Hier herrscht eher ein Buhlen um meine Gunst
Klar sind die Hunde froh um die anderen, nur ist der warme Batsch auf den Bauch von mir einfach wichtiger
Beiträge von Krambambuli
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Dürfen sich jetzt nur noch Hausfrauen und Menschen die 24/7daheim sind Hunde halten?
Das einzige was Arbeit bedarf ist das allein sein mit fremden Menschen.
Oft gibt sich der Terz recht schnell bei einem Junghund/ Welpe wenn Frauchen ausser Hörweite ist
Versuch macht schlau. -
Warum keine Schleppleine um dem Hund mehr als 2,5m Radius zuermöglichen bevor ich ihn ableinen kann?
Fakt ist doch dass ich solche Hunde erst ableinen kann wenn sie überhaupt empfänglich sind für irgendwelche Signale vom Hundeführer, oder?
Und ein Mindestmaß an Radius zum sich lösen oder auch nur mal kurz schlüffel gestehe ich solchen Hunden auch zu. Klar geht das an der 1m Leine vorerstmal auch, aber 5m sind zumindest für mich das Minimum. *sonststresstmichdasganzeungemein*
Vorallem wenn's bei völlig gestauten Hunden mit einem gewissen Alter einfach deutlich länger dauert, als bei nem Junghund oder Welpen.
Ich glaube nicht dass sich unsere Art zu arbeiten wesentlich unterscheidet, ausser dass ich als Superschissbuchse eine Schleppleine drauf habe.
Du leinst auch erst ab, wenn der Hund ein Abruchsignal und den Abruf kennt und arbeitest dann den Radius größer.
Hier sind die Hunde erst an einer 5m, dann 10m-Leine und je nach Hund wird dann die Schleppleine abgebaut und der Radius dann erweitert, oder es folgen noch längere Leinen und dann erst der Abbau.
Außerdem muss ein Tabu extrem beeindruckend sein um einen richtigen Jäger am Hetzen zuhindern.Und im übrigen glaube ich auch nicht dass die meisten sich mehr Mühe ohne Schleppleine geben. Wie Arbeit? Ich will doch bloß dass er kommt, der Rest ist mir gleich
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Chris ich gebe dir absolut recht!
Nur muss ich bevor ich ableine ein Tabu absolut sicher aufgebaut haben UND es geht nur bei Hunden die einem noch die Zeit lassen und nicht sofort wenn sie von der Leine sind auf auf und davon sind Wild suchen.
Ich bezeichne die als Flitzbogenhunde loslassen und abflitzen.
Meine beiden Youngster hab ich auch ohne Schleppleine arbeiten können, aber das Risiko gehe ich bei einem Pflegie mit innerartlicher Aggression oder Jagderfolgen einfach nicht ein.Danke für die ausführliche und verständliche Erklärung

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Ich behaupte weiterhin, dass das nur passiert wenn man die Schleppleine als Lösung und nicht als Hilfsmittel sieht.
Hunde die an der Schleppleine die Orientierung am Halter lernen, den Abruf und einen Radius in dem sie sich aufzuhalten haben, denen ist es später Wurst ob sie an der Schlepp sind, oder nicht
Ich habe nicht behauptet dass der Hund nicht weiß dass er an der Schleppleine ist, sondern dass es völlig egal ist, wenn ich konsequent an der Schleppleine arbeite bis der Hund das Gesammtpacket erlernt hat.
Aussagen wie: Im Wald ist er trotzdem an der Schleppleine , sagen doch bereits aus dass der Hund viel zufrüh abgeleint wird, nämlich dann wenn er eben nicht überall und immer kontrollierbar ist.
So schaffe ich doch künstlich genau das Problem: Schleppleine= ich kann nicht jagen und muss hören, keine Schleppleine= ich bin dann mal weg.
Wie gesagt die Leine ist das für mich bisher EINZIGE probate Mittel um einen Hund daran zuhindern sich oder andere in Gefahr zubringen und ein nicht befolgen zuverhindern, aber sicher nicht das Heilmittel für mangelnde Bindung und Erziehung. -
*hust*
Leinenschlau oder wie auch immer die Leute es bezeichenen werden Hunde nur und ausschließlich, wenn man sie zufrüh ableint und die Schleppleine nicht als Hilfsmittel sieht sondern als Lösung des Problems.Chris: Radius und Kontrolle hängen doch immer zusammen.
Einen Hund an der Schlepp festzuhalten ist doch überhaupt nicht sinn und Zweck der Schleppleine, zumindest nicht im Alltag. Ich saorge dafür dass die Hunde bei mir so gut wie nie das Ende der Schleppleine erreichen, eben durch Körpersprache und durch verbale Einwirkung auf den Hund.
Die Schleppleine ist doch lediglich eine Absicherung, dass er dann doch nicht ebenmal kurz Nachbars Katze frisst.
Hunde hier kriegen afangs nur 5m und das wird dann je nach Hund und eventuellem Job des Hundes ausgebaut..
Wenn Schlepp= jetzt hab ich dich jetzt kommst du nimmer weg ist dann kann ich sie auch gleich weglassen.
Chris ich bewundere deine Gelassenheit, denn seit vor meinem Augen der zu 99% sicher abrufbare DSH- Kangalmix meiner Freundin überfahren wurde, weil der mal kurz hinter Katze her nen Sprint von 300m hingelegt hat...
Chris wie hast du an Wildsichtung gearbeitet? Ich könnte mir Vorstellen das die zwei Windis sehr gerne hinter nem Häschen her würden. -
Und seither ist er wildrein? Und kommt immer und in jeder Situation?
Nie brensliche Situationen gehabt?
Ich bin da zusehr Schissbuchse.
Schleppleinenarbeit bedeutet doch nicht, dass man den Hund an der Leine versauern lässt. Beziehungsarbeit, Auslastung und ein systematischer Aufbau sind doch unumgänglich für einen sauberen Appell. -
Hier wurde jetzt bereit 2mal die These aufgestellt, dass man Hunde auch ohne Schleppleine abrufbar bekommt, mich interessiert das wirklich.
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Es geht nicht um Schuld
Sondern um das Bewusstsein, was dich genau ärgert.
Meiner Meinung nach entstehen die meisten Verletzungen mit der Schleppleine aus Anwendungsfehlern. Am Ende einer 30m Leine festhalten und verträumt durch die Gegend tappen ist halt nicht bei einem echten Jäger.
Wenn du die These vertrittst, dass nicht jeder Hund für Schleppleine geeignet ist, dann nenn doch mal alternativen. Ich würde mir den mühseeligen Aufbau über sie Schleppleine beim nächsten Pflegie sehr gerne sparen
Spaß macht mir das auch nicht wirklich. Nur kenn ich keine wirkliche Alternative -
Ich gehe immer zu Pro-Cane-Leinenmanufaktur, die haben auch nen Laden, bestellen notfalls alles was ich brauche und die Sachen aus eigener Produktion sind unverwüstlich
Sonst finde ich Sporthund und Waidwerk gute Adressen