Frisches Blut ist immer gut. Und die Amis haben schon auch viel "Gutes" gebracht. Ich denke aber nicht, dass sie "zur Wesensverbesserung" eingekreuzt wurden/werden.
Gibt auch einige Züchter, die den "Amihype" konsequent ablehnen und unter dem Label "true british type" explizit auf Amiblut verzichten.
Das Ganze ist wohl einfach Geschmackssache und je nachdem wen du fragst, wirst du unterschiedliche Antworten bekommen.
Aber mittlerweile ist das Ganze eh schon so krass durchgemischt ... der Ottonormalhalter sieht da eh keinen Unterschied. Ich PERSÖNLICH mag Amiblut bis zu einem gewissen Grad und hab auch gerne Amis in den Ahnen.
EDIT: haben aber viele amerikanische Rüden importiert und vom Aussehen, sind die schon eher "Amis", aber da sind auch genauso viele Briten mit drin in den Ahnen.
Den Amis sagt man tatsächlich das "ruhigere" und "stabilere" Wesen nach.
Meiner Erfahrung nach ist das aber alles sehr variabel.
Meine erste Hündin, 100% britisch, war die souveränste und selbstbewusstete Hündin, die ich bis jetzt hatte. Sie war einfach nur ein Träumchen in allen Belangen ...
"Echte Amis" gibt es in Deutschland sowieso kaum, bzw. sind das dann Direktimporte (meist Rüden, die dann auch viel genutzt werden). Aber mir wäre kein einziger deutscher Züchter bekannt, der "nur amerikanisch züchtet". Was in Deutschland rumläuft sind einfach zum sehr, sehr großen Teil komplett durchgemischte Linien.
Was man aber schon manchmal beobachten kann, sind "rein britische Linien", die schon sehr huschig sind vom Wesen.
Würde mich im Endeffekt bei der Welpenwahl daran orientieren, wie die Elterntiere agieren und was der Züchter mit den Hunden macht.
Nachdem ich heute das Reel auf Insta gesehen habe, wo eine Influencerin "den Strand aufräumt" und nach Abschluss der Aufnahmen den ganzen Dreck einfach wieder liegen lässt ... nope.
oh Orthovox Outfit farblich abgestimmt? In Kärnten liefen manchmal auch Leute rum wie ausm Ortovox Katalog
Dazu gabs vor paar Wochen in einem slowenischen Wanderforum einen Thread. Man vermutet jemandem war langweilig aber es ist leider so so wahr.
Junge Frau schreibt sie möchte auf den Triglav gehen am Wochenende weil die Fotokulisse schon cool aussieht und auf Insta macht sich das auch toll. Sie habe Erfahrung am Berg schliesslich geht sie bei schönem Wetter manchmal am Wochenende auf Smarna Gora (ist bei Ljubljana ein...Hügel. wo man tolle Instagram Fotos machen kann. So der IT-Hügel quasi wo sich die ganzen Tussis schick in Pose setzen und für Instagram fotografieren).
Naja sie will jetzt mit einer Freundin aufn Triglav. Outfit habe sie eh, obwohl viele sagen dass Bauchfrei im Sport Bustier und dazu Hotpants zu kalt wäre. Aber im Juli wird es wohl dort auch warm sein. Nun haben die im Sportladen ihr Wanderschuhe gezeigt aber die seien so schwer und unbequem und überhaupt hässlich, sie würde gerne ihre neuen Nikes anziehen. Und wegen einem Rucksack, wo gibt es einen mit bissle Glitzer? Die typischen Wanderrucksäcke sind so altbacken und viel zu gross.
Dann fragt sie noch ob sie mit dem SUV bis zur Hütte hoch fahren kann und ob es da oben ein Restaurant gibt und in der Hütte einen Spa Bereich.
Ist sicherlich ein Fake Posting aber summiert so ziemlich alle blöden Fragen in Wanderforen zusammen
Alles anzeigen
o.m.g.
Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass das leider kein Fake ist
Nun gut, wozu auch immer man ein 1000 Euro Wanderoutfit braucht fürs mit der Gondel hochfahren und runterfahren - immerhin passte sie optisch in die Landschaft
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Aber gerade bergab sind diese Felswege recht rutschig.
Wir sind kurz vor 6 rauf und um 8 wieder zum Auto. Da hatte gerade ein Bus eine Reisegruppe abgeladen die zu einer Höhle wanderten.
Sandalen am Berg hatte ich schon gesehen. Turnschuhe sowieso. Chucks sind mir auch nix neues. Aber heute...heute sah ich Buffallos (also die Dinger mit den Plateau Sohlen aus den 90ern). Dazu Kleidchen und Handtasche. Und nicht nur eine Person der Wandergruppe war falsch gekleidet. Nein, ca. die Hälfte in komplett unpassenden Schuhen und Kleidung. Hallelujah.
Aber die Buffalos. Die bleiben mir im Gedächtnis.
Die Dame im Etuikleidchen hatte immerhin flache Ballerinas an
Manche hatten ausser dem Handy in der Hand nichts mit.
Zur Höhle geht es 2 Std mässig bergauf. Schade dass ich zurück musste, ich hätte so gerne die Gruppe begleitet
Alles anzeigen
Wie geil!
Wir hatten mal eine gegenteilige Begegnung. Wir sind den Wallberg raufgewandert, oben gibts auch Station und Gondel. Wir sitzen da im Restaurant und stärken uns, neben uns eine richtig adrette, top gestylte Dame in mega teurem Wanderoutfit. Wunderte mich schon, WIE GUT DIE AUSSAH NACH DREI STUNDEN BERG RAUF LAUFEN!!!1111!!!!!!!1
Etwas später, trafen wir die nochmal kurz vor dem Abstieg Richtung Gondel. Sie sprach uns wegen den Hunden an, als wir sagten, ja, wir wandern jetzt wieder runter, sah sie uns entsetzt an. Als meine Freundin sagte "Wir sind auch raufgelaufen!" - fiel ihr alles aus dem Gesicht
Nun gut, wozu auch immer man ein 1000 Euro Wanderoutfit braucht fürs mit der Gondel hochfahren und runterfahren - immerhin passte sie optisch in die Landschaft
Shelties sind eben aber auch Spezialisten gewesen. Natürlich wurden da mittlerweile auch die eher gemäßigten Vertreter verpaart - Aber es sind auch Spezialisten.
Ich bin in Sheltie Historie nicht so bewandert und kann jetzt nicht sagen, ob die wirklich Spezialisten waren oder nicht doch eher - wie viele Hütehunde - Allrounder, aber unterm Strich kommt es auch darauf an, WORAUF eine Rasse spezialisiert ist/war und welche Charaktereigenschaften sie dafür gebraucht haben.
Manche Rassen wie zB viele Retriever hatten Spezialgebiete, die Verhalten förderten, dass man sehr gut auf Alltagsbegleiter ummünzen kann. Gleiches bei vielen Hütern - wenn auch oft mit etwas mehr Einschränkung.
Lese ich dann im Standard des Kopov bereits im zweiten Satz hingegen, dass sich dieser Hund durch seine Schäfe auszeichnet und deshalb zur Schwarzwild- und Raubwildjagd eingesetzt wird, stellt sich mir einfach die Frage, wieso ich einen solchen Hund als Familienbegleithund ohne Arbeitsgedanken haben möchte und die selbe Frage stelle ich mir bei sehr vielen anderen Spezialisten, die für ihren Arbeitseinsatz eine Härte, Schärfe oder Aggressionsbereitschaft benötigen, der deutlich über das hinausgeht, was man bei einem Familienhund als angenehm empfindet.
Shelties sind und waren NIE Spezialisten.
Die waren früher kleine Allrounder auf den Höfen. Die haben auf den Shetland Inseln das Vieh zusammengehalten und bewegt und die Vögel vom Hof und den Feldern lautstark verjagt.
Also nein, sie hatten nie eine ganz besonders "spezielle" Aufgabe, sondern waren einfach kleine Helfer ohne konkrete Spezialisierung. Ein kleiner "Gebrauchsund", aber im Grunde einfach zufrieden zu stellen.
Sie sind ja aus Islandhunden, Spitzen, Collies und Border Collies entstanden.
Aber das ist doch ein Unterschied, ob ich meinen Hund auf ne Hundewiese rennen lasse, der dort alle einmal überfällt und direkt "einordnet" ... oder, ob ein unerzogener Junghund sich z.B. im Kontext von einem Althund mal zurechtweisen lassen muss?!
Das sind doch ganz unterschiedliche Dinge in meinem Verständnis.