Beiträge von Krambambuli

    Jaja früher war alles besser. :roll:
    Für mich ist ein hund der Stress hat bei Kindern therapiebedürftig und zwar nicht weil ich mene jeder hund muss kinder knutschen, sondern eben WEIL
    1. ich eine Verantwortung gegenüber meiner Umwelt habe und nen Hund der Kindern offen aggressiv gegenüber steht, entweder sehr engmaschig geführt und gut abgesichert gehört
    2. ich der Meinung bin alles was einen Hund offensichtlich stresst seine Lebensqualität einschränkt.

    Allerdings muss sich keiner von meinen Hunden belästigen, bedrängen oder wehtun lassen, aber dafür muss ICH eben Sorge tragen.

    Die einzigen 2 Dinge die ich dir mitteilen wollte, waren:
    1. überlege dir ob du Rettungshundearbeit machen willst, oder den Hund auslasten, denn es gibt viele Dinge wo der Hund sicher mehr Auslastung in weniger investierter Zeit hat
    2. ich würde mich von einem zunächst etwas unterkühltem Anfang nicht so schnell ins Boxhorn jagen lassen

    Zitat

    OT:
    Mich hat mal eine Gans attackiert und ins Gesicht gebissen. Aus Reflex hab ich ihr richtig eine gescheuert, hab ihr mit voller Wucht 'ne Ohrfeige gehauen. Sie torkelte etwas, hat aber seitdem respektvoll Abstand von mir gehalten.


    Und nu?
    Wenn du das mit Hunden machst die gelernt haben, beiße oder dir wird weh getan, töte oder du wirst getötet, hat das nur einen einzigen Effekt....

    Zitat

    Bei meinem ersten "echten" Biss eines Hundes, also mit echter Beschaedigungsabsicht und massiver Vehemenz war nicht der eigentliche koerperliche Schmerz das Schlimmste sondern die Realisation das dieser Hund mir koerperlich massiv ueberlegen ist und ich im ersten Moment einfach total hilflos war.


    OH JA!!!!
    Wenn du da stehst der Hund hat deine Oberschenkel im Schraubstock und schüttelt.
    Wenn du weißt der läßt jetzt nimmer los und dir wird sicher keiner helfen,....

    Ich finde es immer toll, wenn Leute die noch nie von einem Hund mit Beschädigungsabsicht gebissen wurden, meinen das sei alles halb so wild.
    Ich behaupte einfach mal, wer einmal ernsthaft von einem Hund gebissen wurde ( wir reden hier nicht von Abschnappen oder Tackern mit kleineren Löchern oder nem Schmiss), dass es nichts verändert hätte lügt.
    Das ist eine emotionale Extremsituation, das tut so weh dass du fast den Verstand verliehst, klar Denken ist da echt schwer.
    Ich hatte nie Stress wenn ein Hund vorwärts ging, aber seit dem Biß habe ich den. Der Puls geht hoch, mein Blutdruck auch, ich bin bei weitem nimmer so cool wie davor.
    Ich finde es völlig ok sich die Frage zustellen, ob man einem Hund gewachsen ist, der so massive Aggression zeigt.
    Ja, der Fehler liegt oft beim Halter, nur muss man sich auch dann die frage stellen, kann ICH das noch verändern?
    Mir sind die Leute lieber die dann aufgeben, bevor sich das Verhalten festigt.

    Ich sagte ja bereits , dass sie abweisend waren, bedeutet nicht dass sie es bleiben, wenn du länger mit dabei bist.
    Stell dir mal vor, jede Woche oder alle paar Wochen kommt nen Neuer, der einem Löcher in den Bauch fragt, sich ungefragt in Gespräche einmischt und dann doch nicht wieder kommt.
    Ganz besonders beliebt sind die, die überhaupt keine Ahnung haben von Rh-Arbeit ihren ersten Hund ausbilden und Althundeführern dann erzählen wollen wie sie den Hund führen und ausbilden sollen.
    In einigen Staffel sind die Hierarchien eher steil. Was sicher im Einsatzfall von Vorteil ist, denn da muss einfach einer sagen wo es lang geht.
    Anfangs gilt Klappe halten, mitmachen. Und es wird in jeder Staffel einer gewissen Größe immer Leute geben die man weniger mag, da sollte man professionell genug sein.
    Du bist schlicht weg Opfer deiner Vorgänger geworden.
    Solltest aber sicher drüber nachdenken, ob du wirklich bereit bist Heiligabend deine Familie noch vor dem Abendessen zu verlassen um bis nachts um 4 Uhr im Schneeregen den Steilhang hoch und runter zu purzel.
    Oder in der Adventszeit das gesammte Wochenende mit oder ohne Hund in der Fußgängerzone mit der Rappelbüchse zustehen, jeden Woche 2-3x 6Stunden Training von denen dein eigener Hund 5 3/4 zumindest am Anfang in der Box hockt, etc.
    Wenn du nette Leute suchst bei denen keiner über dem anderen steht , mit denen du nen bischen trainierst und nett beisammen bist, dann geh in einen guten Hundeverein, da hat auch dein Hund sicher mehr davon.
    Wenn dich das alles nicht stört, dann biste sicher bald in einer Rettungshundestaffel herzlich willkommen, sofern du einen wirklich geeigneten Hund hast.

    Sorry, aber dann fehlt denen auch der Biss um sich die Nächte um die Ohren zuhauen.
    Bloß weil ein paar nicht gleich super nett und die besten Freunde sind gleich die Flinte ins Korn werfen?
    Sorry, aber dann will man das nicht dringend genug.
    Ich bin zwar freundlich und höflich, freue mir aber schon längst kein Loch in den Bauch mehr, wenn wieder einer zum Zuschauen kommt.
    Es sind extrem viele die 1,2,3x kommen oder nur ein 1/2 Jahr da sind um dann wegen unzumutbarem Stress wieder aufzuhören, da wird man nüchterner
    Die wenigstens Staffel haben Nachwuchsprobleme, eher das Gegenteil ist der Fall, so das einige Staffel nur noch in Schnupperwochen überhaupt Neue zulassen.