Beiträge von Krambambuli

    Sorry Danella ich meinte red ;)

    Was mich ja immerwieder fasziniert ist, dass viele Hundebesitzer die Probleme mit ihrem Hund haben, dennoch glauben ihrem Tier ginge es nach einer Abgabe schlechter...
    Ich frag mich dann immer an wieviel Selbstüberschätzung man leiden muss um sowas zu äußern.
    Den allermeisten Hunden die ichvermittelt hab, geht es dort wo sie jetzt sind besser, als vorher.
    Komisch, oder?

    @ Danella: Ich halte es für durchaus sinnvoll Situationen zu umgehen in denen sich der Hund genötigt fühlt zu beißen, bis ich weiß wie ich die Ursache beheben kann, alles andere wäre masochistisch und sollte der Hund mit einem Korb gesichert sein unnötig grausam.


    Für mich sind Hunde bellende Nutztiere, zu denen ich in der Arbeit und dem Alltag mit ihnen eine enge emotionale Bindung eingehe, aber ein Tier bleibt ein Tier, die Bindung ist anders ( darum aber nicht minderwertig) und ein Lebewesen das völlig anders ist als ein Mensch und andere Bedürfnisse hat dazu zu mißbrauchen emotionale/ soziale Bedürfnisse zu befriedigen, die eigentlich andere Menschen beträfen, finde ich erbärmlich, sorry

    Ich finde es ausserordentlich traurig, dass immer wieder vergessen wird, dass Hunde große Beutegreifer sind, Raubtiere die je nach Rasse sicher unterschiedlich aber eigentlich dennoch soziale Konflikte durchaus mit den Zähnen austragen.
    Wenn ein Hund beißt ist das für mich nichts was meine Zuneigung zum Tier mindert.
    Ich hab hier immer wieder mit Hunden zu tun, die wirklich beißen, also nicht nur kleine Löcher machen, sondern andere Kaliber.
    Sowohl einer meiner Hunde, als auch ich haben hier schon was abbekommen, geändert an der Zuneigung hat es nichts, am Umgang nur bedingt, da uns meistens ja eh klar war, dass die Hunde nicht ohne sind. Trotzdem war es für mich nach dem ersten und bisher einzigen Mal wo ein Hund mich ersthaft erwischt hatte ( Löchlein, Schrammen, Hämatome vom Maulkorb find ich net wild) unentspannter, wenn ein Hund vorwärts geht.
    Aber das ist mein "Privatvergnügen", hätte ich Kinder würd ich anders handeln.
    Ein Hund ohne Nervenkostüm ist nicht in der Nähe meiner Kinder, wenn ich nicht 200% dabei bin und selbst da, wie schnell verliert so ein Kleinkind das Gleichgewicht und fällt vor den schlafenden Hund...
    Darum würde ich mich ehrlich von einem Hund trennen, der bei Dingen wie erschrecken, oder Berührung beißt, wenn ich Kinder habe, denn 24/7 200% Aufmerksamkeit auf Hund und Kinder, schafft niemand. Wer das behauptet belügt sich selber, sorry!

    Ich koppel den Geruchsstof im Bringsel mit der Kommando PLATZ und gebe den Hund dann frei zum Spielen.
    Der Hund wird recht schnell die Verhaltenskette: Suchen-Geruch-Platz-Spielen machen.
    Ich bau zuerst den Verweis und dann die Suche auf. ;)

    Ich hab mein Herz an die kernigen Arbeitsrassen verlohren.
    Ja die Spitzohren sind schon fast ein Garant dafür einen Hund mit den von mir gewünschten Eigenschaften zu bekommen.
    Aber dennoch gibt es einige andere Rassen die micht durchaus sehr ansprechen. :D

    Einfachster Weg für diesen Hund wäre folgende Kombination:
    Geruchsprobe in ein Bringsel mit einer heißen Nadel den Deckel lochen so dass Geruch herauskommt.
    Den Hund durch Zerr und Apportierspiele richtig heiß machen auf der Multi mit Geruch, dann anfangen zu verstecken und suchen zu lassen.
    ABER wenn du anfängst zu suchen müssen die Multi im Sikko ausgekocht worden sein und weder beim Ausbringen, noch beim Bestücken berührt worden sein.
    Stück für Stück die Menge an Geruchsstoff reduzieren.
    Anzeige durch Apport.
    Probleme hierbei:
    1. Hund wird Eindringverhalten zeigen was dir dein Parkett und die Schrankwand übelnehmen
    2. du bist immer an Verstecke gebunden, die dem Hund ermöglichen das Bringsel zu greifen
    3. der Hund kann den Geruch des Bringsel als Bestandteil des Geruchsbilds verknüpfen.

    Es gibt aber auch unzählige andere Aufbau und Verweisarten für einen Hund der einem so viel anbietet.

    Grüße
    Krambambuli

    Es ist nicht erwiesen, dass der Hund getreten wurde, oder ihm irgendwelche Schmerzen zugefügt wurde, die Ts kann es nicht ausschließen, aber ebenso wenig gejaen.
    Der Hund hat nicht nur abgeschnappt, sondern gelocht, er wurde auch nicht gequält und in die Ecke gedrängt, finde ich eine andere Qualität.
    Und dass ein Hund der bei einfachem Erschrecken oder vielleicht sogar auf den Schwanz treten, reagiert wie dieser Hund, ist vielleicht nicht gerade der ideale Hunde für eine Familie, die einen netten Familienwauz sucht.

    Ich bin wirklich die Letzte, die von einem Hund verlangt, sich quälen und gängeln zu lassen.
    Dennoch find ich es erschreckend in welcher respektloser Art und Weise hier mit einer Mutter geredet wird, die sich Gedanken um die Sicherheit ihrer Kinder macht und der das Schicksal ihres Hundes offensichtlich nicht völlig gleichgültig ist, sonst wär der Hund schon längst tot.
    Dass die Forderung nach dem Einschläfern ist natürlich absurd, keine Frage.
    Wobei ein Ta sehr wohl einschläfern darf wenn er der Meinung ist von dem Hund geht eine Gefahr für die Umwelt aus.

    verständnisslose Grüße
    Krambambuli,
    die sich über die Wechselhaftigkeit der Meinung einiger schon sehr wundert.