Zitat
Ich denke mal das wenn man dem Hund gegenueber genuegend Souveraenitaet, Gelassenheit und Fuehrungsqualitaet ausstrahlt braucht man solche "Spielchen" wie anbinden etc einfach nicht. 
Aber an anderer Stelle in diesem Thread habe ich auch gesagt, dass teilweise Maßnahmen, die den Hunden direkt nichts bringen, trotzdem sehr hilfreich sein können, weil sie die Menschen dazu bringen ihr Verhalten zu ändern
.
Um direkt auf Couchpotatoes Situation einzugehen: Die Hunde brauchen diesen radikalen Schnitt nicht. Würde man sie eine Umgebung setzen, in der souverän und maßvoll mit ihnen kommuniziert würde, würden sie sich schnell anpassen. Sie kommen aber in keine neue Umgebung, sie leben wie immer. Ihre Menschen haben festgefahrene Verhaltensweisen. Sobald versucht wird die zu ändern, werden die Hunde aufbegehren. In so einer Situation findet man als Mensch dann aber meist nicht das richtige Maß.
Hier ist doch die Anweisung zu ignorieren nur ein erster Schritt bei den Menschen ein neues Verhalten zu etablieren, so kann man das "Aufbegehren" durchstehen ohne einzubrechen und später ein gesundes Maß finden.
Auch das Anbinden ist für die Hunde weniger wichtig als für die Menschen. Nur wenn die Menschen bereits das passende Verhalten hätten, würde das Anbinden unnötig. Ein "Dauerknuddler" und "Endlossabbler" bekommt seinen Hund nicht wirkungsvoll auf einen Ruheplatz manövriert, da ist das Mitleid, wenn Hund immer wieder angeschissen kommt und das Bedürfnis der Ansprache, wenn Hund liegt, viel zu groß. ( Das ist jetzt alles nicht negativ gemeint, sondern nur eine saloppere Zustandsbeschreibung
).
Ich finde das nicht schlimm und habe ja auch bereits das bewusst nur zu bestimmten Zeiten arbeiten genutzt, wenn auch aus anderen Gründen.
LG
das Schnauzermädel