Ich versteh jetzt nicht warum um das Wort Trieb so ein Aufstand gemacht wird.
Auch wenn es sich zweifelsohne nicht um wissenschaftlich korrekte Bezeichnung für Motivationsbereiche handelt, so finde ich es griffige Begriffe, die im Hundebereich gut etabliert sind.
Beiträge von Krambambuli
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Wie gesagt ich Koppel auch die Sichtung eines Reizes an ein sehr positive belegtes Geräusch, den Kontaktlaut.
Aber wenn ein Hund gelernt hat: Click= Super mach weiter! und der sich den Allerwertesten aufreist um den Click zu bekommen, der wird sicher nicht aufhören mit Krawall
Was aversive Reize angeht, so kommt es auch da auf das Timing an, wenn das stimmt verknüpft der Hund das nicht mit dem Reiz sondern dem nicht befolgen von Komandos/ Fehlverhalten.

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Es gibt 2 Verwendungsformen für den Clicker
1. als Marker für erwünschte Aktivität, so dass der Hund gezielt dieses Verhalten zeigen wird
2. als Instrument um positive Emotionen zu erzeugen.
Mischnutzung ist für mich eher kontraproduktiv. -
Ich halte nicht viel von Clickern in Krawall, für meine Hunde ist der Clicker ein Marker für; "Genau das was du jetzt tust ist richtig!"
Meine Hunde zeigen eine hohe Aktivität um den Click zu bekommen, ich werde den Teufel tun und in Krawall clicken.
Wenn du den Clicker lediglich als extrem positiv belegten Kontaktlaut benützt, dann ist das nichts anderes als mein Kontaktlaut.
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Naja was nichts anderes wäre als die Sichtung eines Auslösereiz an ein Kontaktsignal zu koppeln.
Ich arbeite da je nach Hund mit Clicken von erwünschtem Verhalten, dh einen Jogger sehen, aber nicht fixieren.
Wobei ich bei schwierigen Hunden zunächst einen engere Verhaltensrahmen aufbau, dh Bewegungsreiz= Kontakt zum Hundeführer und erstmal rannkommen, oder sofer sehr stabil Ablage.
Mit steigender Sicherheit kann man auch vorbeilaufen ohne Kommando zur Seite gehen und Co etablieren.
Wobei ich bei Radfahrern einfach möchte dass meine Hunde rankommen/ abliegen, hab zu viele böse Unfälle gesehen....
Selber entscheiden kann ein Hund übrigends erst wenn er mehrer sozialkompatible Varianten im Repertoir hat, es gibt einfach Hunde die das anfangs überfordert.
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Ich finde es immer wieder Schade, dass Stress und hohe Trieblagen immer so negativ gewertet werden.
Ich kauf mir keinen Formel1-Wagen um ihn nur mit angezogener Handbremse zu fahren.
Mein Rüde packt richtig auf, wenn er suchen darf, klar steht der Hund vorm Ansatz richtig unter Spannung, dennoch bin ich in der Lage mit ihm durch den Wald zu laufen ohne dass er nonstop scanned.
Die Hündin steht bei der Dummyarbeit ebenso unter Strom, dennoch kann hier ein Dummy im Auto liegen ohne dass sie abdreht.
Meine Hunde kennen Beutespiele und ja Beutespiele anderer Hunde interessiert sie durchaus, aber man kann ihnen durchaus recht stressfrei an anderen Hunden beim Ball/ Zerrspiel vorbei gehen.
Es geht doch nicht darum die Hunde völlig gleichgültig und tiefen entspannt zu machen, für mich ist Leistung auf den Punkt das Zauberwort.Krambambuli,
ohne Triebphobie -
Zitat
Neeeein, jetzt ist das Kopfkino an

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Jaja lach du nur!
Mach mal deine Tür auf und steh in nem Schneesturm aus dem ein Gespenst herausbricht mit einem schüttelnden Mali im Genick und wie ein D-zug an dir vorbei donnert....
Da zweifelst du echt an deinem Verstand..... -
Gostbusters
Eines Tages kam ich nachhause, schloß die Tür auf und befand mich in mitten eines Blizards, mitten im Flur!
Mitten durch den Flocken sturm tobte ein Gespenst und in dessen Nacken klebte ein Mali.
Tür wierder zu 2x tief durch atmen, Tür wieder auf.....
Gleiches Szenario, keine Sinnestäuschung, keine Wahnvorstellung!
Definitiv Schneesturm, ein Gespenst und ein Mali im Ringkampf.....
Ich konnte mich nur noch ächzend von innen gegen die Türe lehnen um nicht hinten über zu kippen.
Das Ächzen zog die Aufmerksamkeit des Gespensts und der Gostbusters auf mich..
Das Gespenst schüttelt sich einmal und unter meiner völlig zerfeldderten Daunendecke kommt ein freudestrahlender kleiner Malibub hervor.
Tja mein Bub hatte sich beim Toben mein Federbett über den Kopf gezogen und ist damit eifrig durch das Haus gerast, wärend mein Mädel pflicht bewusst wie sie ist sich der Elimination des Geistes angenommen.
Ich hab Wochen gebraucht um die vielen klitzekleinen Daunen aus allen Jacken, Möbeln und Ritzen zu kriegen.
Aber die beiden waren so stolz auf sich, dass ich eigentlich nur noch lachen konnte. -
Mir ist es absolut wurst warum man abgibt, hauptsache man gibt den Hund ab, wenn man nicht mit ihm arbeiten kann, oder will.
Gut gemeint ist nich gut gemacht, sorry.
Und dann bekommste einen Hund der ALLES, wirklich ALLES an Hilfsmitteln kennt und gelernt hat da durch zu gehen, riesen Sport! -
Mir sind ehrlich gesagt die Halter lieber die ihre Überforderung erkennen und dann abgeben.