Nun die Sache mit der Umwelt ist ne Frage der Prägung, trotzdem wird ein Mali in gewissen Situationen imemr anders reagieren als es ein Großpudel tut.
Ich persönlich führe 3 Malis alle aus Linien die gezielt für Dienst und Sport gezüchtet werden und auch die sind alltagstauglich.
Was nur Schutzdienst angeht, so bin ich anderer Meinung, es geht auch anders.
Wer allerdings Angst vor Aggression hat sollte die Finger von Belgiern und Herdern lassen.
Hunde mit Trieb gibts auch in anderen Rassen
Beiträge von Krambambuli
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Warum umhimmelswillen darf ein Hund keinen Frust mehr schieben?
Wann ist denn für dich die Leistungsgrenze erreicht?
Meine Hunde müssen im Einsatz über Stunden Leistung bringen, klar kurze Pausen, aber dennoch.
Und bisher haben alle, wirklich alle Hunde die ich gearbeitet habe, bei Suchen über 15min und extrem geringer Stoffmenge gelernt, dass sie nur uns ausschließlich mit ruhiger, systematischer Sucharbeit, ans Ziel kommen.
Klar lernen sie das über Frustration, aber das ist für mich nicht schlimm, wenn der Trieb hochgenug ist um diese zu überwinden.
Sauber und gründlich bedeutet aber je nach Hund nicht langsam
Ich mache seit Jahren, Rettungshundearbeit, Feinstoffsuche, Leiche, Fährte und Mantrail.
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So ist das auch wieder nicht Hercuda.
Wir haben immer wieder Welpen in der Vermittlung, mit guten Anlagen.
Immer wieder gute Hunde mit Papieren, die allerdings keine Welpen.
Und was soll das Gaga wie die deutschen Malis?
1. es gibt den "deutschen" Mali nicht. Von welcher Blutlinie sprichst du?
Welchem der 3 deutschen FCI- Verbände?
2.was genau ist Gaga? Aggression? Übersprungshandlungen? Inkompetenz des Hundeführers? -
Nein, eher weil die Leute die gezielt einen Malis suchen lieber eine unverdorbenen rohen Hund zum Arbeiten suchen und die jenigen die keinen Hund zur Arbeit suchen, mit den oft schon verkorksten Hunden im Ts überfordert sind.
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Die Frage ist doch ob man den Trieb eines Hundes fördern oder beschneiden möchte.
Sorry, aber die Ruhe kommt mit der Arbeitsintensität und dem schwere Grad der Suche.
Egal wie triebig ein Hund ist, iwann kommt er an den Punkt an dem auch der erkennen muss, dass man mit hytserischem rumgerenne nicht weiter kommt.
das Problem ist doch oft, dass die Hunde gepuscht werden, nie aber an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht werden.Der Verweis ist der Abschluss einer anstrengenden, harten, schweren Suche, wenn die dem Hund nur lästig oder gar unangenehm ist, nehme ich dem Hund
1. eine riesen Portion Arbeitsmotivation und Freude
2. Zuverlässigkeit.Habe mehr als einen Hund erlebt, der Suchen nach 20 min abbricht, oder nicht mehr auslöst.
Ich bin immer dafür die maximale Motivation aus zu nutzen, dazu gehört eben auch die optimale Anzeigeform
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Lotus, es ist ganz einfach.
"Show"linie ist schlichtweg nimmer so auf Arbeitseigenschaften gezüchtet, im Gegenteil, gewisse Eigenschaften eines guten Gebrauchshund gezielt rausgezüchtet wurden.
Nun was die Workingbloodlines angeht unterscheiden sich die Hunde immer noch durch die Schwerpunkte auf die die Selektion gelegt wurde.
Willst du jetzt die genauen Blutlinien, die Vererber, Zuchtverbände und deren Eigenschaften im einzelnen aufgezählt bekommen?Ansonsten empfehle ich schlicht eine Liste der Eigenschaften die man wünscht und nicht wünscht zu machen und sich dann durch Kontakt zu verschiedenen Züchtern und durch den Austausch in einschlägigen Foren, die geeignete Blutlinie und den geeigneten Züchter suchen.
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Ja Wildschärfe, das Netz hier ist furchtbar, iwie verschwinden Teile meines Posts.
Ich persönlich kenne keinen, auch keinen aus dem Osten der auf Schwarzwild überzeugt.
Seien wir doch ehrlich die Reviere hier sind nicht die, für die diese Hunde gezüchtet wurde.Aber das ist ja wie immer Geschmackssache
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Nun die Selektionskriterien sind doch völlig andere.
Es gibt bei beiden Hunden "Show" linien und " Arbeits"linien.
Bei Dienstgebrauchshunden ist doch klar dass Arbeitslinien über deutlich mehr Härte und Schärfe verfügeen, als Hunde die nach Schönhheit selektiert wurden.
Dann gibt es neben FCI und dessen Unterverbänden noch weitere Zuchtverbände in der Arbeitslinie
Dann gibt es regionale Unterschiede, welche Wesenseigenschaften bevorzugt werden.
Beim Mali aus working bloodline sind die Franzosen eher Beutehunde, mit dem Hang zum hochdrehen, deutsche je nach Blutlinie eher handfest und zum Teil nicht immer nervenfest, die Belgier und Holänder oft recht hart und aggresionsbetont, denen zum Teil füür meinen Geschmackt etwas der nötige Beutetrieb abgeht.
Alles etwas zugespitzt formuliert. -
Nun die niederbayrischen Revviere die ich kenne sind eher Schwarzwild und eigentlich nur Wald kaum Freifläche.
Nun was für mich in solchen Revieren gegen eine Vizla spricht sind ebben seine Führigkeit und seine geringere .
Ich persönlich bin da sicher vorgeschädigt, aber würde da schon einen guten alten deutschen Vorsteher oder eine kernigen Terrier bevorzugen.
Der Einsatz werden wohl eher Drückmeute sein, eventuell Nachsuchen, abeer weniger Apport und Stöbern auf Freifläche. Da sind kernige härtere Hunde einfach besser geeignet. Gerad was die Wildschärfe angeht vorallem auf Sauen, sind andere Rassen einfach besser geeignet
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Vielleicht sollten wir erstmal klären, von welchen Linien, welchen Zuchtverbänden, welchen Ursprungsländern wir sprechen.
Es gibt weder den Gelgfüßler nich das Streifenhörnchen.
Klar ist ein deutschliniger, langhaariger FCI-Herder deutlich milder, als ein belgischlinieger Mali.
Man kann doch keine Birnen mit Äpfeln vergleichen