Beiträge von Krambambuli

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    Persönlich finde ich arbeit über unangenehm machen/ unsinnig von unerwünschtem Verhalten, überhaupt nicht schlimm.
    Es ist ja nun nicht so dass ein Pferd nicht gelobt und bestätigt wird, wenn es gewünschtes Verhalten zeigt.
    Man nutzt übrigends die größte Motivationsquelle des Pferds, den Wunsch Teil eines sozialen Gefüges zu sein.
    Zeigt das Pferd unerwünschtes Verhalten entzieht man ihm diese, zeigt es erwünschtes Verhalten darf es sich wieder nähern und bekommt sogar Körperkontakt.
    Funktioniert übrigends auch mit Hunden, wird aber in meinen Augen zu selten genutzt.
    Zum Thema Horsemanship und Frendly games: Ich kenne eine junges Pferd das bei einem auf ihn zulaufenden sich großmachenden Menschen dachte: Boooah ne Kuh! Eindeutig! Lets cut! :D

    Zitat

    Ich würde Dir zum Westerwälder Kuhhund raten. Er ist einer der Altdeutschen, die noch am ehesten Richtung Koppelgebrauchshund tendieren und sie können ordentlich Dampf machen.


    :gut:
    Den Kuhhund hatte ich auch schonmal angeführt, für mich klang das am ehesten nach dem was Hüterin sucht.

    Zitat

    Imponiergehabe ist kein Problem. Man kann auch Stuten diese Lektionen beibringen, dauert nur länger und sie wirken nicht so wie die Hengste, weil es bei ihnen halt natürlich ist. Übrigens wachsen exakt diese Hengste in Gruppenhaltung auf und zwar bis sie ca. 4 Jahre alt sind... Würde keiner machen, wenn diese wertvollen Tiere in Lebensgefahr wären oder auch nur in Gefahr später nicht einsetzbar zu sein ;)

    Ich sage nicht das Hengst und Wallach das gleiche ist. Ich sage nur, dass man endlich mit dieser Ausrede aufhören sollte. Wenn der Bock einen ansteigt ist das nichts was mit 'ist halt n Hengst' zu eklären ist. Der ist schlichtweg unerzogen!

    Und genau diese "natürlich" ist das was es wahrscheinlicher macht, dass ein Hengst tänzelt, rempelt und steigt. Eine Stute steigt mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht in Konfliktsituationen, bei gleicher Ausbildung.
    Hengste steigen schneller

    Zitat

    Daniela Bühler: "Hengste und Wallache neigen bei ungerechter Behandlung übrigens eher zum Steigen als Stuten. "Das liegt in der Natur der Pferde. In freier Wildbahn kämpfen erwachsene Hengste um die Stutenherde, da gehört Steigen dazu. Bei Hengstfohlen gehören spielerische Rangeleien deshalb zur Tagesordnung. Stutfohlen machen dagegen eher Laufspiele», erklärt Daniela Bühler. Das Training in der Kinderstube macht sich später nicht nur in der Quantität, sondern auch der Qualität des Steigens bemerkbar: Hengste und Wallache steigen zwar eher mal, sind dabei aber auch weitaus ausbalancierter und haben oft auch mehr Kraft in der Hinterhand. Wenn Stuten unaufgefordert steigen, tun sie das häufig in absoluter Panik und verlieren dabei auch eher mal das Gleichgewicht"


    http://www.kavallo.ch/artikel.asp?artikelID=588

    Bedeutet nicht, dass man es toll oder akzeptabel finde sollte.

    Nur werden die meisten Wallache früh gelegt um sie eben erst garnicht hengstig werden zu lassen.
    Das Testosteron, das daraus resultierende Verhalten und Lernerfahrungen machen den Unterschied.
    Hengstspezifisch sind Verhaltensweisen wie Aggression gegen andere Hengste ( die stammt nicht von mangelnder Erziehung), das bestreben Stuten zu decken, andere Pferde treiben, Imponiergehabe, etc.
    Würde es keine Unterschiede geben, würde die Hofreitschule in Wien auch nur auf Stuten setzen und die Polizei mehr Hengste halten.
    Klar gibt es giftige Stuten und freundliche Hengste wie meinen, dennoch gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede.

    Nö. Ich schrieb ja, dass ein 5 jähriger Trakihengst unerzogen eine ganz andere Nummer wäre als mein 1/4pferdchen mit seinem 3 Jährchen.
    Ich bin dennoch der Meinung, dass hengstspezifische Probleme gibt, die es bei Wallachen nicht gibt.
    Nehmen wir die extrem spät gelegten mal raus, die sind dann ja bereits hengstig.

    Ich hab mit beiden Hengsten ( meinem und dem Appi) weniger Probleme in der Halle als so manche Reiterin auf ihrer Stute, die gehen zum Teil sehr nett ab, bei Hengstsichtung. :D

    Ich finde schon, dass es Unterschiede zwischen Hengst und Wallach gibt, ebenso wie bei dden verschiedenen Rassen.
    Den meisten Wallachen sind rossende Stuten und andere Hengste wurst, einen Hengst interessiert das doch deutlich mehr.
    Ein Trakihengst ist eine ganz andere Nummer als mein kleiner Quater.
    Ein Mali aus dienstlichorientierter Zucht, von dem erwarte ich dass er in Bedrohungssituationen reagiert und finde es nicht schlimm, wärend ich bei einem Shelti bei einer ähnlich massiven Reaktion definitiv mal bei einem Ta vorstellig würde.
    Aber all das bedeutet nicht, dass ich meinen Mali Betrunkene fressen lasse, oder meinen Hengst mich die Boxengasse runtertreten.
    Sollte meiner extrem hengstig werden, kommen die Eier ab, aber ich weigere mich einen verträglichen, gut handlebaren Hengst operieren zu lassen.

    Ich finde es jetzt keinenfalls einen Grund ein Tier zu problematisieren, sorry.
    Ich hab auch nirgendsgesagt, dass ich mir ein Loch in den Bauch freu, wenn der Hengst steigt, die Frage ist halt, ob ich daraus schließe:
    Okay ist ein Hengst der probiert es und beißt bei mir auf Granit,
    oder eben
    OOOOOH Gott ab in die Wurst, das Pferd ist gefährlich.
    Wie gesagt jeder Hengstbesitzer den ich kenne, gibt zu, dass sein Hengst es im Rahmen der Ausbildung probiert hat.
    Ich versteh die ganze Aufregung nicht, Henry benimmt sich doch schlicht wie ein unerzogerner Hengst sich benimmt. Ich kann da keine Verhaltensstörung erkennen.
    Ich reg mich übrigends auch nicht auf wenn mich ein unerzogener Mali mich angeht. ;)