Beiträge von Krambambuli

    Es geht nicht um das technische Vermögen, sondern darum, dass ich wirklich der Meinung bin, dass dadurch dass Fleisch abgepackt und steril in einer Kühlvitrine liegt, durchaus der Bezug zum Tier und dem was es bedeutet zu töten verlohren geht.
    Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, dass man einerseits Fleisch konsumiert, andererseits aber mit dem Akt des töten blooooß nicht konfrontiert werden möchte.
    Der Griff in die Theke ist nunmal um Welten leichter als ein Tier zu töten und das nicht nur technisch. ;)

    Krambambuli,
    die zwar Hühner und Kaninchen schlachten kann, sie aber nicht isst.

    Ich bin nun aus privaten Gründen immer wieder in Hamburg, wo man eine Leinenbefreiung nur mittels eines Hundeführerscheins erreicht.
    Mir fällt da sehr positiv auf, dass Hunde angeleint werden, wenn man mit angeleinten Hunden auf andere Halter zu kommt, ich hab dort nie ein Problem mit "Tutnixen" gehabt.
    Vielleicht liegt das aber auch nur an den Gebieten in denen wir laufen gehen...

    Es haben sich hier min 3 Leute mit Hunden gemeldet die durchaus hyperaktiv sein könnten, wenn man sie nicht richtig führt.
    Wie gesagt ich führe Malinois ( ja plural), flying paws hat Border ( ja auch plural) und night hat einen angekratzen mix, also durchaus "Betroffene".
    Was sich wie ein roter Faden durch die Berichte zieht ist eben dieses klare Trennen zwischen Arbeit und Freizeit, auch wenn es dir nicht schmeckt.
    Die Grundaktivität des Hundes bekommt man nicht wegtrainiert, ausser man bricht den Hund, aber in die richtigen Bahnen gelenkt sind diese Hunde Gold wert.
    Du wolltest einen Austausch über Erfahrungen und es wurde berichtet wie die User es handhaben, wenn du jemanden gessucht hast der drüber jammert wie anstrengend so ein aktiver Hund ist bin ich die falsche, denn mir kommt nichts anderes mehr ins Haus als ein Hund aus der Formel 1 klasse.

    Ich hab selbst Malinois, die wohl alles andere als Schlaftabletten sind und die können trennen, so wie all die Pflegehunde die hierher kamen.
    Ich finde es schade, dass diesen Hunden nicht die Chance gegeben wird, das auch zu lernen, denn genau das ist in meinen Augen ein Baustein zur Impulskontrolle und zur Fähigkeit der Stressbewältigung.

    Ich finde es ist komplexer als nur der Fakt ob Fleisch und tierische Produkte konsumiert werden, oder nicht.
    Kern gesund wie lang? Wie wird der Bedarf an B-Vitaminen gedeckt?
    Ist es verwerflicher ein Lebewesen zu halten um es zu essen, als eines zu seinem Vergnügen?
    Ist es zu rechtfertigen dass für Ersatzstoffe und andere Lebensmittel Lebensraum zerstört wird?
    Ist das Leid das wir einem Tier antun durch seine Nutzung schlimmer, als das welches wir anderen Menschen an tun in dem wir gewissen Produkte konsumieren?
    Welcher Zweck rechtfertigt welche Mittel? Wer ist denn schon bereit sich in eine neue Substanz an sich selber testen zu lassen? Dürfen wir andere Lebewesen und ihre Eigenschaften überhaupt für unsere Zwecke nutzen?
    Sind Blindenhunde, Trümmerhunde, Diensthunde, Polizeipferde, etc zu rechtfertigen?
    Ihr seht, das Ganze zieht weite Kreise....
    Wichtiger als ideologische Dogmen unterschiedlicher Strömungen, finde ich es bewusst und kritisch mit dem eigenen Konsum um zu gehen.

    Ich wäre vorsichtig mit ethischen Diskussionen über die Empfindungen und dem Bewusstsein von anderen Wesen.
    Was ist denn die Konsequenz daraus wenn andere Wirbeltiere die selben Empfindungen haben wie ein Mensch?
    Ist dann der Verzehr eines Rindes nicht ebenso verwerflich wie Kanibalismus?

    Es heißt übrigends "klagen" , die Kaninchen klagen.
    Kaninchen über die Kante ziehen ist echt nicht einfach, aber so ganz unrecht haben einige hier nicht.
    Ich finde es auch perfide einerseits Fleisch zu konsumieren, andererseits aber ein Problem mit dem Töten zu haben und sich lieber andere die Finger schmutzig machen zu lassen, um es mal überspitz zu sagen.
    Leben bedeutet nunmal Töten, denn wir können nur sein in dem wir uns ein anderes Leben zu führen.
    Ich glaube diese Abspaltung nicht unproblematisch, denn so geht vielen diese schlichte Weisheit verlohren und somit oft auch der Bezug und die Wertschätzung des Lebens anderer Wesen.