Puh keine Ahnung.
Jede Narkose ist so sicher, wie der, der sich damit auskennt und sie ausführt.
"Injektionsnarkose" kann ja auch alles bedeuten (intramuskulär? Intravenös? Welche Mittel?)
Puh keine Ahnung.
Jede Narkose ist so sicher, wie der, der sich damit auskennt und sie ausführt.
"Injektionsnarkose" kann ja auch alles bedeuten (intramuskulär? Intravenös? Welche Mittel?)
Wir machen Inhalation (Einleitung vorher per Injektion i.v. mittels Diazepam, Propofol, dann Intubation und Verlängerung mit Gas).
Inhalationsnarkose ist gerade bei Zahnsanierungen eigentlich "Standard", die Tiere sind doch eh intubiert ...
Ich möchte nur ergänzend dazu sagen, dass ich - ganz persönlich - schon glaube, dass auch mit einem Hund wie Wednesday weiterhin Tricktraining und angepasstes Agility möglich sein kann in der Zukunft. Wenn man einfach ein paar grundlegende Dinge beachtet natürlich vorausgesetzt.
Dafür braucht man halt schon etwas Fingerspitzengefühl, aber solche Hunde dauerhaft auf null zu setzen, ist eben auch nicht der beste Deal und meiner Erfahrung nach auch nicht unbedingt notwendig.
Alles anzeigenJa, Struktur, aber hier bin ich überfordert. Was ist zu viel was ist zu wenig?
Das Problem ist, dass meine Tochter mir kein Wort glaubt und wir nur noch am streiten sind, was Wednesday gefühlt noch mehr stresst. Shelties sind ja recht sensibel was das angeht.
Und außerdem dreht sie komplett durch, wenn man gar nichts macht. Also das kann auch nicht die Lösung sein? Die letzte Trainerin meinte, dass wir mal mehrere Wochen gar nichts machen sollen, aber bereits nach einem Tag sind wir alle am Zahnfleisch gegangen. Und dann hat meine Tochter beschlossen, dass das Quatsch ist.
Es ist ja nicht so, dass sie keine Verantwortung übernimmt. Sie liebt diesen Hund. Wenn sie könnte, würde sie sie sogar in die Schule mitnehmen. Sie steht extra früher auf um mit ihr vor der Schule rauszugehen. Wenn sie sich mit Freunden trifft ist Wednesday immer dabei, sie vergisst nie sie zu füttern oder ähnliches.
Aber es ist alles zu viel und ich bin die doofe Spielverderberin.
Und natürlich sagen sie im Verein schon was. Sie haben sie schon oft heimgeschickt und dann erzählt sie mir, dass sie dort gemobbt wird und in einen anderen Verein will.
Ich habe bereits alle Parcours Sachen abgebaut und verstaut, damit sie zuhause nicht weiter machen kann.
Ich tue und mache, aber da ich selbst unwissend bin, gehen mir dann die Argumente schnell aus.
Danke auf jeden Fall für den Trainertipp. Werde mich dort erkundigen.
Ich war bis jetzt so gut wie gar nicht in die Erziehung eingebunden. Ich hatte das Gefühl, dass meine Tochter das im Griff hat und meine Unterstützung nicht so dringend braucht. Aber ich hätte schon viel früher eingreifen müssen, das sehe ich jetzt auch.
Naja ... ein Tag reicht da wirklich nicht. Das muss man schon mal mehrere Wochen durchziehen, bevor man erste Erfolge sieht. Sie ist halt einfach in dauerhafter Erwartungshaltung.
Das heißt nicht, dass ihr gar nichts mehr mit dem Hund machen könnt, aber die muss halt erstmal runter von dem Trip kommen.
Shelties sind ja generell etwas "hysterisch" und lassen sich wirklich sehr schnell hochfahren - aber das geht auch in die andere Richtung. Mit Konsequenz und Ruhe eben.
Vielleicht mal eine laienhafte Erklärung für das Verhalten.
Shelties sind Hütehunde, die werden von Bewegung und Action "getriggert" - das heißt, sie schütten in dem Moment Hormone aus, die ihnen "Glücksgefühle" geben und sehr selbstbelohnend sind. Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Hütehunde und einige Gebrauchshunde eine deutlich gesteigerte Ausschüttung von Dopamin haben. Da dieses "Belohnungssystem" so gut funktioniert, werden solche Hunde irgendwann ganz gezielt nach Triggern suchen, um sich wieder in einen "Hormonrausch" zu bringen und sich das "Glücksgefühl" zu verschaffen. Man kann es tatsächlich ein bisschen mit einer Sucht vergleichen.
Das Problem ist, wenn der Hund in diesem Dauerzustand ist, wird er normale Zustände wie z.B. Schmerz und Erschöpfung überhaupt nicht mehr richtig wahrnehmen - der Cortisolspiegel steigt dauerhaft an. Der Körper ist nonstop im "Flucht- und Angriffsmodus" und arbeitet auf Hochtouren. Der Körper benötigt aber auch mal Zeit für Erholung, Verdauung, Regeneration - und genau das ist, was den Hund am Ende krank macht. Nicht nur körperlich, sondern eben auch mental.
Deshalb ist es so wichtig für eure Hündin diese Trigger einzuschränken, ihr mehr Zeit für Erholung zu geben und auch bei gemeinsamen Aktivitäten zu erkennen, wann die Situation in "krankhaftes Verhalten" kippt. Bzw. eben auch dort an bestimmten Ritualen zu arbeiten, die in den gesamten Ablauf mehr Ruhe reinbringen.
Naja, eigentlich haben wir hier eine 13jährige, die sich ja ganz offensichtlich sehr viel mit ihrem Hund beschäftigt und damit also eigentlich schon mal gar nicht so der "klassische Teenager" im Sinne von "will ich haben und dann ist es uninteressant" ist.
Ich denke mit mehr Struktur und dem passenden Verständnis für den Hund ist hier sicher einiges machbar ...
Aber ich glaube auch, da musst du echt mal ein Machtwort sprechen.
Holla die Waldfee ...
Also ich glaube, da musst du deiner Tochter wirklich die Pistole auf die Brust setzen ... sonst wird das nichts. Denn eigentlich muss ja deine Tochter ihr Verhalten ändern.
Kannst du nicht Zeiten einführen, in denen der Hund einfach nur zu Hause sein darf und nicht bespaßt wird?! Oder ihr macht nen festen "Stundenplan", wo wirklich das maximale Limit an Auslastung draufsteht pro Woche?!
Klingt so, als bräuchte das feste Regel und Strukturen, an denen sich deine Tochter orientieren kann. Mit 13 ist sie halt auch wirklich grad im besten, trotzigen Teenageralter. Aber sie muss ja schon auch einsehen, dass es dem Hund damit nicht gut geht.
Die Lösung für den Hund habt ihr ja eigentlich schon ... mehr Struktur. Mehr Ruhe.
Bei Instagram gibt es einen Haufen Profile, wo Leute krankhaft "Ruhe" von ihren Hunden fordern, leider folge ich solchen Profilen nicht, aber vielleicht weiß jemand hier ein gutes Profil, was man euch als Anregung empfehlen könnte.
Trage auch Keen und finde die toll!
Haben mich schon durch den Harz und auf die Zugspitze getragen - 1000km haben sie aber noch nicht auf der Uhr, mal sehen, wie lange die durchhalten!
Ich verstehe auch nicht so ganz, wie das funktionieren soll.
Sprechen wir von einmaligen Darlehen, die zurückgezahlt werden müssen?
Oder um monatliche Finanzspritzen für Tierhalter ohne Erwerb oder Mindestlohn/Minimalrente?
Wie viele Tiere sollen davon finanziert werden? Gibts dann einen Deckel? Also ob jemand 1 Tier oder 5 Tiere hält?
So ganz erschließt sich mir der Sinn auch nicht so ganz.
So lange Kinder in Deutschland noch in Armut leben, fände ich es - ehrlich gesagt - auch deutlich besser, wenn man das Geld erstmal dort einsetzen würde. Ist aber meine rein persönliche Meinung.
Alles anzeigenIhr Lieben,
es tut so gut, das Gefühl zu haben, Verstanden zu werden. Ich glaube, innerlich hatte ich mich schon entschieden, Elli nicht operieren zu lassen, aber die Tierärztin hatte am Telefon so sehr daran festgehalten.
Ja, ich hatte auch bereits überlegt, noch eine zweite Meinung einzuholen.
Ich hatte die Tierärztin auch noch darauf angesprochen, dass die Novalgin ja nur für 3-5 Tage gegeben werden sollen und bei Hunden mit Herz- und Niereninsuffizienz gar nicht! Ja, das wäre ihr bewusst und ich solle Elle nur für 5 Tage die Tabletten geben, ich könne auch mit der Mengengabe "spielen". Was sie nicht weiß ist, dass ich Elli bereits eine Tablette weniger gebe.
Ach ja: Elli zeigt bereits eine Wesensänderung: Sie knurrte vorgestern eine Mädchen an, welches sie eigentlich gut kennt und als sie im Büro lag, ich die Tür offen hatte, lief ein anderer Hund vorbei und Elli knurrte. Das ist nicht Elli, die eigentlich bei fremden Hunden immer! einen Vermeidungsbogen läuft, die sich lieber zurückzieht. Und Menschen knurrt sie eigentlich überhaupt nicht an. Auch dies erzählte ich der Ärztin, die dann nur "Oh" sagte.
Vielen Dank auf jeden Fall schon einmal für Eure mitfühlenden Worte. Eure Gedanken können mich für meine Entscheidung nur stärken.
Bei palliativer Therapie geht es natürlich darum deinem Hund noch eine möglichst gute und schmerzfreie Zeit zu gewährleisten - daher lasse dich von Angaben im Beipackzettel nicht irre machen. Es gibt kaum ein Schmerzmittel, welches für "Dauergabe" gedacht ist - aber in deinem Fall geht es ja auch nicht darum einen kurzen schmerzhaften Prozess zu begleiten, sondern ihre Lebensqualität bis zum Ende hoch zu halten.
Das klingt nach einem ziemlich großen Durcheinander, kein Wunder, dass du total verwirrt bist.
Wieso wollen die Tierärzte die Milz rausbauen, wenn bereits der Verdacht auf Lungenmetastasen besteht? Was soll das denn bringen?
Mein Rat, lass dir alle Unterlagen und Bilder geben, die du von den verschiedenen Ärzten hast, dann gehe in eine Klinik, die CT/MRT zur Verfügung hat und bespreche dort nochmal in Ruhe alle Befunde, die ihr bis jetzt gesammelt habt und lass nochmal jemand komplett "Außenstehenden" drauf gucken und versucht dann eine realistische und logische Vorgehensweise zu erarbeiten.
Für mich klingt das ein bisschen so, als habe keiner so richtig Überblick über das Gesamtbild deines Hundes (womit ich nicht sagen will, dass an den einzelnen Untersuchungen etwas auszusetzen ist!).
Aber du liegst natürlich richtig, - wenn Elli wirklich schon Metastasen in der Lunge haben sollte, dann wäre es ja schon fast ein Kunstfehler, ihr noch den Bauch aufzuschneiden um die Milz zu entfernen.Dann wäre doch eine palliative Therapie das einzig Logische.
Alles Gute für euch ♥