Für mich ist ein Hund der sich in hohen Trieblagen nicht mehr selber regulieren kann und nicht mehr denkt ein Hysteriker, sorry. Ein guter Gebrauchshund klinkt nicht aus, der ist massiv, radikal, aber denkfähig.
Ich kenne auch Fuchsjagden zu Pferde mit Meute, diese Hunde sind dennoch lenkbar, die stehen bis sie geschickt werden und nach der Jagd müssen die nicht alle einzeln eingesammelt, geknebelt und gefesselt werden.
Ich frage mich, aber wozu jemand einen Hetzjäger in Deutschland braucht.
Das sollte hier keine generelle Diskussion über Jagdverhalten werden, mich interessiert eure Einschätzung zum Thema: muss ein Hund der einen hohen Beutetrieb, zwangsläufig hetzen.
@ Maanu: Sicher ist Beutetrieb lediglich beschnittenes Jagdverhalten. Hunde sind ursprüngliche genetische Programme, gezüchtet für einen Job. Fast alle Verhaltensweisen die wir dafür nutzen sind umgewandelte und beschnittene Sequenzen des Jagdverhaltens.
Aber sie sind eben beschnitten und kein vollständiges Jagdverhalten.