Beiträge von Krambambuli

    Wie Hunde? Wasn das?
    Sind das nicht diese gefährlichen haarenden Kreaturen, die alle möglichen Krankheiten übertragen, unglaublich unhygienisch sind und beißen?
    *grusel*

    Nee mal im ernst keiner kann erwarten dass hier alle nen Satz vor Freunde machen, wenn der 1000000000 uninformierte Neuhundler hier postet und dann noch schräge antworten gibt, oder?


    Ich finde es lohnt sich hier hin und wieder mal einfach auf die Zunge zubeißen, zulesen was erfahrene Hundehalter schreiben und drüber nach zu denken.

    Mein Tipp. Vorher informieren, auch mal über harsche Worte nachdenken, denn es könnte ja was dran sein und dem Hund nen Mantel besorgen, damit der Welpe ne adequate Sozialisation erfährt.
    Denn die kann man nicht mehr nachholen und auch ein kränkelnder Welpe mit Mantel sollte in der Lage sein mal 15 Minuten aus dem Auto rausgelassen zu werden um sich ne Straßenbahn, oder ne große Straße, oder oder oder an zu gucken.

    Für Privatzwecke einen Hund zum Schimmelspührhund auszubilden steh in keinerlei Verhältnis zum Auffwand, ausserdem benötigz man mehrere Jahre bis der Hund zuverlässig die an die 100 verschiedenen Schimmelarten in all ihren unterschiedlichen Stadien erkennen und zuverlässig verweisen kann.
    Die Ausbildung ist mehr als aufwändig, denn:
    1. die Gefahr der Fehlkonditionierung durch kandamination der Geruchsprobe ist sehr hoch.
    2. Schimmel ist ein Lebendes Material, dass je nach Lebensstadium, Untergrund und Behandlung der Probe sehr anders riechen kann.
    3. man müsste mit einem Baubiologen zusammen arbeiten, der einem
    a die Proben besorgen kann
    b gewährleisten kann dass es bei der Entnahme, dem transport und der Lagerung nicht zu einer Kontamination kommt.
    4. der Hund muss regelmäßig mit allen Bauschimmelsorten konfrontiert werden
    5. der zeitliche Aufwand wärend der Konditionierungsphase ist mit mehreren Stunden /Woche anzusehen.
    6. der hund muss nicht nur Bauschimmel erkennen, sondern diesen auch von anderen Schimmelsorten unterscheiden können, wäre doch ausgesprochen ärgerlich wenn man die Wand aufkloppt, weil der Teenager des Hauses noch flux bevor der Schimmelhund kommt, seine alten Stullen unterm Schrank herraus gefischt hat ;) , der Geruch aber noch da ist.
    7. die zuverlässige Konditionierung auf einen so komplexen Geruchsstoff, braucht sehr viel Erfahrung um eben eine Fehlkonditionierung auszuschließen und sollte am später auch im Doppelblindverfahren an einer Probenwand gemacht werden.
    8.Ein Hund braucht sehr viel Erfahrung um innerhalb eines Gebäudes sauber auch höher gelegene Stellen zuverweisen. Der Hundeführer muss ebenso über einiges an Erfahrung verfügen um Geruchsverwehungen oder Fortleitungen z.B. entlang von Fußleisten, Leitungen, Schächten beurteilen zukönnen.
    Sollten Zeit, Erfahrung und der Wille da sein das prof. durch zu ziehen, dann nimm Kontakt zu einem guten Baubiologen auf und such dir einen Trainer mit Erfahrung auf dem Gebiet der Feinstoffsuche.

    Das doch ne Troll, oder? Zumindest hoffe ich das :hust:

    Chrchrchr falls nicht ich empfehle wärmstens die eierlegende Wollmilchsau.

    Oder den Lakenios wenn man den Hund formen kann und der Hund einen formt


    Zitat


    denn anschauen muss man den hund auch 15 jahre lang.


    Schönheit liegt im Auge des Betrachters und kann sich ändern im laufe der Zeit.
    Ich hab inzwischen blegische Spitzohren und fand die anfangs häßlich, aber das Wesen war für mich eben wichtiger.

    Ja, leider scheint es ein Problem zu sein, wenn ein Hund Aggression zeigt, warum auch immer.
    Der Hund ist schon lange kein Nutztier mehr, er ist Sozialpartner, lifestyle accesoir, Kindersatz, name it. Aber die Leute die sich einen Hund zulegen weil sie Arbeiten wollen mit dem Tier kann man inzwischen an einer Hand abzählen.
    In den Medien wird auch sugestiert, dass zu einem perfekten Leben, ein Partner nen schönes Auto ne tolle Whg und ein netter unkomplizierter Hund gehört.
    Aber sobald ein Hund eben Ärger macht, ist er störend, da ist es aber egal ob er dauerbellt zerstört oder eben beißt.
    Ganz Ehrlich wer sich aus solchen Beweggründen einen Hund zulegt sollte ihn dann auch besser wieder hergeben, denn er wird weder Zeit noch Kraft finden eine Lösung für das Problem zu erarbeiten.

    Was heutzutage schon alles Problemhund geschimpft wird,... Leinenpöbler, Hunde die nicht mit jedem anderen Hund verträglich sind und dann auch mal ordentlicher zulangen, Hunde mit Territiralaggression, ja manchmal sind schon etwas ruppigere Welpen schon problematisch.
    Viel liegt sicher auch an der Einstellung zum Hund inzwischen, es werden teilweise Erwartungen in das Tier gesetzt die nicht erfüllbar sind.

    Was den Einsatz einer Rütteldose angeht, so wäre es definitiv nicht mein Weg. Ich lehen es ab den Hund negativ auf ein Umweltgeräusch zu konditionieren.
    Außerdem sollte man das Kind beim Namen nennen, die Rütteldose ist ein aversiver Reiz der beim Hund Meideverhalten hervorruft.
    Wer über Aversion arbeitet sollte genau wissen was er tut.

    Auch auf die Gefahr hin die tollen Illusionen einiger Leute hier zu zerstören: Nicht jeder Hund ist auch wenn er trainiert wurde, ist in jeder Manns Hände vermittelbar. Es gibt Hunde die soweit über die Grenze sind, dass sie selbst in sehr erfahrenen Händen zur Gefahr für 3. werden können.
    Wenn jemand sich einem Hund antut bei dem er immer im Hinterkopf haben muss, dass er wenn er in Konflikt kommt in alte sehr unschöne Verhaltensweisen zurrückfällt, ist das sein Problem, solange er gewährleisten kann dass 3. nicht zu schaden kommen.
    Nur wieviele Menschen gibt es die solch einen Hund richtig führen können?
    Hunde mit schwerer Aggressionproblematik ( wir reden nicht von ein paar Löchern im Arm oder Oberschenkel, wir reden von wirklich beschädigendem Beißen) haben ab einem Alter von über 2,5 Jahren eigentlich keine nennenswerten Vermittlungschancen mehr und besetzten auf Jahre Zwinger oder Pflegeplätze.
    Bei Angst sieht die Sache deutlich anders aus, solange der Hund keine Angstaggression zeigt stellt er eigentlich keine Gefahr für Halter oder 3. dar. Es ist unschön, dass der Hund Ängste hat, keine Frage, daran sollte auch gearbeitet werden, aber sie gefährden niemanden.
    Und wer ehrlich schon mal gebissen wurde, auch wenns "nur" ein paar Löcher im Oberschenkel waren, wird wenn er ehrlich ist zugeben müssen, dass man danach nicht mehr so unbelastet an einen Hund herrantritt wie zuvor.

    Bei pseudoaggressivem Verhalten finde ich oft die Abgabe nicht unbedingt den schlechtesten Weg.Ein Hund der adequat geführt wird und dessen Beziehung zum Hundeführer stimmt, muss keine unangebrachte Aggression zeigen.

    Ich als Tierschutzgeschädigte finde eine rechtzeitige Abgabe bevor ein Hund in seinen unerwünschten Verhaltensweisen völlig gefestigt ist, den besseren Weg, als wenn ewig und 3 Tage an einem Hund herumgepfuscht wird, oder man womöglich noch aus Verzweiflung an einen Trainer gerät der den Hund in die erlernte Hilflosigkeit treibt und damit das Verhalten "abstellt". Zugegeben sehr bequem für den Halter, aber eine Katastrophe für den Hund.
    Was nicht bedeutet dass man bei der kleinsten Kleinigkeit sofort abgeben soll.

    Richtig, wie bei jedem Hilfsmittel sollte derjenige der es benutzt wissen was er tut, dass aber auch bei Halti, Signalleine, Wurfkette und co so.
    Dennoch finde ich es ansich gut dass diese Dinger verboten sind, weil wie Bentley schon schreib.... Jeder Hans Wurst...
    Meiner Meinung nach sollten noch viele andere Dinge auch unter strengere Kontrolle

    Danke Schnauzermädel :gott:
    Gerade der Mali bietet sich in den bereichen wenn man weiß wie extrem an.

    Gerade beim Antiaggressionstraining ist ein Tele oft absoluter Blödsinn, soll ja durchaus Hunde geben die bei Druck/ Schmerz weiter/ erstrecht draufhalten und so dreht sich die Spirale munter weiter. Ich wünsche den jenigen viel Spaß beim Handling von nem Hund der aufs Tele nimmer ausrotzt sondern munter draufhält :kruecken:
    Und bei Hunden die auf nen Tele aufhören, wäre es in 99,9999999% der Fälle absolut unnötig gewesen.
    Ausserdem ist es Symptompfuscherei und behebt die Wurzel des Übels nicht
    Aggression ist ungleich Aggression.
    :opa:

    Zitat

    Man,

    was regt ihr euch so auf?
    Bleibt doch mal ruhig.

    "bonitadsbc" wurde von, ihr bekannten, Personen eine Aussage eines Dritten wiedergegeben.
    Das hat sie hier nun aufgeschrieben - passend zum Thema.
    Wo liegt das Problem?
    Warum fühlt ihr euch so ange****t und dreht hier gleich auf 180?

    Gruß
    Leo


    Ich drehe weder auf 180 noch fühle ich mich persönlich angegriffen ;)
    Nur finde ich Menschen die unreflektiert Meinungen 3. oder 4. weiter plappern einfach dumm, sorry
    Ihr kennt die Geschichte mit dem Hühnerstall und den ausgefallenen Feder :D

    Zitat

    Hab gestern wieder ne "tolle" Geschichte gehört:

    Obmann unseres Hundevereins und ein Trainer waren bei einer Jubiläumsschau. Da wurden alle möglichen Sportarten gezeigt, von AG, über Rettungshundesport bis Schutz.
    Beide Männer waren begeistert von der Schutzvorführung zweier Malis des gleichen Vereines (Trainer hat selbst mit seinem DSH Schutz gemacht).
    Sie sprachen also über das gezeigte als plötzlich ein Mann zu ihnen kommt und ihnen sagt, er könne ihnen sagen warum die beiden so gut arbeiten - sie werden mit Teletakts, Stachlern etc gearbeitet. Und das wären keine Einzelfälle des Vereines.
    Trainer und Obmann waren enttäuscht und wütend und fuhren nach Hause.


    Kein spricht von Neid. ;)
    Nur habe ich eben zuoft mit bekommen, dass jemand sich nen A.. voll Mühe macht mit seinem Hund, der toll läuft und iwann kommt das Gerücht auf: Der stromt!
    und die Leute sind nur allzubereit das zuglauben, vielleicht auch weil man sich dann selber nicht so unfähigfühlt.
    Ich plädiere nur dafür dass man nicht einfach geht und iwem der iwas behauptet glaubt, sonder wenn einem die Leistung gefällt man sich dei Arbeit dahinter auch mal anschaut.
    Und ich kenne den Sport schon ne Weile, nen Hund der aufs übelste misshandelt wir, läuft nie und nimmer überregional.
    Dass es nicht wenige Möchtegerngroß gibt die ihre Hunde falsch trainieren bestreitet ja keiner ;)