Beiträge von Krambambuli

    Na mit einem Snaffle kann man nicht durch so wenig Manipulation diese Hilfen geben und auch gebisslos kann man seinem Pferd die Nase brechen.
    Ich hatte in den letzten Tagen ja ausgiebig Gelegenheit, Leute zu beobachten, die es wirklich können, die lenken diese Maschinen echt nur über Gedanken :D
    Ich kenne aber auch die die hirnlos an den Dingern rumreißen, was ich auch furchtbar finde.
    Nein nicht jeder sollte seinem Lebewesen solche Hilfsmittel rein/umschnallen, aber ich kann stehen lassen, dass es Menschen gibt, die damit so fein arbeiten können, dass es eben nicht weh tut.

    Nachdem ich nicht mehr editieren kann, eben noch einen Post.
    Knautsch, für mich ist auch die Freude an der Arbeit das Ziel der Ausbildung und auch ich finde es ganz grausig, wenn man unreflektiert an einem Lebewesen herum manipuliert.
    Aber das geht mir ebenso bei den Hausmütterchen, die ihren Hund anblöcken, weil der Mistköter nicht weiß was ein Sitz ist, oder ihren Hund übellaunig einfangen, weil er die Dreistigkeit bessen hat ab zu hauen.
    Wer sich nicht die Mühe macht sauber auf zu bauen und den Hund versucht in ein Verhalten zu drücken, der ist für mich untragbar.
    Meine Hunde tragen keinen Stachel, sie laufen auch so ordentlich, ich hab mich bewusst gegen gewisse Methoden entschieden und nehme gegebenfalls in kauf nie so präzise zu werden wie andere Hund.
    Wer Zwang einsetzt, sollte sich eben immer kritisch Fragen ob es nötig ist, oder Ausdruck eines Fehlers.
    Nur gilt das für jegliche Manipulation am Hund.

    Ich sehe da nichts negatives, wenn die Pferde am losen Zügel minimale Hilfen übers Bit bekommen, auch wenn die guten Pferde ohne Zügelhilfen reitbar sind.
    Gewichts und Schenkelhilfen können auch verdammt unangenehm sein für das Pferd.
    Die Dosis macht das Gift

    @ Poco: Die Dhf die ich kenne vergöttern ihre Hunde, auch wenn der Umgang etwas rauh ist.
    Ja es ist tatsächlich so, dass ein Hund der ungeeignet ist eher Starkzwang brauchen wird, aber selbst mit einem sehr geeigneten Hund kann es dir passieren, dass etwas aus dem Ruder läuft und du doch auf härtere Hilfsmittel zurrückgreifen musst, aber auch da geht es nicht darum einem Tier starke Schmerzen zu zufügen, wenn man es richtig anwendet.
    Wir rede hier nicht von Arbeit irgendwo in den niedrigen Drehzahlen, sondern von Hunden, die regelmäßig an der Leistungsgrenze laufen.
    Wenn mir jemand zuhört wenn ich durchnässt und verkratzt durch den Wald stapf und meine Hund beschimpfe, der wird sich im Leben nicht vorstellen können, dass wir zusammen im Bett kuscheln, die Hunde kenne es und denken: Solang die Alte noch Luft zum pöbeln hat, ist sie noch gut drauf!

    Na du kennst ja auch nur selbsteziehende Schäferhunde im Rettungshundeeinsatz :p
    Neee Stachel ist beiweitem keine Vorschrift beim Zoll.
    Was Halsbänder am Hund angeht, so muss ich zugeben, dass du mit einem "härteren" Halsband feinere Hilfen geben kannst, ähnlich wie beim Reiten, ein bit daas nicht angefasst wird ausser umfeinste Hilfen gebe zu können, ist fürs Pferd sicher wenigeer "scmerzhaft" als ein naffle an dem rumgerisssen wird.
    Wer hirnlos an der Leine rumreißt hat schlicht nicht verstanden worum es geht.
    Aber man sollte immer drübernachdenken, brauch ich das? und ist der Hund überhaupt schon soweit?
    Was die Agihunde angeht, so kann ich mir vorstellen, dass sie eben nicht aversiv sondern über die Kontakmethode aufgebaut wurden, oder liege ich da falsch?
    @ Bentley Dann solltest du besser nicht dienstlich mit deinem Hund arbeiten, sorry. Ich vertrau auf meine Hunde und die "funktionieren". Hast du eine Aternative zum Einsatz von Hunden bei der Suche?
    Was die Frage nach Zwang angeht, so hat sich zumindest für mich gezeigt, je ungeeigneter der Hund und der Halter sind umso eher brauchen sie Zwang.

    Ich baue das mit dem Futterdummy noch kleinschrittiger auf, bei nicht allzubeutestarken Hunden, aber ich nutze es auch für die Feinstoffsuche.
    1.Schritt: Ich pack min 60% der Futterration ( bei schleckigen Hunden auch Nassfutter) in den Beutel, es gibt Hunde die rein darüber ernährt werden. In dieser Phase mach ich nichts anderes, als den Dummy aus der Tasche zu ziehen und ihn vor zu enthalten, wenn der Hund dann Interesse zeigt, darf er kurz einen Teil fressen, dann enthalte ich wieder vor, etc
    Das mache ich bis der Hund regelrecht ausrastet wenn ich den Dummy zücke.

    2. Schritt: Wenn der Hund nun tillt , dann fang ich wieder an vor zu enthalten, dann bewege ich den Dummy auf Nasen Höhe des Hundes, wenn er greift lass ich los und gehe rückwärts, sobald der Hund nachträgt rangreifen und füttern.
    Der Hund ist an der Leine, damit er nicht stiften geht. Die Strecke die der Hund nachträgt wird ausgebaut

    3. Schritt: Dann fängt es an mit dem richtigen Apport: Hund absetzen Dummy einige Meter vor den Hund den Hund schicken und sobald er gegriffen hat, gehe ich wieder in die Rückwärtsbewegung. Strecke und Vorsitz kann man aufbauen.

    4. Schritt: Dummy verstecken, jetzt kommt es darauf an was genau du mit dem Dummy machen willst.

    Als Buchtipp kann ich dir das Teamkonzept von Uwe Friedrich empfehlen, darin ist der Aufbau nochmal sehr gut beschrieben, sein Nasenarbeitsbuch ( was ich noch besser finde) kommt erst im September auf den Markt.
    Erwart vom 1. Buch keine Wunder es ist ein reines Basiswerk der Hundeerziehung, nichts aufregendes, aber gutes Handwerk.