Ich kenne sehr gute Züchter die alle 4 Belgierrassen züchten und das gut, so what?
Ich kenne hervoragende Züchter mit mehr als einer Hündin.
Pauschal zu sagen ein Züchter züchtet mehr als eine Rasse, drum ist er schlecht, ist nicht wirklich überlegt.
Beiträge von Krambambuli
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Eben
Ausserdem gibt es in "Rudeln" mehr als nur die Mutterhündin die Grenzen setzt. In den Würfen meiner Hunde gabs eben von den anwesenden 2 Hündinnen und dem anwesenden Rüden welche auf die Nuss, wenn sie nervten. In die Streitigkeiten zwischen den Welpen hat sich da dennoch keiner ausser dem Rüden eingemischt.
Das funktioniert aber nur bei seeeeeehr selbstbewussten Kerlen, denn Mama kann haarig werden wenn ein Zwerg quitscht.
Sozialisation läuft eben nicht nur zwischen Geschwistern und Mutter statt und es ist nicht alles schöne heile Welt, es gibt Wesen mit mehr Ellenbogen, die eben davon profitieren wenn sie Grenzen bekommen.Aber eine Hündin aus einer Zucht in der die Großmutter schon Verhaltensauffälligkeiten zeigt, käme bei mir nicht in die Zucht.
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Zitat
patti, wer nimmt denn aus so einem wurf einen welpen?
um welche rasse handelt es sich eigentlich?
gruß marion
Ich hab 2 Hunde aus solchen Würfen, einer davon war einer der Krawallbruder vor dem Herren.

@ Patti: auch bei einer pasiven Hündin neigen Dalmis normalerweise nicht zu übersteigerter Aggression.
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Wie gsag mit 8 Wochen sind die abgabebereit, sofern es natürlich Abnehmer gibt. Ein krawallier Welpe kann von Kontakten zu sozialsicheren, erwachsenen Hunden nur profitieren
Die Mutter war Dalimi,wie war denn der Vater? Es gibt ja genetische Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten. -
Zitat
Weil die das auch super können.

LG
das Schnauzermädel
Nicht nur die. Fragt mal einschlägige Dienstgebrauchshundezüchter, oder die von jagdlichen Zuchten von Terriern
Abtrennen von spinnerten Krawallbüdern kann zum Schutz des Einzelnen und der Gruppe gut sein.
Grad die Krawallbrüder sollte man früh ( so früh wie es eben möglich und erlaubt ist) in die geeigneten Hände abgeben. -
Hallo Anja
Gehorsam ist total wichtig und ermöglicht einem den Hund durch eine Situation zu führen die ihn überfordert, aber Gehorsam allein führt nicht dazu dass der Hund sich entspannt.
Ich bediene mich mal des Models eines Trainers den ich schätze, Hundeausbildung steht auf 4 Säulen, nimmst du eine Weg, oder ist eine schwach, so fällt irgendwann alles zusammen.
Die Säulen sind Gehorsam/ technische Ausbildung, Beziehung, Auslastung und Alltag und alle 4 beinflussen sich gegenseitig. Ein Hund dem es an Beziehung krankt, wird oft im Gehorsam einbrechen und auch wenn er perfekt hört, stressen ihn viele Situationen.
Ich finde es sehr löblich, dass du am Gehorsam deines Hundes feilst!
Aber Vertrauen und Führungskompetenzen erarbeitet man sich nicht zuerst in extrem Situationen, sondern im Alltag.
Hunde die einen schon beim Türklingeln nicht ernst nehmen, werden das wohl noch weniger tun wenn sie akute Bedrohung durch das Böse auf 4pfoten empfinden, ein Hund der schon die Mittellkralle ausfährt wenn man ihn aus dem Garten ins Haus ruft, wird sicher nicht vom Hasen abdrehen.
Auslastungsmodelle können sowohl das Selbstbewusstsein, als auch die Beziehung zum Hundeführer stärken, eigentlich können sie alle Wesenseigenschaften fördern.
An deiner Inneren Einstellung kannst du nur selber arbeiten, aber ich hab immer wieder erlebt, dass Menschen ihre Hunde plötzlich mit ganz anderen Augen sehen können, wenn sie endlich erleben, dass ihr Hund kein Monster an der Leine ist, sondern ein Lamm
Bis alle 4 Säulen nicht sehr stabil sind würde ich Situationen meiden, die den Hund überfordern, auch wenn das bedeutet, dass man unorthodoxe Methoden anwendet. Ich hab einen meiner Pflegies durch jede Begegnung mit prolligen Jugendlichen und Betrunkenen getragen
Kommt richtig gut, kleines blondes Ding reißt 35kg Mali mit Maulkorb auf den Arm und stapft tapfer an den höhnenden Youngstern vorbei.
Erst als er mir vertraute in jeder anderen Situation vertraute, hab ich den Abstand reduziert in dem ich ihn auf den Arm genommen hab, jede Sichtung und jeder Blickkontakt in dieser Situation wurde bestätigt und gefeiert.
Hast du ein Entspannungssignal? Ich konditioniere meine Hunde alle auf das Wort "Sufenta" ( Narkosemedikament), das hat mir oft sehr geholfen. -
Gehorsam ist toll, nur keine Lösung für das Problem, der Stress bleibt der gleiche.
Ist ganz sicher praktisch, wenn der Hund sich überall regulieren lässt, aber bei Dingen die so oft im Alltag vorkommen, wäre es mir persönlich wichtig, dass der Hund entspannt ist. -
Zitat
dann würde ich euch Könner gerne fragen, wie ich bei nem Sichtjäger arbeite, um ihm den Freilauf zu ermöglichen
Liebe unwissende Grüße
MEEEEEEENSCH MAANU!!!!
Hab ich dir als hardliner doch schon erklärt
Nimm ne Schleppleine am Geschirr, führ die so dass du den Hund zwar sperrst aber der Hund nie reinennen kann, nen Clicker und nen Ball/ Futterbeutel.
Dann push den Hund mit Clicker und Beute auf nen superschnelles Platz und steiger die Ablenkung, irgendwann koppelst du jede Wildsichtung an das Platz und dein Hund läuft nach wenigen Wochen frei!!!!
Also wer das nicht hinbekommt! Mann, mann, mann diese geballte Inkompetenz hier
Du weißt doch, wer Zwang braucht ist ein Versager
Weil was beim eigenen Hund geklappt hat ist allgemeingültig -
Dann bin ich wohl doch hardliner, ich baue sehr penibel und positiv auf, aber danach fordere ich es durchaus ein und das auch deutlich.
Wenn Gewalt beim Sperren über die Leine, oder Blocken anfängt bin ich definitiv schuldig, wenn Gewalt jedoch Hund im Viereckprügeln bedeutet, dann unschuldig. -
@ Dobby: Ich habe keinem verboten sich Gedanken zu machen, ob man nicht etwas verbessern kann in der Ausbildung
Aber grau ist alle Theorie und für mich zählt nur wer den Gegenbeweis antritt und zwar im realen Leben.
Ich kenne durchaus nicht zwangsapportierte Jagdhunde die sauber arbeiten, aber auch diese Hunde sind nur bis zu einem gewissen Grad positiv aufgebaut und haben dann dem Hund entsprechend Grenzen gesetzt.
Nein ich schrei nicht HURA bei Zwangsapport und ins Down Prügeln, dennoch stell ich mich nichthin und pranger die gesamte Jägerschaft an.
Es macht für mich ein riesen Unterschied ob jemand zu mir kommt, der greifbare Erfolge vor zu weisen hat, oder ein Forumstheoretiker der sich aufs hohe moralische Ross schwingt und mal mit dem großen Besen alle auf einen Haufe kehrt und verurteilt
Mir ist durchaus klar, dass Hunde den unterschied zwischen einer echten und einer gelegten Schweißspur erkennen können
Woraus ich eigentlich hinaus wollte, wenn mal die Haarspalterei beiseite lässt, ist: Egal welchen achso genialen undsupertollen Quatsch man mit einem Hund so anstellt, es wird nie und nimmer das selbe für ihn bedeuten wie eine frische Spur/ echtes Wild 