Beiträge von Krambambuli

    http://www.clicker.de/include.php?pa…ead&threadid=43
    Hier ist ein Text von Pietrella eingestellt und auch einiges an Erfahrungsberichten.
    Ich persönlich hab noch nie einen Hund erlebt, bei dem das bei richtigem Aufbau nicht funktionierte.
    Bei meinen eigenen Hunden hab ich die Konditionierung mit einem Bodyblock gemacht, bei sehr jungen und sehr hochmotivierbaren Hunden kann ein Aufbau mit negativer Strafe funktionieren.

    Ich hab nicht gesagt, dass sie jede Wesensüberprüfung bestehen würden ohne Training.
    Aber das was im Video gezeigt wird, gehört zum Sozialisationstraining jeden Hundes in meinen Augen.
    Ich mein die Zähne werden von der Bezugsperson gezeigt, die Beute wird auch vom Hf abgenommen, die Bedrängungsübung haben meine als Rettungshunde auch hinter sich, beim Vereinzeln wurde auch nichts spektakuläres gemacht....
    Ich kenn andere Wesensüberprüfungen, nach Vorfällen, da käm es auf den Richter an, was er noch akzeptieren würde.

    Der Hund darf kein übermäßige Stressreaktion zeigen.
    Aber sowas wird geübt und schrittweise aufgebaut, sooo ein Hexenwerk ist das nicht.
    Selbst meine Malis bestehen diesen Test und die sind vom Grundtyp her doch eher reaktionsfreudige Hunde. ;)

    Konditionierte Strafe ist ein Begriff der von Pietrella geprägt wurde.
    Es ist eine Konditionierung von Meideverhalten auf ein Geräusch oder Kommando.
    Wichtig ist eben das Verständniss, dass sowas wie jedes andere Kommando in neutraler Umgebung konditioniert wird und dann eben schrittweise die Ablenkung steigert.
    Das Kommando löst nach der Konditionierung eine negative Emotion beim Hund aus, OHNE dass es zu einer Einwirkung kommt.
    Das Problem mit einem "normalen" aversivem Abbruch ist doch, dass Menschen versuchen in emotionalen Ausnhamesituationen Dinge zu klären, die der Hund da garnicht mehr verarbeiten kann und es dann entweder nicht klappt, oder massiver Zwang angewendet wird. Anders eben bei gut aufgebauter konditionierter Strafe.
    Ich arbeite seit Jahren damit und muß sagen es funktioniert, insbesondere, wenn man es zusammen mit einem Kommando für: Schatz, lass mal stecken, sonst sehe ich mich gezwungen das böse Wort zu verwenden.
    Vorsichtig muß man nur sein wenn man mehrere Hunde führt, da es da entweder zu Habituation oder eben zum Generalisieren des Kommandos kommt.

    Ich weiß jetzt nicht was an Schnauzengriff und einer Drohgebärde schlimm ist.
    Ich kenn noch ganz andere Überprüfungen, die eben auch schneller mal zu Auflagen führen.
    Die Diensthundeführer hier sind fair und realistisch,aber aus dem Ts kenn ich Beurteilungen und Prognosen die ich absolut nicht teilen kann.