Beiträge von Krambambuli

    Ich antworte mal als erstes.
    Man wählt ein Halsband, dass sicherstellt, dass der Hund weder einen selber noch unbeteiligte erwischt.
    Starkzwang im Sinne von Schmerz ist bei den Hunden die ich kennen gelernt hab, eher uneffekttiv, die stühren in diesen Situationen sowieso nichts mehr.
    Gefühle gehören hintenangestellt.
    If you loose it you are lost. ;)

    Man wählt keinen Starkzwang, sondern ein Halsband, dass definitiv sicher stellt, dass der Hund weder dich noch unbeteiligte erwischt.
    Jaja, die nette Menschen die mir jetzt einen Maulkorb empfehlen hatten noch keine gebrochene Rippe und Nase von einem gemaulkorbten Hundekopp der einen rammt.
    Also zu mindest die Hunde die ich kennenlerne, sind Hunde bei denen man über Zwang in Form von Schmerz in dieser Situation NICHTS, aber garnichts ausrichten.
    Ich hab bisher noch keinen Hund auf den Boden gedrückt, aber in der Arbeit mit dem Hund sollte man seine Emotion sowie so zurrück stellen. If you loose it you are lost.

    Och nicht lang.
    Hab aber Bockmist gebaut, der hat anfangs mit Aggression reagiert, was ich in meiner Dummheiit tabuisiert hab, dann war er noch verunsicherter, jetzt haben wir das ganze über eine Gegenkonditionierung soweit im Griff, dass er Silvester verpennt und bei 12 mm neben ihm zuckt.
    Alles in allem keine 4 Monate, aber der Sausack ist nen Brecher ;)

    Bisher arbeiten wir mit Butterbrottüten und Futter und einer Geräusch-CD
    Der Hund ist auch in verhaltensmedizinischer Behandlung und bekommt Medikamente.
    Die Butterbrottüten findet er knorke, weil wenn die puffen kommt da Futter raus. Jetzt ist der Plan auf Knallerbsen um zu steigen.
    Mal sehen....

    Ich löse auf

    1. Kangal, der frisst nimmer, der kackt nimmer, der ist nimmer ansprechbar
    2. Malinois ( ja der Sausack), der zuckt, aber kommt sofort runter und das kriegen wir auch noch in den Griff
    2 Setter, der geht hiner Frauchen und zittert, leider nimmer jagdtauglich, aber noch voll geliebt.

    Es ist mir also völlig wurst, was das auslösende Erlebnis ist, sondern für mich zählen die Reaktion und die Heftigkeit dieser für die Arbeit mit dem Hund.

    Es ist im Endeffekt auch wurst.
    Ich mach es mal einem Beispiel fest: 3 Hunde mit Schußangst, einer zuckt und ist nicht super relaxt, der andere hyperventiliert , löst sich 3 Tage nicht mehr, frisst mehr als 4 Tage keinen Bissen, der dritte sucht Schutz bei der Besitzerin, zittert noch einige Zeit nach dem Schuss, ist aber ansprechbar und frisst
    So nun die Anamnesen, bitte zu zu ordnen

    1.Kangal, gut sozialisiert, ehe forsch, wurde eines Nachmittags von Jugendlichen erschreckt mit einm Vogelschreck

    2. Malinois, eher ruhiger vertreter, wurde eines Silversters von einem Chinaböller getroffen, Brandwunde un ettliche Ta-besuche nötig.

    3. Setter, hektisch, schüchtern, sensibel, hat leider bei einer Jagd ne ordentlichen Ladung Schrot abbekommen.

    Fakt ist alle 3 haben Angst, die schwere der Angst ist aber sehr unterschiedlich.

    Wieß nicht ob ich ne komplette Anamnese brauche beim Hund um mi ihm zu arbeiten.
    Ich gehe lieber so vor, dass ich schau was die Motivation des Hundes ist und wie stark sie ist.
    Sich eeeewig an derVergangenheit fest zu beißen ist meiner Meinung nach uneffektiv.