Ich bin bereit für ein rohen adulten Hund mit entsprechenden Anlagen auch weitmehr als den Welpepreis zu zahlen.
Warum?
Ganz einfach, bei einem Welpen kann ich nur grobahnen wie die Arbeitsanlagen und das Wesen dieses Hundes sich entwickeln wird, bei einem jährigen Hund ist ausbildungstechnisch alles offen und ich weiß was ich kaufe.
Es sind übrigends keineswegs alles Abgabehunde, sondern Hunde die zum Teil aufgezogen wurden um sie eben wertbringend weiter zu verkaufen. ![]()
Beiträge von Krambambuli
-
-
Negative Verstärkung ist das Aussetzen einer negativen Konsequenz, also das was die ollen Sportler und Jäger als Aktivierungszwang bezeichnen.

-
Ich glaube generell gibt es 2 Möglickeiten mit auftretendem unerwünschtem Verhalten umzugehen, bzw 2 Fragen die man sich stellen kann.
1. Was muß ich tun damit mein Hund XY-lernt
2. Was muß ich tun damit mein Hund aufhört XY zu tun.
Die letzte Variante führt zwangsläufig zu positiver Strafe und sein wir ehrlich, es ist die gängigere.
Man muß sich nur mal die ganzen Threads hier lesen.
Zum Thema Lerntheorien
http://www.medpsych.uni-freiburg.de/OL/body_operan…itionieren.html
Warum wird immer untern Tisch fallen gelassen dass das Verhalten über di höchste Löschungsresistenz verfügt das mittels negativer Verstärkung abgesichert wurde, auf gut Deutsch, jenes was zu das ausbleiben oder aufhören eines aversiven Reizes am wahrscheinlichsten macht.
Ich sage hiermit nicht dass es erstrebendswerts wert ist, nur finde ich sollte man alle Fakten in einer Diskussion auf den Tisch legen und nicht bereits vorselektieren. -
Mensch aus dem Mickerpony wird noch was!
Solangsam sieht man dass er QH werden mag. Schick isser!
-
Okay, dann ist der Bewegungsreiz höher, macht Sinn.
Mach dir nix drauß, Bolle hat anfangs tierisch auf Sauen reagiert und im Wildpark fand er Bären höchstinteressant.
-
Ja mei.
100% ist nie irgendwas. Bolle ist Wild tatsächlich egal, der ist auf einer Suche auf ein Reh gesprungen das hinter einem Stamm in der Schonung lag und war höchst irritiert was da klagend vor ihm wegrennt.
Puppa ist dem Hasen der 3m vor ihr hoch ist 5 Sätze nachgehüpft und hat sich dann erinnert was sie eigentlich wollte.
Bei deinen Bordern ist der Bewegungsreiz ja genau das worauf sie anspringen MÜSSEN und es auch täglich tun und sein wir mal ganz ehrlich wie oft arbeiten deine an Schafen und wie oft treffen sie auf Wild?
Außerdem glaub ich dass deine Hunde ebenso kontrollierbar sind am Wild wie an Schafen, oder ist Wild bei ihnen der höhere Reiz? -
Du habituierst die Hunde nicht an Wildsichtung?
Wie definierst du denn Erregungsniveau herunterfahren denn dann?
Meine Hunde dürfen auch "jagen", aber können durchaus unterscheiden WAS.
Wildspur und Wildsichtung wurden habituiert, Menschenfährte eben nicht. -
So wie ich es verstanden hab arbeitet Paws über Habituation, was auch wirklich gut funktioniert.
ABER es erfordert ein unglaubliches Fingerspitzengefühl und unzählige Wiederholungen.
Das größte Problem bei Habituation ist dass wenn der Reiz (egal welcher) zu überschwellig ist, der Hund nicht habituiert sondern sensibilisiert wird.
Ich persönlich arbeite gern paralell mit Abbruch, Habituation und Alternativverhalten.
Noch mit in die Wagschalee werfen möchte ich, dass Paws tatsächlich Border führt, bei denen verharren und fixieren genetisch bedingt tatsächlich selbstbelohnend ist.
Es macht einfach Sinn bei der Hundeausbildung nicht Schema F zu fahren, sonderen anzuschauen, was einem der Hund anbietet.
Meine Malis finde es widerwärtig einem "Feind", den Rücken zu zudrehen, also arbeite ich mit denen über Platz auf Distanz, der lütte Vorsteher hat mit mir den Deal: Du stehst vor und bekommst nen Click, wenn du rennst kommt der Pfiff!, funktioniert super. Wärend der Graue von Männe eben rennen mag, also kommt bei ihm der Pfiff als Belohnung für nicht starten und dann ein Rennspiel. -
-
Jente, ich finde es absolut nicht verwerflich aversiv zu arbeiten, vorallem wenn man sich sehr wohl bewusst ist was das für einen Hund bedeutet.
Also kein Grund sich zu rechtfertigen.