Beiträge von Krambambuli

    Ich muss doch mal meine Abstriche nennen, sonst wirds hier zu positiv :D
    Ich mag seine Theorien zum Thema Longieren und Rettungshund nicht, ich mag die Aktion-Reaktion-Bestätigung nur bedingt, weil die Vp ein Bombentiming haben muss um keine Belästiger heran zu ziehen.
    Und La-Ko-Ko ist auch nicht sooo mein Ding

    Aber alles in allem ein Toptrainer!

    Ich poste auch mal was positives:
    Mein altes Wiesel sticht der Hafer! Der alte Herr muskelt grad superschön auf, frisst wie ein Scheunendrescher und will glaub Rennpferd werden.
    Holst den von der Weide , sattelst und er meint wieder laufen zu müssen, als ging es um sein Leben.
    Es ist einfach herrlich zu sehen wie viel Spaß mein alter Herr und mein Bolle an einander haben!

    Zitat

    Was mich ins Grübeln bringt, ist diese Unterseite http://arroganz-vom-waldfrieden.de.tl/Vererbung-oder…infl.ue.sse.htm
    Das macht ja kaum Hoffnung zu denken, dass ein Welpe, der in einer reizamen Umgebung aufgewachsen ist, als erwachsener Hund in normaler Umgebung sich nicht mehr zurechtfindet, da die Nervenverbindungen fehlen.
    Steht unter Sozialisierung letzter Abschnitt.


    Ich hab einige Zeit mit psychisch Kranken und schwersttraumatisierten Menschen gearbeitet, beim Menschen gibt es diese Theorie ja auch.
    Ja, diese Menschen haben "Defizite", ja ihre Verhaltensrepertoir und ihre Beziehungsfähigkeit ist eingeschränkt, aber die Erfahrung zeigt, dass das Ausmaß sehr stark schwankt.
    Ich hab Menschen kennen gelernt, die als Kleinkinder Gewalt, Folter, Vertriebung erlebt haben und zwar ganz klar unter dem Erlebten leiden und das definitiv Einfluss auf ihr Leben hat, aber dennoch so im Alltag, Berufs und Sozialleben nicht weiter auffallen.
    Wären ich schwer psychisch Kranke erlebt habe in deren Biogrraphie zwar emotionale Verwahrlosung und Kälte zu finden war, aber nicht in dem Ausmaß wie bei den anderen und dennoch haben diese Menschen große Schwierigkeiten ihren Alltag zu meistern.
    Pauschal kann man also nicht sagen, es gab Probleme in der Biographie, dass wird nie ein normales Leben geben.

    Benzos, Barbidurate, Haldol, Risperdal,....
    Nee im ernst, es hilft nur den Hund soweit aus zu bilden, dass er das auch ohne dich macht.
    Zitat ( O-Ton Prüfer): Fr.K..... Der Hund ist fantastisch!!!! Wirklich beeindruckend!
    ....
    Aber was zum Henker war das?
    Ich: Bitte?
    Er: Was haben sie da auf dem Platz gemacht?! Eurhythmik? Chaoslaufen? Kriegstanz?
    Ich ( kurz vorm heulen und reichlich trotzig): Ich bin das Schema gelaufen
    Er ( lacht laut): Nee das hatte nichtmal im entfernsten Ähnlichkeit mit dem Schema, aber der HUND der war wirklich gut!

    Und dann Prüfungen laufen bis man aufgibt, oder besteht fg
    Man wird nur durch Übung cool.

    Tierarzt ist bei vielen Hunden ein Thema, man kann da aber zum Teil gut gegensteuern

    Mir ist schlicht nicht verständlich warum ein Hund wert auf andere Hunde legen muss. Ich hab viele Hunde erlebt die andere Hunde ausblenden, solang sie in Ruhe gelassen werden und nur dann handgreiflich werden, wenn sie eben belästigt werden. Solang diese Hunde nicht losstürzen andere Hunde einkassieren ist alles roger.

    Solang man solche Situationen erkennen kann und den Hund dann führen sehe ich das nicht als riesen Problem, wenn auch schön anders wäre.

    Nein es behauptet niemand, dass alles gut ist, wird es auch nicht und nein es behauptet niemand dass es eine Garantie dafür gibt, dass es nicht zu Rückfällen kommt.
    ABER es ändert definitiv etwas zu sehen, wie ein Hund ticken kann, wenn er richtig geführt wird und es ist auch definitiv so, dass Hunde in der Lage sind Dinge zu übertragen.
    Es ist eine Chance, nicht mehr und nicht weniger und meiner Erfahrung nach eine die bei gewissen Konstelationen deutlich höhere Chancen hat.