, sich dann umzudrehen und loszugehen. Mit 5 Schritten Abstand folge ich dem Helfer mit dem frei bei Fuß folgenden Hund. Nach einiger Zeit wird der Helfer sich umdrehen und uns "angreifen", der Hund soll wieder ohne zu zögern vorwärts gehen und den Angriff vereiteln, ich bleibe stehen, bis bis der Helfer den Angriff eingestellt hat, evtl. mit einem Hörzeichen Aus muss der Hund ablassen und bannen.
    Auf Richteranweisung gehe ich wieder zu meinem Hund, nehme ihn wieder mit einem Fuß in die Grundstellung und fordere vom Helfer den Stock, danach gehe entweder mit dem Hund neben den Helfer oder fordere den Helfer auf neben den Hund zu treten und wir machen den Seitentransport, dazu nutze ich das Kommando Transport, weil der Hund den Helfer beachten soll und so nicht wirklich Fuß geht ;) .
    Beim Richter angekommen, übergebe ich den Stock und melde Teil 1 Abteilung C beendet.
    Nun gehe ich mit meinem frei folgenden Hund wieder an den Ausgangspunkt des Revierens ganz oben auf dem Platz und bleibe an der Mittellinie mit dem Hund in Grundstellung stehen, jetzt ist der einzige Moment, wo ich meinen Hund anfassen darf, an dieser Stelle darf ich ins Halsband greifen, mehr darf ich allerdings nicht tun.
    Der Helfer wird aus einem der Verstecke ganz am anderen Platzende auftauchen, im Laufschritt zur Mittellinie rennen, auf der Mittellinie auf uns zulaufen und dabei drohend mit dem Stock schwingen und uns anschreien (Vertreibungslaute sagt die PO :lachtot: ). Wenn er etwa 60 Schritte entfernt ist, schicke ich auf Richteranweisung den Hund los, Kommando Voran, ich bleibe stehen. Wieder darf und soll der Hund beißen und beim Einstellen von allein oder mit Kommando Aus ablassen, nach einer Bannphase folgt noch ein Fluchtversuch, ich stehe immer noch da oben rum. Auf Richteranweisung gehe ich dann zum Hund, nehme ihn wieder mit Fuß in die Grundstellung, nehme dem Helfer wieder den Stock ab und transportiere ihn wieder an meiner Seite zum Richter. Dem gebe ich wieder den Stock und melde, dass wir Abteilung C beendet haben. Danach warte ich, bis der Richter mir erlaubt den Hund anzuleinen, as ist auch der passende Moment für einen Dank an den Helfer und dann wird das ganze besprochen.
    Sollte der Hund nicht ablassen, dann habe ich nach dem ersten aus, auf Richternweisug noch 2 mal die Chance, Aus zu sagen, lässt Hund dann immer noch nicht ab, ist die Prüfung wegen Ungehorsam beendet.

    Hier dann mal, wie das auf einer Ortsgruppenprüfung dann aussieht, ich hätte hier nicht unbedingt 99 gegeben, aber das ist ein sehr netter Richter, der insgesamt sehr fair ist, ich gehe auch gern zu ihm:
    http://www.youtube.com/watch?v=aABAd8uEsV8

    Und zum Vergleich ein international erfolgreiches Paar:
    http://www.youtube.com/watch?v=w6bRRiHp5zc

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Hm, ich mache ja keinen Schutzdienst, deswegen werde ich auch den Teufel tun das zu bewerten, aber für mich ist das absolut befremdlich.

    Egal in welchem Stadium der Ausbildung muss mMn immer klar sein, dass das ganze bloß ein Spiel ist und ich dieses Spiel jederzeit beenden kann. Ich bin da ein Kontrollfreak, wenn du so willst :lol:

    Hätte Sascha mir gegenüber ein solches Verhalten gezeigt, dann hätte ich an dieser Stelle sofort abgebrochen und zunächst einmal weiter am Ausgeben des Ärmels gefeilt, bevor ich ihn weiter aufbaue.
    Wie gesagt, ich mache ja keinen Schutzdienst, aber dies ist meine übliche Vorgehensweise. Vergisst der Hund die Basics, dann geht es sofort drei Stufen zurück.

    Geht an der Stelle nicht, denn wenn du zu früh Gehorsam forderst, dann kommt der Hund aus den hohen Trieblagen heraus und wird Unsicherheit, schlechte Griffe und Nervosität zeigen.
    Im Aufbau vom SD gehst du genau andersherum vor. Erst darf der Hund voll vorwärts gehen und wird im Prinzip nur durch die Leine gesteuert und erst dann wenn der Hund dieses unbedingte Vorwärtsgehen und Festhalten verinnerlicht hat, kommt schrittweise der Gehorsam. Das ist genau der Unterschied zu allen anderen Aktivitäten mit Hund, hier darf der Hund einen Menschen komplett dominieren, steuern und treiben. Da Hund das sonst nie darf und solch ein Verhalten in seinem Leben immer sofort korrigiert wird (siehe deinen Kommentar ;) ), muss man hier sehr behutsam und langsam vorgehen, damit Hund erstmal die Sicherheit bekommt, dass er es an dieser einen Stelle in seinem Leben darf. Erst dann, wenn er das nötige Selbstvertrauen bekommen hat und sich diese "Frechheit" selbstverständlich erlaubt, kommt der Gehorsam dazu.
    Das ist auch genau die Klippe bei diesem Sport. Es gehört viel Fingerspitzengefühl dazu, dass der Hund einerseits voll nach vorne geht und andererseits eben Gehorsam zeigt. Das braucht viel Zeit.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sicher, warum sollte er er das in diesem Stadium der Ausbildung tun?
    Auch das muss er erst lernen, aber der Hund ist grade 7 Monate alt und macht schätzungsweise seinen 6. bis 8. Schutzdienst, da kann Hund noch nicht unterscheiden, dass er dieses teil, was er verteidigen darf, auf Kommando abgeben muss.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ein Kommando muss ein Hund aber erstmal lernen. ;)

    Und ein VPG-Hund lernt eben nicht beißen, er lernt nur, dass er seine Beute holen darf, was wir ihm im täglichen Leben ja verbieten. Wenn du mit deinem Hund spielst und er versucht sich den Ball einfach so zu holen, dann verbietest du ihm das. Würdest du es ihm nicht verbieten und ihn dafür auch noch loben, dann würde er immer nachdrücklicher sein Spielzeug aus deiner Hand nehmen. Beim Helfer verbietet man es ihm eben genau nicht. Das es sich aber eben nur auf den Ärmel und den Hundeplatz bezieht, hat das keinen Einfluss auf sein sonstiges Verhalten.

    tagakm
    Hier wird übrigens auch Mondio und KNPV über Beute aufgebaut ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Der Target-Hund hat gelernt, dass er etwas auf Kommando berühren soll.

    Der VPG-Hund hat aber nicht gelernt auf Kommando zu beißen ;) .
    Der VPG-Hund möchte seinen Ärmel haben, für ihn ist das Ziel des ganzen Trainings diesen Ärmel tragen zu dürfen. Er verhält sich nicht anders, als ein Hund, der seinen Ball holt und stolz trägt.

    Hier das ist zwar nicht meine Traumaufbauarbeit, aber man sieht gut, dass es diesem Hund nur um seinen Ärmel geht. Natürlich verbellt er den Helfer extrem, als der den Ärmel nehmen möchte, er hat ja gelernt, dass er es an dieser Stelle darf. Aber ohne Ärmel und Helfer verhält sich so ein Hund wie jeder andere Familienhund auch.
    http://www.youtube.com/watch?v=off2hHUcMiM

    LG
    das Schnauzermädel

    Sorten, die mir spontan einfallen:

    NATURAL HEALTH REDUCED CALORIE, Reis als purinarme Grundlage, sehr niedrige Calcium- und Phosphorwerte.

    SOLID GOLD - HOLISTIQUE BLENDZ, hat gute Werte, ich weiß aber den Puringehalt wegen der Fischgrundlage nicht, es dürfte eher nichts für euch sein.

    Nutro Light Lamm und Reis

    Regal Lean Bites Truthahn und Reis

    LG
    das Schnauzermädel