Beiträge von Krambambuli

    Ich hab Malinois

    Mit einem Fingerzeig auf meinen zugegeben nicht gerade schmächtigen Rüde:

    Sie wissen dass in Bayern solche Mischlinge Auflagen haben?
    Ich: Ähm das ist ein Malinois
    Sie: Nein, DAS ist ein Schäferhund-pitbull-mix
    Ich: Sicher nicht das ist ein reinrassiger Malinois
    Sie: Hören sie doch auf, der Kampfhund von meinem Nachbarn sieht genauso aus, sie haben keine Ahnung!

    Die üblichen Vorurteile, wie bissig, gefährlich, überdreht, nervenschwach, aggressiv, sind nichts neues

    Tupfer vorlegen ist gängige Praxis bei großen Bauchops.
    Wer seine Hündin kastrieren lässt, sollte sich vielleicht vorher im Klaren sein, dass er einen großen Unterbaucheingriff machen lässt und das diese Ops zu den schmerzhaftesten gehören.
    Was hätte deine Ta machen sollen? Den Hund wegen einer Kastation stationär aufnehmen? Meinst du der Hündin gehts in einer Box in der Praxis besser?
    Robben würde ich verbieten, wenn die Naht aufgeht wird es richtig lustig.

    Ich glaub nicht, dass hier Bordy und alle anderen was gegenn Auslandstierschutz haben, sondern Probleme mit unreflektiertem Import ;) Ich wette, wenn es um tierärzliche Versorgung, Kastration, Impfprogramme, etc ginge wären sich hier alle einig.

    Aber der unkritische Import von zum Teil eben nicht ganz unbelasteten Hunden, die Art wie das passiert und wie diese Hunde zum Teil präsentiert werden, ist für mich eben kritisch zu sehen.

    Was mich angeht, so bin ich gegenüber ITS ebenso kritisch und bin mir sicher, dass es anderen ebenso geht

    Ich weiß immer noch nicht wo ich dich persönlich angegangen haben soll, aber sei es drum.
    Ich schieße nicht gegen ATS, sondern stelle kritische Fragen, mehr nicht.
    Ich finde die muss man sich gefallen lassen und genau diese ermöglichen einem Fortschritt.
    Hey, wenn du für dich zu ddem Schluß gekommen bist, dass ein ATS-hund für dich nicht nur vertretbar sondern anscheinend sogar das Optimum ist ist doch alles roger ;)
    Aber es gibt Fakten vor denen man die Augen nicht verschließen sollte, anerkennen ist der erste Schritt, was man daraus macht obliegt jedem selbst.

    Was ist denn das jetzt?
    Du unterstellst mir Glück gehabt zu haben mit meinen Hunden, wo ich ganz klar wiedersprechen muss, denn es war ein hartes Stück Arbeit.
    Ich hab dir mit keinem Wort unterstellt, dass du deinen Hund gefährdest.
    Ich hab dir einen Namen genannt, der wissenschaftliche Studien zum Thema Auslandshunde gemacht hat, auf deine explizierte Nachfrage, das wird mit keinem Wort zur Kentniss genommen.
    Wo war ich denn nun unsachlich?

    Ach komm Bella.
    Ich hab meine Hunde nie hirnlos einfach mal an der Autobahn abgeleint, oder bin einfach blind davon ausgegangen, dass sie abrufbar sind. Das hat nichts mit Glück zu tun, das hat schon System ;)
    Meine Hunde wurden gezielt mit Wild konfrontiert und sind auch da konrtollirbar.
    Willst du mir jetzt ernsthaft vorschlagen, dass meine Rettungshunde an der Schleppleine ihren Dienst verrichten sollen, damit ich nicht "Pech" hab? :???:

    Ich bin nicht erst seit gestern im Bereich Tierschutz und Hundeausbildung unterwegs, also hab ich meine Erfahrungen und die decken sich leider mit denen von Trainern und Verhaltenstherapeuten.
    Es gibt übrigends ne Studie von Dr. Chrissta Wilczek zum Thema Auslandshunde.
    Meinst du, dass Ängstlichkeit kein Selektionsvorteil auf der Straße ist und dass ein Hund der irgendwo als Jagdmaschine bei einem "Jäger" im Süden in einem Verschlag aufgewachsen ist, eine optimale Sozialisation erfahren hat?
    Und nein ich behaupte nicht, dass alle Auslandshunde gestörte, gequälte Kreaturen sind, aber kritische Fragen muss man sich stellen.
    Ebenso wie mich kritischen Fragen gegen "meine " Rasse stelle und versucht hab gewissenhaft damit um zu gehen.

    Mir geht es nicht um näher , oder nicht, sondern viel mehr darum ob es eben sinnvoll ist oder nicht.
    Ich würde weder einen Hund für einen Urlaub in eine Transportbox in den Flieger stecken, noch 100e von Km in den Süden transportieren.
    Aber es macht in meinen Augen einen großen Unterschied, ob ein adequat sozialisierter Hund von einer ihm nahestehenden Person in ein Auto geladen wird, regelmäßig Pausen gemacht werden und der Hund Kontakt zu seiner Bezugsperson hat, oder ob er ohne wirklich an eine Box gewöhnt zu sein mit 20 anderen Hunden in einem Sprinter von Südspanien auf dem Landweg transportiert wird.
    Für mich ist ein Leben an der Leine für meinen Hund schlicht nicht vorstellbar, ich finde es einfach nicht artgerecht, aber meine Jagdhundmixe waren ableinbar.
    Was mir weiterhin sauer aufstößt ist die hohe Rate an Hunden mit zum Teil extremen Umweltproblemen und die ist nunmal bei Auslandstieren meiner Ansicht nach höher.
    Ich hab keinerlei Einwände gegen Kastrationsprogramme und Tierschutz vor Ort ;)