Beiträge von Krambambuli

    Diese Trennung zwischen Ausbildung und Alltag ist doch albern.
    Ein Hund der mich ignoriert wenn ich ihn vom Garten hereinrufe, wird auch eher nicht vorm Hasen abdrehen.
    Genauso kann man in vielen Alltagssituationen ( eben auch in der Pflege) viel klären was einem später die Ausbildung erleichtert.

    So siehste Motivation ist mehr als Futterreinstopfen. ;)
    Gerade bei den Malis gibts Exemplare die bei der Arbeit nicht fressen, da kannste die verhungern lassen, da hilft die ganze Hnadfütterungssch*** einfach nichts.
    Tja nach Yanes Argumentation ist Reiten also absolute Tierquälerei. :hust:

    Okay ich merk schon, meine Fragen werden ignoriert.
    Es hat keiner geleugnet Zwang aus zu üben, was man aber als denkendes Wesen durchaus differenzieren sollte ist, was für Zwang, wieviel und in welcher Situation. ;)
    Weißte schon einen Hund mittels Leine daran zu hindern irgendwo hin zu gehen ist Zwang und Freiheitsberaubung.

    Nochmal.
    1.Ich weiß aus der Jagd, dass selbst tötlich getroffenes Schwarzwild noch ettliche 100m weiter geht unter dem Adrenalin.
    2.Auch aus der Jagd/ Nachsuchen weiß ich wie viel schwerer es ist mit einer Pistole auf bewegte Ziele zu schießen.
    3. ein Mensch der nie mit den Punkten 1+2 konfrontiert war wird vielleicht auch mehr abdrücken als wirklich nötig, da er die Situation nicht einschätzen kann und unter extremem Stress steht = overkill

    Zitat

    Polizisten benutzen seit ca 2000/ 2001 moderne Munition mit recht hoher Mannstopwirkung. Allerdings ist nicht unbedingt jeder Polizist auch automatisch ein guter Schütze, und so ein "Dorfpolizist" ist gewiss auf einem anderen Niveau als jemand vom SEK/ MEK etc.
    Ein Hund ist ein relativ kleines, relativ schnelles Ziel, wenn ich das richtig sehe steht da ja nicht dass alle 14 Schuss getroffen haben.
    Von Experten wird seit Jahren gefordert die Polizei in Deutschland mit Schrotflinten auszurüsten, das mindert auch die Gefahr von Querschlägern und Durchschüssen.
    Zum Thema an sich gibt es nicht viel zu sagen, Familiendrama reisserisch aufgearbeitet. :/


    Dafür Streufeuer....
    Ich glaub ernsthaft an den overkill.

    @ Falballa: Ist völlig klar. Aber wenn mehr Leute sich bewusst wären, das sie da ein großes Landraubtier an der Angel haben, würden weniger Unfälle passieren.

    Als Teen kommen einige auf bescheuerte Ideen, ich kann da auch mehr oder minder lustige Beinaheunfälle erzählen.

    Ich bin da entspannt. Es gibt Hunde die sind anders, die kennen keinen Rückwärtsgang und wenn du da in einen Kampf eingreifst, dann muss man damit rechnen, dass die kommen.
    Wenn du in eine Kampf um Leib und Leben steckst und dich da einer festnietet und imobilisiert, dann kann ich diese Reaktion sehr wohl verstehen.
    Diese Hunde sind nicht schlecht, oder gefährlich, solang sie richtig geführt werden.

    Zu den Schüssen:
    Das Phänomen nennt man "overkill" und ist hinreichend psychologisch beschrieben.

    Wenn man daraus, dass man einen Hund noch am Leben lässt, der bereits beschädigend gegen einen selbst oder Familienmitglieder gegangen ist, schließen kann,dass mit einem was nicht stimmt, dann bin ich wohl auch nicht sauber in der Birne.
    Wer in eine Beißerei fäßt und es nicht beherrscht, dann muss man schlicht damit rechnen, dass man richtig Löcher hat aschnließend.