Beiträge von Bonadea

    Also das ist wirklich heftig ....

    Ist da ein MRT drin?!

    Ich hab grad gedacht, mir bleibt das Herz stehen und es beruhigt mich etwas, dass dir als Fachperson das auch hoch erscheint.

    Ich hab von dem Eingriff wirklich keine Ahnung und habe auch keine Vergleiche, aber ich hab heftig geschluckt.

    Ja also ... das finde ich schon wirklich viel ...

    Keine Ahnung, was da alles berechnet wurde?

    Aber das ist ja mittlerweile ein Standardeingriff, der jetzt auch nicht hochkomplex ist und auch nicht stundenlang dauert ... also das kann man auch für die weniger als die Hälfte bekommen, ohne dass da ein Tierarzt "arm" bei wird oder man am falschen Ende spart?

    Aber wer weiß, was da alles noch in Voruntersuchungen, Bildgebung, Nachsorge reingeflossen ist?! Kommt mir aber wie gesagt wirklich ziemlich heftig vor. Aber gut.


    Für 5000 Euro hatte ich letztens einen stationär, und der hatte ein CT, ne Endoskopie, ne Lungenlappenresektion, mehrere Thoraxdrainagen und eine Woche Station als Intensivpatient. So zum Vergleich ...

    Also ich musste mich schon mehrfach gegen Dinge wehren, die ich nicht im Sinne des Hundes fand und klare Linien ziehen. Umgekehrt nehme ich z.B. bei Blutwerten ggf auch sehr teure Parameter mit, die der TA nicht untersucht hätte. Am Ende des Tages ist man als Halter/-in verantwortlich und ich finde, es bleibt nicht aus, in manchen Dingen selbst eine Meinung zu haben und zu vertreten.

    Das kommt eben auch noch dazu.

    Man ist als Halter doch auch eingebunden in die Entscheidungen bei der Diagnostik. Man kann als Arzt immer eine klare Empfehlung abgeben, aber die Entscheidung was am Ende gemacht wird, überlasse ich IMMER den Besitzern.

    Wer gegen meinen Rat nicht röntgen will, der wird eben nicht geröntgt.

    Wer unbedingt alles gemacht haben will, obwohl ich mir denke "ja, neeee, ist unnötig" kriegt gern das volle Programm.

    Zum Thema "Gerätemedizin" habe ich ja schon zigtausend mal hier geschrieben, wieso und warum manches ist wie es ist, da möchte ich mich auch nicht wiederholen.

    Zum Thema Herzerkrankung speziell - hätte man vor 30 Jahren mal einen modernen Herzultraschall durchgeführt, dann hätte man vielleicht gesehen, dass dein Hund gar keine Medis benötigt und du hättest dir den ACE-Hemmer wortwörtlich sparen können.

    Herzgeräusche sind erstmal "nur" Herzgeräusche und einfach Medis zu verschreiben, ohne zu schauen, was da eigentlich genau los ist, macht in der Regel überhaupt keinen Sinn. Wir kriegen ständig Hunde vorgestellt, die vom HTA aufgrund einer Auskultation des Herzens schon irgendwelche Mittel verschrieben bekommen, wo sich bei uns häufig im Schall rausstellt, dass das absolut überflüssig ist. Teilweise haben die da schon Jahre lang jeden Tag brav Herzmedis bekommen - für nix.

    Und zum Thema Medikamente: Tierärzte sind per Gesetz dazu verpflichtet Tierarzneimittel einzusetzen, nur wenn es für Tiere nichts auf dem Markt gibt, dürfen wir aus der Humanmedizin "umwidmen".

    Da immer mehr Pharmafirmen ihre Wirkstoffe für Tiere zulassen (in millionenschweren Zulassungsverfahren und Studien) und die Firmen diese Kosten wieder reinholen wollen, sind diese Produkte dann häufig viel teurer als ihre Kollegen aus der Humanmedizin. Finde ich ebenfalls scheiße. Aber können wir leider auch nicht ändern und wir würden uns strafbar machen, wenn wir einfach Humanmedikamente verschreiben würden.

    270 Euro für eine Kastration ist auch für "vor GOT" einfach nur krass wenig.

    Glückwunsch Svenja!!!

    Ich hatte dich - warum auch immer - überhaupt nicht in der Pferdeecke angesiedelt xD

    Dein "Pony" erfüllt jedenfalls absolut mein Beuteschema und ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit miteinander und freue mich in Zukunft auch Pferdegeschichten von euch zu hören ♥

    Ich habe ja letzte Woche eine Ankaufsuntersuchung beim Pferd machen lassen (Pferdeklinik), mit klinischer Untersuchung, Beugeproben, Belastungstest, Blutabnahme und 21 Röntgenbildern.

    Da war ich tatsächlich eher erstaunt, dass das günstiger war als ich vermutet habe.

    Einige Dinge sind echt nicht so viel teurer geworden, andere dafür umso mehr |)

    Du kaufst ein Pferd?! :smile:


    Zum Rest will ich einfach gar nix mehr schreiben ...

    Sowas gehört in die Hände von (Verhaltens)Tierärzten und ist niemals eine "schnelle Lösung" für einen reaktiven Hund, sondern bestenfalls ein kleiner Baustein einer vernünftigen Therapie.

    Für Hunde werden Psychopharmaka für Menschen eingesetzt. Diese sind in der Tiermedizin genau so verschreibungspflichtig wie in der Humanmedizin. Also ohnehin nicht einfach als "schnelle Lösung" parat. Was auch absolut richtig ist.

    Korrekt.