Beiträge von Krambambuli

    Ich werd mich jetzt mal bewusst nicht einmischen in den Temperatur, Geschwindigkeit und Stundenschnittstreit.
    Ich brech ab, wenn mir die Zugleistung und das Tempo nicht passen und leg die Hunde ab, bei einem lauffreudigen Hund reicht dass um eine gewisse Motivation zu erzeugen, dass nächste Mal schneller zu sein um sich nicht langweilen zu müssen.
    Ich lass auch keinen Hund bummeln, dass sollen sich die Biester erst garnicht angewöhnen, denn Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. :D

    Die Triebphobie...
    Ja Hunde zeigen Jagdverhalten und ja man kann das mehr oder minder objektbezogen fördern.
    Ja es gibt Hunde die übertragen diese Jagdverhalten auf andere bewegte Objekte.
    Ja, es gibt Hunde die zu Resourcenaggression neige und ja auch dass kann man bei hirnlosem Hetzen vorallem in der Gruppe fördern.
    Und nu?
    Meine Hunde hab sogar soviel objektbezogene Aggression, dass sie dafür selbst unter wiedrigen Umständen stunden lang dafür suchen.
    Ich finde das ja praktisch für einen Rettungshund.

    Wesen beim Hund ist zu einem ordentlichen Teil Genetik, wobei auch innerhalb eines Wurfes unterschiedliche Persönlichkeiten fallen können. Ich bevergleich dass immer mit einer Farbskala, die Eltern bringen die Farben von bis mit und irgendwo dazwischen bewegen sich die Welpen, es werden eben nicht nur gewünschte Eigenschaften vererbt.
    Eine Linie ist also kein Garant für ein Wesen, aber es macht die Wahrscheinlichleit deutlich größer.
    Das Grundwesen von einem Hund kann man, finde ich zumindest, schon recht früh erkennen.
    Klar kann man prägend eingreifen, aber einen Hund auf links gedreht bekommt man nicht.
    Ein 4er Hund, muss nicht auf alles losgehen was sich bewegt, nur hab ich noch keinen erlebt der sich in Konfliktsituationen nicht dazu entschließt , dass jetzt nach vorne aus zu tragen.
    Was man bei denen bis zu einem gewissen Grad formen kann, ist wann sie in Konflikt kommen.
    Ich finde ja oft geht die Weichheit auch mit nicht den besten Nerven einher, wenn der Hund dann noch richtig Schärfe mitbringt, sind das für micht die schwierigsten Hunde.

    Die Langhaarigen gibt es in Deutschland nicht ausleistungsorientierter Zucht, in Belgien sieht das schon ganz anders aus.
    Die deutschen Hunde sind eher klein und plüschig.
    Der Schutz und Beutetrieb ist weniger stark als bei den kurzhaarigen Belgiern
    Mir persönlich sind die Langhaarzottel zu gispelig, sensibel und habe mir oft zu viel Umweltprobleme.
    Ich kenn wirklich nette Grönis, aber auch die sind sensibel und extrem weichführig.

    Nicht dass ich wüsste.
    Da hilft nur Hunde anschauen und zwar viele, schauen welche Abstammung die habe, was genau die Zuchtziele waren/ sein sollten.
    Ausgeglichen beim Gebrauchshund bedeutet nicht Schlaftablette, sondern eher nicht angekratzt. :p