Beiträge von Krambambuli

    Die Basis für eine gute Bindung ist die Liebe zum Hund, das bedingungslose Annehmen des Hundes EGAL was er tut.
    Dominanz und Führungsstärke definiert sich NIE über physischer Stärke, oder Knechtschaft, sonder über dem größten Benefit für die Gruppe ;)
    Und genau aus diesem Nutzen für die Gruppe resultieren dann die Rechte des dominaten Wesen.
    Ergo Führung muss man sich verdienen und nicht erzwingen.
    Führung bedeutet eben nicht nur "ich sage was du tust und du muss gehorchen, sondern auch " entspann dich ich regel das!"

    Für mich hat das nichts mit Grundgehorsam zutun, sondern mit der Bindung und Orientierung am Hundeführer.
    Ich war auch mit meinen Welpen gerne im freien Training und keiner ist abgeflitzt ;)
    Wenn jeder externe Reiz höher ist als die Orientierung am Hundeführer muss man nicht am Gehorsam sondern an der Bindung arbeiten.
    Alles andere wäre für mich Flickschusterei.
    Das gibt dann nur aufm Platz-isser-ganz-toll-Hunde.

    Ich habe nicht gesagt, dass nur und ausschließlich in der Gruppe trainiert werden sollte.
    ABER ich bin der Meinung dass ein Hund der einen gewissen Ausbildungsstand hat oder zumindest ne adequate Bindung an den Hundeführer keine Probleme mit anderen Hunden auf dem Platz haben sollte. Ich hab die Ablenkung (die zugegeben für meine Hunde keine große war) immer gerne genutzt.

    Nun bei uns wurde ich Kleingruppen trainiert, also 3-4 Hunde und 2 Ausbilder auf dem Platz. Jeder durfte seine Wünsche äussern und die wurden berücksichtigt, ansonsten wurde der Grundgehorsam je nach stnad des Hundes abgefragt.
    Wenn ein Hund arge Baustellen hatte wurde er auch ins Einzeltraining genommen.
    Anschließend gabs freies Training, welches ich gerne genutzt hab, dan konnte ich wurstel wie ich wollte :D

    Hmmmm spannender Thread.
    Meiner Meinung nach ist ein Platz nicht zwingend nötig, wohl aber regelmäßige Arbeit und jemand der einem ab und an auf die Finger schaut.

    Zum Thema Zwang auf dem Platz:
    Ich bilde meinen Hund aus, wenn andere meinen sie bräuchten gewisse Hilfsmittel brauchen ist das zwar unschön, aber betrifft die Arbeit von mir und meinem Hund nicht. Klar kann man versuchen Leute zubeeinflussen, wird aber oft nicht fruchten.
    Ganz ehrlich ich finde das man auch oft von Leuten die in gewissen Berreichen von meiner Vorstellung von Ausbildung abweichen, oft in anderen Bereichen wirklich was lernen.

    Wenn man das aber nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dann sollte man sich nach einem Obiplatz umsehen ;)

    Ich finde Gruppentraining sogar super! Ablenkung, man kann zusehen wie andere Hf ihre Problemchen lösen und wenn man dann doch Hilfe braucht kann man den Ausbildungswart ansprechen.
    Reines Einzeltrainig ist mir persönlich zu steril.
    Auf dem Platz geht es ausser in den Grundkursen ja auch um Unterordnung und Ausbildung und nicht um Erziehung ;)

    Klar ist das das non plus ultra, aber wenn es so funktioniert, dann festigen und viiiiiiieeel später über den Abbau nachdenken.
    Einen Aufbau ohne Futter, braucht meiner Meinung nach einiges Mehr an Erfahrung, als mit.
    Sie steht noch ganz am Anfang und muss erstmal sich orientieren, also viiiiel zufrüh um ohne Futter zuarbeiten =)

    Zitat

    Aber er soll doch sicher auch ohne Leckerli die Grundkommandos ausführen, oder?
    Du hast doch sicherlich nicht in jeder Lebenslage ein Leckerlie in der Hand.

    ;)

    Warum denken eigentlich so viele Menschen immer sofort über den Abbau von positiver Bestärkung nach, wärend eigentlich nie darüber nachgedacht wird wann man wann man negative Verstärkung abbaut :???:

    Ganz ehrlich warum soll sie nicht den Rest ihres Lebens mit Futter rumrennen, wenn sie so mit dem Hund klar kommt.
    Ist jemand desse Hund nur mäßig hört, aber das ohne Futter besser, als jemand dessen Hund freudig und vorallem zuverlässig arbeitet, aber eben für Futter.

    Nur Gehorsam ist für nen Mali keine Kopfarbeit. Er braucht voralem ruhige konzentrierte Arbeit, Fährte, Feinstoffsuche und wenig puschendes