Beiträge von Krambambuli

    Zitat

    Danke Anna, mein Gott, ich will diese Rasse nicht schlecht machen,ich liebe sie, aber genau deswegrn sollte man Bescheid wissen, was man sich ins Haus holt.


    So geht es mir mit den Spitzohren, darum kann ich es nur zu gut verstehen, dass du ganz gezielt die problematischen Seiten dieser Hunde hervorhebst. ;)

    Ich hatte einen Pointermix, der ableinbar war, aber das war ein hartes Stück arbeit.
    Mein derzeitiger Pflegehund läßt sich ähnlich an.
    Aber ich kenne mehr als einen importierten englischen Vorsteher speziell aus Spanien, die nichts können ausser kreischend in der Leine zu stehen bei jedem Spatz und das nicht in der Hand von unfähigen und faulen Menschen.
    Diese Hunde werden allenfalls händelbar, aber sicher nicht wildrein.
    Ersatzbeschäftigung wird, nie, nie, niemals die gleiche emotionale Reaktion auslösen wie echtes Wild, da muß man sich schon die Frage stellen, was ein Lieschen Müller einen Pointer braucht.

    @ Bio: Komischerweise können die Retrieverhalter in meiner Gegend ihre Hunde sehr wohl anleinen.
    Alles eine Frage der Erziehung :D

    Generell, hab ich Hunde die von sich aus keinen Kontakt zu fremden Hunden suchen und sicher nicht bei jeder Gelegenheit zuprügeln, aber wenn es rappelt, dann eben empfindlich.
    Dennoch finde ich nicht, dass meine Hunde sich mit irgendwelchen distanzgeminderten Hunden auseinandersetzen müssen, mir reicht es völlig wenn sie sich zurrückhalten und mich die Sutuation managen lassen.
    Bisher hatten meine bis auf 1 Zwischenfall nie irgendwelche Keilerein mit Fremdhunden und in diesem Fall hab ich meine Hunde abgerufen, die beschleunigten und der Fremdhund setze nach und zwackte zu.
    Dieser Hund hatte übrigends auch keine Löcher, aber von da an richtig Respekt vor allem was aussah wie ein Spitzohr. :p

    Ich finde es schade, dass nun von züchterischen Verfehlungen gesprochen wird.
    Labis sind jolly, überschwänglich und ja fü viele andere Hunde grenzüberschreitend, aber genau das macht sie geeignet für ihren Job
    Malis sind unterkühlt, regeln Konflikte mit den Zähnen und gehen lieber hops, als zu kapitulieren.
    Terrier sind größenwahnsinnig und unerbittlich.
    Warum kann man nicht akzeptieren, dass massiv züchterisch ins ursprüngliche Verhalten eingegriffen hat um Hunde für den Menschen nutzbar zu machen?
    Warum müssen alle gleich ticken?
    Ich persönlich könnte weder mit einem superjolly Vizla, noch mit einem hochsensiblen Border, sehr wohl aber mit einem giftigen Terrier.
    Wenn jeder seinen Hund akzeptieren würde, als das was er ist und dementsprechend führen, sowie akzeptieren, dass andere Rassen/ Hunde anders sind, hätten wir weniger Ärger.

    Den Reiz zunächst soweit reduzieren, dass der Hund gerade noch zügig reagiert und dann unmittelbar auf die Ausführung freigeben, von da ausgehend langsam den Reiz steigern immer dann wenn der Hund schnell reagiert? ;)

    Was den Schnauzengriff angeht, so kann ich 2 Hunde bieten an denen die Beführworter diese höchst unsachliche Methode mal ausprobieren dürfen. :D

    Und wieder aversive Arbeit am Hund ohne Alternativverhalten und ohne positive Bestätigung.
    Freifahrtschein zu einem Hund der in Konfliktsituationen passiv wird......
    Super angenehme Hunde für die meisten Halter. :/