Beiträge von Krambambuli

    Es gibt nicht den einen Weg, sonder je nach Hund einen geeigneten für den Hund.
    Ich entscheide je nach Hund und dessen Wesen welche Weg ich gehe.
    Ja man fängt natürlich mit etwas mehr Geruchsstoff an und reduziert dann die Menge.
    Nur ist das Problem beim Feinstoff, da der eigentliche Geruch den der Hund suchen soll so gering ist, iwann sehr schnell Fehlgerüche in das Geruchsbild das sich der Hund macht ein, deshalb sollte der Aufbau sehr viel pedantischer erfolgen.
    Es gibt tolle stories von Diensthunden die statt heroin das aftershave des Hundeführers oder Babypuder ( das verwendete Rauschgift war wohl damit gestreckt worden) gesucht haben, da das iwann das Geruchsbild stärker prägte als der Geruchsstoff selber ;)

    Schwieriges Thema.
    Langeweile ist eher ein Zeichen von Übersättigung, Hunde die eher weniger begeisterungsfähig sind, denen wird eine Übung schnell fade.
    Aber du hast schon recht, es ist immer eine Gradwanderung zwischen fördern und forder und eben überfordern.
    Kurze Etappen sind zuanfang sicher auch gut, weil man den Hund damit eher nicht frustriert. Man will ja bei der Sucharbeit einen selbstständig arbeitenden Hund, der zwar führig ist, dennoch nicht dauernd nach Hilfe beim Hundeführer fragt.
    Später sollte man aber durchaus in der Lage sein, dass eine einzelne Suche mal 15Minuten und mehr dauert.
    Gerade bei sehr triebigen Hunden wird die Nasearbeit erst ab 6-8 Minuten aufwärts auslastend und nicht mehr aufpuschend

    Muß nichts aufnehmen beim Futterdummy, Holzi 's Shitzu verweist auch durch Platz vor dem Dummy, bekam aber das Futter dann direkt aus dem Dummy, was eine bessere Verknüpfung brachte.
    Bella trägt auch niemals iwas freiwillig durch die gegend, dafür ist sich die Dame zu fein.
    Auch ohne Apport kannst du auf den DVDs so einiges für die Sucharbeit ansich rausziehen.
    Wo wohnst du eigentlich?

    Sowohl Duka als auch die Krebs Hunde wurden rein über die Arbeit ernährt, die Frage ist was ich fütere und ob ich nur einzelne brocken oder eben einen Jackpott (Döschen mit Nafu oder ein richtiges Stück Fleisch).
    Was die Suche angeht so sehe ich das tatsächlich anders, die dauer der einzelnen Suche sollte anfangs extrem kurz sein, der Block kann gut mal 7 Minuten dauern, aber meinetwegen einmal morgens einmal abends.
    mit einzelnen Ruhetagen dazwischen.
    Muß man immer vom Hund abhängig machen, bei extrem triebigen Hunden wird egal wie oft man sucht keine Langeweile aufkommen, wärend eher zurrückhaltende Hunde da mehr Pausen brauchen.
    Wichtig ist mir eben die Konditionierung lange sorgsam und triebstark genug zu gestalten. Da sind extrem kurze aber intensive Einheiten oft sinnvoller.
    Hatte nen Retrievermix, bei dem ich 5x/Tag den Dummy 1x-max 3x kurz angereitzt hab und dann war der wieder weg. Übungsrinheiten von unter 1 Minute, aufgehört als der Hund gerade richtig hochgefahren war.
    Wärend bei meinem Rüden generell immer sehr viel Ruhe und Beherrschung im Vordergrund stand.
    So pauschal kann man das einfach nicht sagen

    Schon mal über Dummyarbeit nachgedacht?
    Imke Niewöhner hat nette DVDs zu dem Thema.
    Oder du baust die Suche über ein Futterdummy auf, das du dann iwann an den Geruchsträger koppelst.
    Wenn du Futterdummy richtig aufbaust, dann wird ihm das mit fast 100% Sicherheit sehr sehr wichtig sein.
    Ich ernähre meine Futterhunde die erste Zeit über die Sucharbeit, das erhöht den Anreiz sehr