Ich finde die Behhauptung man könne durch genug Förderung und Liebe aus jedem Hund einen Hund für die Arbeit machen, ebenso wiedersinnig wie zu behaupten: Wenn sich Michael Schuhmacher sich nur genug angestrengt hätte und sein Bobycar nur genug geliebt und gefördert hätte, so hätte er auch damit den Weltmeistertitel in der Formel 1 holen können.
Ich bestreite nicht dass man mit einem durchschnittlich veranlagten Hund sehr ordentliche Erfolge erreichen kann, aber irgendwann stößt Förderung an ihre Grenzen, dann machen eben doch die Anlagen den Unterschied.
Wer sich einen Hund aus Leistungslinien holt hat keine Garantie für optimale Anlagen, aber eben eine höhere Wahrscheinlichkeit.
Und klar gibt es auch unter Nicht-Leistungshunden sehr gut veranlagte Hunde, aber sie sind dünn gesäät.