Beiträge von Krambambuli

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    Meine beiden Riesen würden den jeweils anderen und das Kleinteil sofort zu Adoption freigeben, wenn sie mich dadurch für sich allein bekämen. Nur das Kleinteil genießt die Anwesenheit der anderen Hunde. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Hihi ja so ähnlich. Mein Rüde ist ne Pacho vor dem Herrn, mag seine Mädels sicher auch sehr gerne, würde sie überall rauskloppen, wenn nötig, ABER er braucht keine anderen Hunde, schon als Welpe nicht obwohl er immer in einem Rudel gelebt hat.
    Die Zuckerpuppe hier mag zwar den Rüden aber die anderen Damen hätte es ihrer meinung nach nicht unbedingt gebraucht.
    Und die Dicke liebt ja eh nur ihren Macho.
    Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, die würden sich alle meiden und kloppen, sie kommen schon gut klar mit einander.

    Die Haltung von mehreren Hund ist nicht nur Eitelsonnenschein, wenn es dumm läuft und man die entsprechenden Kaliber zusammen hat, kann es auch zu gehörigen Spannungen kommen
    Also pauschal das eine oder das andere zu fordern Halte ich für falsch.

    Ähm ich glaube das ist utopisch.
    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine öffentliche Gaststätte 60Hunde reinlässt.....

    Wie wäre es wenn du mit einigen Huplas mal Kontakt aufnimmst und nach der Pacht für 1 Tag fragst? Die meisten haben neben dem eingezäunten Trainingsgelände auch ein Vereinsheim und wenn man ganz lieb fragt sind einige sogar bereit gegen Endgeld ein oder zwei Gerichte zukochen.

    Ach eigentlich ist mir die Rasse Wurst, es muss eben für die Arbeit für die ich den Hund geholt hab taugen.
    Ich steh einfach auf nen gewissen Charakter, das Aussehen ist fast egal.
    Aber es gibt eben Rassen bei denen diese Persönlichkeitsmerkmale dichter gestreut sind: Malinois, Herder aus Holland, Xe; LZ-Schäfer,....

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    So nun einmal zur Klärung: Ich bin keine Rüdenbesitzerin sondern habe eine Hündin. Die bis vor kurzem auch läufig war. Und sie hört sehr gut, mir also zu unterstellen ich würde das sagen weil ich sie bei anderen Hunden nicht abrufen kann finde ich daher auch etwas übertrieben.

    Ihr regt euch doch allesamt über diese rücksichtslosen hH auf. Ja mein tihr ihr könnt die ändern? Nein. Wenn ihr euch nicht weiter aufregen wollt, dann geht zu anderen Zeiten oder in andere Gebiete. Oder regt euch halt weiter auf.
    Mich hat es auch genervt ständig Rüden an meiner Hündin kleben zu ahben und ich bin schon eher abseits gelegene Wege gegangen.
    Bei unserem Hundetreff, der iegntlich in der Gegend schon bekannt ist und weite Asuweichmöglichkeiten bestehen, würde da einer meinen mit seinerm sozialunverträglichen Hund genau dort durchwatscheln zu müssen udn alel leinen dafür jetzt ihre Hund an, naja....
    Ich sehe das Problem nicht, hätte ich einen Angsthund oder dergleichen würde ich mir den Stress selber garnicht geben sondenr woanders lang gehen. Genauso wie ganz viele Leute eben diese Wege aufsuchen, weil sie eben Sozialkontakte für ihren Hund suchen.
    Was nicht bedeutet dass ich meinem Hund zu jedem hinrennen lasse. Sie hat gelernt zuerst rufe ich sie, und gebe ihr dann das Lauf-Kommando. Oder sehe ich eben einen Hund der eh schon rumblafft wie bekloppt darf sie eben nicht hin.
    Sozialverträglich für mich ist eben ein Hund der gelernt hat selber Körpersprache zu zeigen und sie zu verstehen so dass es eben in 98% der Fälle keinen Streit gibt. Das man bei mehreren Hunden natürlich Futter und Spielzeug außen vor lässt versteht sich von selber.

    Ich finde es so lustig, denn all eure geschilderten Probleme die ihr alle erzählt kenne ich garnicht. Ich kenne nur Hunde die so sind, dass man sie Problemlos mitnehmen kann, in den Reitstall und sie zu anderen Hunden kann ohne Angst und Bange zu haben der nimmt den gleich auseinander.

    Jaja die schöne heile Welt. Lass mich raten du führst einen einzelnen Hund?
    Ich kann meine auch überall mit hinnehmen, ohne dass sie sich auf den nächsten Hund stürzen und ihn zerlegen, aber es macht immer noch einen Unterschied ob es zwischen 2 Hunden funkt oder obs dann plötzlich 4-8: 1 steht, dass nennt man Rudeldynamik.
    Achja wenn sozial bedeutet, dass meine Hunde innerhalb des Rudels freundlich mit einander umgehen, ich fast jeden Hund integrieren kann, sofern der seinen Position akzeptiert und sie Fremdhunde völlig ausblenden, solange die nicht aufdringlich werden, dann sind meine total sozial.
    Wenn sozial bedeutet, dass sich ein Hund über jeden dahergelaufenen Fremdhund freut wie Hulle und munter spielt mit allem und jedem und sich sogar drüber freut wenn er als Rüde vom andere Rüden gepoppt wird, dann definitiv NEIN.
    Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum zum Henker sich meine Hunde mit fremden völlig belanglosen Hunden für ihr Rudel auseinandersetzen müssen, wenn sie keinerlei Interesse daran haben.
    Mir leuchtet auch nicht ein, warum ich das Risiko eingehen sollte, dass irgend ein "sozialer" Hund sich mit einem der Mädels anlegt und dann Klassekloppe bezieht.
    Was ist also daran so schlimm, seinen Hund einfach zu sichern, wenn jemand darum bittet?

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    Krambambuli, jeder Hund jagd, das ist keine Frage der Rasse, das ist eine Frage des Überlebens. Und frage mal die Jäger. Die werden dir bestätigen, dass sie aus jedem Hund, gleich welcher Rasse, einen brauchbaren Jagdhund machen.

    Nur, und da sind wir dann erst bei der Rasse, nicht jeder Hund eignet sich anatomisch für jede Art der Jagd. Ein Hund für die Jagd im Bau sollte klein sein, ein Hund für die Jagd auf Schwarzwild nicht zu schwer, ein Hund für die Jagd auf Rehwild groß und stark, ...

    Natürlich kannst du mit einem Border oder Schäfi auch hervorragend jagen. Nur, was sagen dann die Leute, die Jagdkameraden? Das ist der Punkt, aber nicht, dass sich diese Rassen weniger für die Jagd eignen.


    Vielleicht hab ich die falschen Jäger in der Familie und im Freundeskreis, aber von denen käme nie einer auch nur auf die Idee einen Schäfer oder Border zur Jagd zu verwenden, ebenso wenig wie Schäfer sich nen Jagdterrier zum Hüten holen würden.
    Ist ja nicht so dass Zucht und Selektion nach gewissen Charaktereigenschaften völlig ohne Folgen bleibt.
    Ja ich weiß auch dass alle vom Hund genutzen Verhaltensweisen Sequenzen des Jagsdverhaltens sind nur eben mit unterschiedlicher Wichtung

    Mir ist schon klar, dass fast alle Hunde hetzen.

    Pauschal kann ich dass nicht beantworten, jeder Hund aht andere Motivationsquellen. Egal welche Motivation sie sollte an mich und meine Person gekoppelt sein, andere Beschäftigungs und Selbstbestätigungsmöglichkeiten werden eingeschränkt.
    Generell werden meinen Ausbildungshunde/ Hunde in Ausbildung mit Aufmerksamkeit und Kontakt ausserhalb der Arbeit eher knapp gehalten, dafür gibt es die reichlich in der Arbeit.
    Zerrspiel, Apport, Handfütterung, Leinenoprientierung, Handfütterung, Rückwärtstreiben, Longieren, Führersuchen, Clickern name it.

    Ziel der Arbeit mit meinen Hunden ist, dass sie aktiv um meine Aufmerksamkeit buhlen, d.h. wenn sie iwas möchten müssen SIE Aktivität zeigen und ich entscheide ob mir das ne Bestätigung wert ist.

    Ja, diese Hunde sind nervig, weil sie laufend nachfragen und dauernd fordern
    Ich habe auch keine Angst vor Beutejunkeys, solange man ihnen beibringt: ICH steuer das Spiel, nicht der Hund, wenn ICH das Mosti wegpacke und FERTIG ist Ruhe.
    Meine Hündin ist ne gute Fresserin, da hab ich Handfütterung und gelegentlich Beute ( vorallem für das Platz auf Distanz) verwendet, mein einer Rüde wäre lieber verhungert als für Futter zu arbeiten.


    Mag sein, dass sich hier keiner beschwert, jagen tun ja nicht nur und ausschließlich Jagdhunde, trotzdem ist und bleibt es so, dass wenn die Leute VOR der Anschaffung eines Hundes sich mit dem Wesen einer Rasse beschäftigen würden, es deutlich weniger verkorkste Abgabehunde gäbe ;)
    Was nciht bedeuten soll, dass jeder dessen Hund jagt den sofort abgeben sollte.
    Ich sagte ja meine Meinung ist unpopulär, aber auch nicht ohne Grund so.

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    Was soll denn das He He?? Find das gar nicht witzig, wenn ein Hund den Kürzeren zieht. Und mal schnell rufen, leinen Sie Ihren an, meiner reagiert aggressiv, könnte so manche Situation entschärfen.


    Ich schätze Knautschi schon so ein, dass sie vorwarnt, sie ist ja auch ein starker Vertreter der These, dass Hunde nichts klären müssen . Ich warne bei Pflegies grundsätzlich vor, aber wie beschreiben hält das einige Hundehalter nicht davon ab ihre Hunde trotzdem rauflaufen zu lassen :headbash:

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    Na ja. Das führt dann aber u.U. zu unschönen Dingen. Der Vater eines Bekannten hatte zwei Hengste, jetzt hat er zwei Wallache. Warum? Nicht wegen der Hengste, die waren brav und auch von Kindern voll beherrschbar. Wegen der Leute, die zuviel Lenin gelesen hatten (Weil nicht sein kann, was nicht sein darf).


    Muss ich das jetzt verstehen?
    Mir ist schon klar, dass es auch Leute gibt die wunderbar mit Jagdhunden klarkommen ohne sie jagdlich zuführen, network hier im Forum ist ein gutes Beispiel dafür. NUR wusste sie sehr genau was sie sich da holt, besitzt genug Hundeerfahrung und hat von Anfang an konsequent entgegengewirkt.
    Und nicht gewartet bis die Hunde schon voll im Triebverhalten sind und dann angefangen zuarbeiten.
    Ich werde weiterhin kein Verständnis aufbringen für Leute die sich einen Spezialisten ins Haus holen und sich dann bitterlich über Verhaltensweisen beschweren, die nunmal rassetypisch sind und wenn sie nicht richtig gebahnt werden zu Probleme führen.


    Ich wiederhole mich gerne, mein Ziel ist sowenig wie möglich Kontrolle ausüben zumüssen ;)
    Deshalb laufen MEINE Hunde auch in wildreichen Gegenden frei, obwohl sie bis auf einen Secondhand-Hunde sind und alle gejagt haben, als sie kamen.
    Für mich ist eben das primäre Ziel nicht, den Hund "nur" Kontrollieren zu können, sondern wenn möglich einen Hund zu haben der erst garnicht startet.
    Dass es ohne Kontrolle nicht geht, ist mir vollkommen klar und auch meine Hunde MÜSSEN auch gehorchen.
    Dennoch ist und bleibt mein primäres Ziel den Trieb auf mich und das "Superkomado" so hoch zu fahren, dass man sowenig wie möglich Kontrolle braucht und da ist es eher hinderlich einen Hund sich weiter in unerwünschtem Triebverhalten festigen zulassen. :???: