Beiträge von schnauzermädel

    So, ich bin nutze ja manchmal bei einem Hund eine Wurfkette.
    Und ich arbeite bei manchem Hund, dass er genau weiß, von wem die Kette kommt, bei anderen aber so, dass er es eben nicht weiß.
    Es gibt Hunde, die ignorieren ganz offensichtlich ein Kommando, sie orientieren sich zwar an ihren Menschen, machen aber den Gehorsam von der "Zeit, die sie grade haben" und der Möglichkeit der Durchsetzung des Kommandos abhängig.
    Das sind diese Hunde, die im Nahbereich immer hören, bei größerer Entfernung aber fast immer erst noch dringend irgendwo schnüffeln oder markieren müssen und bei bestimmten Reizen, ab einer gewissen Entfernung gar nicht hören.
    Diese Hunde sollen ganz genau wissen, dass ich auch jetzt noch Einfluss habe und dürfen sehen, woher die Kette kommt.

    Und dann gibt es die Hunde, die so ein wenig in ihrer eigenen Welt leben. Macht man nicht den Kaspar und beschäftigt sich direkt mit ihnen, dann "vergessen" sie ihren Menschen. Diese Hunde orientieren sich so gar nicht am Zweibeiner, wenn man sie nicht ständig im Auge hat, sind sie weg. Solche Hunde kenne ich bisher nur mit schlechter Vorgeschichte, es sind Hunde, die nie eine Bindung zu einem Menschen hatten. Da möchte ich nicht, dass sie sehen, woher die Kette kommt.Die sollen lernen, dass ich "allwissend" bin und sie davor bewahre, dass ihnen "der Himmel auf den Kopf fällt". Das sorgt für eine gewisse Orientierung an mir.

    LG
    das Schnauzermädel

    Eigentlich ist es überschaubar ;) :

    SchH ist die alte Bezeichnung für VPG, daher steht bei den Hunden in der Ahnentafel bei den älteren Vorfahren noch SchH und dann eben 1,2 oder 3 für die Prüfungsstufe dahinter.
    Jetzt gibts aber einer eine Besonderheit, der SV macht zwar jede Änderung der Prüfungsordnung mit, hat aber die Bezeichnung SchH behalten und nur mit VPG ergänzt.

    IPO ist eine Prüfung nach internationaler Prüfungsordnung. Die deutsche Prüfungsordnung wird vom vom VDH vorgegeben, die internationale von der FCI, die ist für länderübergreifende Vergleichswettbewerbe gedacht, damit alle die gleichen Regeln haben.

    Edit: :D Da habe ich beim Schreiben zu lange über den RSV diskutiert :lachtot:

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso hast du den Traum aufgegeben?
    Um die 50 Welpen gibt es schließlich im Jahr, da muss man eben etwas warten. Aber für einen Traum lohnt sich das doch, oder?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Hund mit auf einen Friedhof geht und sich dort ordentlich verhält.
    Ich kenne beides, Friedhöfe mit Verbot und welche, wo Hunde mitdürfen.
    Besonders wenn es im Sommer sehr heiß ist, bin ich immer dankbar, wenn der Hund mit darf. Denn wenn man wochenlang jeden Tag zum Wässern fahren muss, dann ist es immer angenehm, wenn man das mit dem Gassigang des Hundes verbinden kann. Im Auto warten kann Hund bei solchem Wetter ja auch nicht, daher fährt man immer 2 mal...

    Wenn die Friedhofordnung nichts sagt, dann sollte man mal einen Blick in die "Ordnungsbehördliche Verordnung zu Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung" der eigenen Gemeinde schauen, dort wird man auch oft fündig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich könnte mit der NRW-Regelung sehr gut leben, wenn die 20/40er Regelung für alle gelten würde, die Rasselisten wegkämen und wir dann nur noch normale Hunde hätten, die alle versichert sein müssten und eben die gefährlichen Hunde, die tatsächlich auffällig sind.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie sicher liegt der Hund, wenn du daneben stehst?
    Kann man durch einen Helfer einen Ball etwa einen Meter vor sie legen? Kann man etwas werfen? Kann man Krach in den Verstecken machen? Kann man mit einem anderen Hund direkt vor ihr arbeiten und mit Spiel bestätigen?

    Das wäre mir z.B. wichtig, bevor ich mehr als einen Meter weggehe.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sascha

    Nein, ich mache das ganze nicht nur am Alter fest, wobei bei 7 Monaten, braucht man im Prinzip kaum zu diskutieren bei dem Ausbildungsstand. Das heißt nämlich, dass mit den Hund vor der Zahnung viel gemacht wurde und nach der Zahnung direkt sozusagen jede Übungsstunde weitergearbeitet wurde.
    Jetzt kommt aber das, was Steffen ansprach, der Hund macht trieblich in der Ausbildung eine Entwicklung.
    Anfangs reagiert er Hund mit dem reinen Beutetrieb, aus Hundesicht ist die ganze Sache ein Spiel. Wenn der Helfer sich entsprechend eindrucksvoll aufbauen würde oder deutlich abwehrende Bewegungen machen würde, würden fast alle Junghunde nicht zur Beute gehen. Ein guter Helfer gibt dem Hund zuerst immer das Gefühl, dass er schwach ist und der Hund der starke, der immer leicht gewinnt.
    Wenn man jetzt in der Ausbildung weitergeht, dann wird der Hund mental sehr belastet. Ihm passiert absolut nichts, aber ein mehr gegen den Hund gehen, ein längeres Kämpfen um den Ärmel, ein über den Hund beugen, das alles sind sehr einschüchternde Aktionen. Hier reicht der reine Beutetrieb nicht mehr, hier muss der Hund in den Wehrtrieb wechseln können, der hilft ihm durch diese Phase. Das kann ein junger Hund aber nicht!
    Um das zu veranschaulichen, gehen wir einmal weg vom SD. Schau dir junge Hunde unter 1 bis anderthalb Jahren an. Junge Hunde in diesem Alter können ältere Artgenossen noch nicht souverän und kurz in die Schranken weisen. Junge Hündinnen lassen sich ewig beschnuppern, sie wollen es nicht, sie wirken sehr unsicher, aber es fehlt ihnen die Reife sich zu wehren. Wenn sie es tun, dann werden sie eher hysterisch und sind bei weiteren Begegnungen dieser Art eher noch angespannter. Rüden geht es bei Rüdenbegnungen nicht anders.
    So, jetzt ist SD zwar etwas ganz anderes und durch den gezielten Aufbau reift ein Hund dort u.U. schneller als in seinem restlichen Leben, aber Zeit braucht man trotzdem.
    Speziell bei diesem Hund sieht man auch die Probleme, er zeigt über das Training hinweg immer schlechtere Griffe. Er möchte den Ärmel zwar unbedingt haben, aber er fasst ihn immer spitzer, immer mehr nur mit den vorderen Zähnen, weil ihm einfach Sicherheit fehlt. Je mehr der Beuterieb über das Training hinweg ermüdet, desto mehr kommt die Unsicherheit heraus.

    @noam
    Beutesicherung ist doch kein generelles Problem, man muss sich den Hund und das Gespann ansehen.
    Ich nehme mal meine Hündin. Anfangs hat sie den Ärmel extrem gesichert, beim aus dem Ärmel holen musste ich aufpassen, dass ich keinen Schmiss bekomme.
    Nur gibt dieser Hund jede andere Sache von jeher gut ab. Spielzeug zur Bestätigung kann außerhalb des Platzes liegen, sie holt es und bringt es ohne Kommando zuverlässig zu mir.
    Mit steigendem Gehorsam im SD ist es auch kein Thema mehr auf mein Aus zu reagieren. Sie kommt mit dem Ärmel zu mir, das tat sie auch am Anfang, sie ließ nur nicht ab. Das Aus am Helfer verinnerlichte sie sofort, weil sie dort ja fast immer danach einen neuen Anbiss bekam ;) .
    Eine Macke hat sie behalten, man muss sie im Auge behalten, wenn der Helfer sich den Ärmel holt, dann könnte sie auf dumme Ideen kommen.
    Nur das ist ja kein Problem, denn es beschränkt sich auf diese eine Situation. Einbrecher lässt sie erwiesenermaßen rein, sie ist freundlich zu allem und jedem, ansonsten auch zu ihren Helfern :D .

    LG
    das Schnauzermädel,
    das bereits darüber nachgedacht hat, am Haupteinbruchspunkt des Hauses einen Ärmel auszulegen :lachtot:

    Gib mal bei G-Earth Essen, Schultenweg und ruhig auch Bochum, Im Stapel ein.

    Da kannst du eine riesige Runde durch Feld und Wald und an der Ruhr entlang gehen, allerdings steht einmal eine Siedlung im Weg, da habe ich mir früher immer ein Eis gegönnt.

    LG
    das Schnauzermädel