Bedacht bin ich wirklich, meinen Hund wie einen Hund zu erziehen - so gut ich das eben kann. Er soll sich anständig benehmen, mit anderen Leuten und Hunden. Unauffällig, respektvoll gegenüber Fremden. Muss ja nicht jeder meine Liebe zum Hundi teilen......
Nur: das ist echt nicht ganz einfach...
Gestern kam wieder unsere "Lieblingsbekannte" zu Besuch. Kaum sieht sie Zookie - die eh schon Territorialinstinkt hat und ihre Sache ernst nimmt, auch, wenn sie nichts macht - aber unter ihrem weissen Knuddelfell seh ich ganz genau, dass sie "Eindringlinge" nicht mag. Kaum sieht sie also Zookie, die bis dato brav im Hntergrund blieb, klatscht sie auch noch in die Hände, beugt sich vor, mit lauter Quietschestimme, die sogar mir unangenehm ist, sie begrüssend. Zookie tickt aus - fetzt vor Übersprung durch die Wohnung, ihr ist unwohl.
Aber die Bekannte findet Zookie ja sooooo süss!!!
Ich erkläre: Du, Du drehst die Kleine total auf - und ich bemühe mich, sie gut zu erziehen. Sie ist ein kluges Mädchen und lernt auch Sachen beim ersten Mal, wenn sie es eigentlich nicht lernen soll. Und ich möchte nicht, dass sie Fremde so begrüsst - sie soll brav im Hintergrund bleiben.
Sie: Ach, die ist doch sooooo süss!
Ich: ja, aber sie mag das nicht und kann auch aggressiv reagieren. Schau, Du kannst es steuern, indem Du die Stimme ruhig und tief werden lässt - das geht wie mit einem Schalter.
Sie: Aach, eeeecht? Ja, eigentlich mag ich ja keine Hunde.... aber Zookie ist ja soooo süüüüss! *Quietsch* 
Ich hab Zookie dann weg sperren müssen.
So passiert das öfter - auch mit Fremden, auf Spaziergängen.
Die Krux des "süssen Kleinen". Kennt Ihr das auch?