Beiträge von markus.e

    Hallo Chris ,
    danke für die Nachfrage . Wir haben uns am 3.1.10 von Emma getrennt . Eine alte Bekannte von mir hat eine Tiernothilfe ( http://www.verantwortung-leben.de ) und Sie hat den Hund in eine Familie, nach unseren Wünschen , vermittelt . Wir haben zu der Familie Kontakt und Emma scheint sich dort auch gut ein zu leben . Der Schmerz ist aber sehr groß wenn man so etwas tun muss.
    Nie wieder in meinem Leben möchte ich soetwas mitmachen , das Tier hat in unsere Familie gehört und dann muss man es weggeben. Es zereißt einem das Herz , wenn man daran denkt .
    Aber so konnten wir Emma als guten Hund abgeben , was wäre aus ihr geworden , wenn es mal Verletzungen gegeben hätte : Vieleicht ein bissiger Hund ? Was wenn sie unsre alte kleine schwer Verletzt hätte ( zur Verteidigung ) und Jule wäre gestorben ? Sie wäre immer der Todbeisser gewesen.
    Ich hoffe wir haben für die Tiere richtig entschieden . Für uns ist und war es eine Qual so etwas zu tun . Wir waren auch nicht in der Lage , die zwei ständig unter Kontrolle zu haben . Versagt haben wir und nicht die zwei Hündinnen und das ist das Schlimmste was einem Tierliebhaber passieren kann . Mann macht sich Vorwürfe .

    MfG
    Markus

    Zitat

    das wäre eine Sache, die man lernen könnte

    Und wo lernt man/n das ?

    Das einzige was ich bis Jetzt erfahn und gelesen ist : Das die Zwei wohl keine Feinde sind , sonst würden Sie sich ständig die Zähne zeigen und ein gemeinsames Nebenanander abends auf dem Sofa wär nicht möglich.

    Die zwei haben gestern Abend auf zwei Meter Entfernung geschlafen .

    Für mich ist auch der Terrier ein Angstbeisser und das sind auch keine Rangordnungsspiele/kämpfe.

    Jule ist als Welpe mal von einem großem Hund gebissen worden , seitdem ist sie anderen Hunden gegenüber schon immer vorsichtig bzw. aggressiv

    Solange ein Hund ihr friedlich begegnet ist alles ok , aber wehe er knurrt , dann kommt der Terrier zum Vorschein.

    Mein Bruder hat ein Dobermannmischling (Weibchen) mit dem spielt sie schon immer Ball , das liegt aber daran das dieser Hund den Ball auch abgibt .
    Mann merkt bei ihr aber schon immer , das sie nicht gerne von großen Hunden bedrängt wird . Beispiel : Beschnuppern am Hinterteil und unsere Jule nimmt einen gekrümmte angstliche Haltung ein , die dann schnell eskalieren kann ( fremde Hunde ) .

    Sie muss doch in 6 Monaten begriffen haben , das unserer Labrador ihr nichts böses will .
    Oder liegt es vieleicht daran das der Labrador jetzt eine Frau wird ?

    Alle erfahrenen Hundebesitzer die wir kennen haben uns geraten es weiter zu probieren . Von meinem Bruder der Schware bildet Hunde aus ( leider 300 Km entfernt von uns ) , der hat gesagt mit Konsequens müsste es eigentlich funktionieren , da alle Vorfälle bis auf den letzten , durch unsere Fehler verursacht wurden. Die zwei Weiber wären noch keine Feinde.


    Markus

    Zitat

    wenn ich es richtig gelesen habe, hat keine der Hündinnen eine Verletzung davongetragen, hätte auch nur eine der beiden ernsthafte Verletzungsabsichten gehabt

    Meine Frau ist der Meinung , wenn sie nicht jedesmals dazwischen gegangen wäre , hätte es schwere Verletzungen gegeben.

    Der kleine Terrier hatte bis jetzt immer nur Schwellungen am Hals , die im das Strecken und Gähnen ein paar Tage etwas erschwerten . Es war aber nicht durchgebissen , kam mehr vom Festhalten des jungen Labrador.
    Die große Junge hatte nur mal eine kleine Wunde an der Nase , aber nicht erwähnenswert.

    Meine Frau ist eben der Meinung es würde tödlich für den Terrier ausgehen, wenn sie nicht eingreift. Dieser hört nämlich nicht auf , der ist wenn er in Rage ist auch nicht mehr zu bremsen . Jule ist so bescheuert , dass sie sogar in Igel beisst . Um so mehr es weh tut um so schlimmer wird es .
    Erst wenn ich sie vom Igel weg ziehe wird sie ruhiger .
    MfG
    Markus

    Zitat

    wenn ich es richtig gelesen habe, hat keine der Hündinnen eine Verletzung davongetragen, hätte auch nur eine der beiden ernsthafte Verletzungsabsichten gehabt

    Meine Frau ist der Meinung , wenn sie nicht jedesmals dazwischen gegangen wäre , hätte es schwere Verletzungen gegeben.

    Der kleine Terrier hatte bis jetzt immer nur Schwellungen am Hals , die im das Strecken und Gähnen ein paar Tage etwas erschwerten . Es war aber nicht durchgebissen , kam mehr vom Festhalten des jungen Labrador.
    Die große Junge hatte nur mal eine kleine Wunde an der Nase , aber nicht erwähnenswert.

    Meine Frau ist eben der Meinung es würde tödlich für den Terrier ausgehen, wenn sie nicht eingreift. Dieser hört nämlich nicht auf , der ist wenn er in Rage ist auch nicht mehr zu bremsen . Jule ist so bescheuert , dass sie sogar in Igel beisst . Um so mehr es weh tut um so schlimmer wird es .

    MfG
    Markus

    Das Schlimme ist die Angst meiner Frau , nach ihren Verletzungen geht nichts mehr . Sie hat schon Angst wenn die Hunde nur aneinander Vorbei laufen.

    Ich habe da weniger Probleme , ich kann das verdrängen und mit beiden Hunden arbeiten.

    Aber wenn ein Mensch Angst hat geht es wohl nicht mehr .

    Ihr könnt euch nicht vorstellen wie es mir geht wenn ich ein Tier abgeben muss , aber da liegt schon der Fehler . Man/n müsste ein bisschen von einem Hundehändler haben , dann wäre Alles einfacher " auch die Erziehung ".

    Aber ich verstehe auch die Angst meiner Frau , das immer wieder die Bombe platzen kann . Sie möchte das nicht mehr erleben .

    MfG
    Markus

    Hallo Chris ,
    ich habe das Vertrauen noch nicht verloren , bei mir ist es ja noch nicht passiert .
    Meine Frau hat nur noch Angst wenn sich die zwei Hunde begegnen .
    Es bricht uns beiden das Herz wenn wir daran denken , dass Emma weg muss.

    Wir wollten eigentlich nur ein schönes Leben für beide Hunde und uns , aber so geht es auch nicht weiter. Wir haben ein Haus mit Garten und man kann nicht den ganzen Tag den Hunden hinterher laufen. Man möchte ja auch mal seine Ruhe und nicht ständug drauf achten was als nächstes passiert .
    Es sollte eigentlich eine Hundegemeinschaft werden in der sich beide tollerieren und miteinander umgehen können und nicht ein ständiges "wann passiert es wieder".

    Zitat

    Eure besonderen Probleme mit dem "niemals-nicht"-aufgebenden Terrier-Mädchen durchaus nachvollziehen. Unser Mini hat es nämlich phasenweise auch gebracht, wie eine Furie in Doggen-Beinen zu hängen und wild um sich zu beißen

    Und was wäre gewesen wenn die Dogge sich gewehrt hätte ? Terri wäre Tod .
    Wie habt ihr es geschaft das der Terrier das nicht mehr gemacht hat ?
    Unsere alte Terrie Dame flippt völlig aus wenn erstmal ein Punkt überschritten ist . Und das jetzt schon beim freudigem Darumlaufen von Emma .

    Ich habe heute wieder mit beiden im Garten gespielt , der Labrador versucht bei dem Terrier Lefzen zu lecken und will woh wieder Frieden.
    Der Terrier ist dann Stocksteif , aber es sind noch keine Feinde für immer, er lässt es sich gefallen.


    MfG
    Markus

    Zitat

    und passieren diese Auseinandersetzungen auch in deiner Anwesenheit oder nur wenn deine Frau mit den Hunden alleine ist?


    Bis Jetzt immer von der kleinen Althündin ausgegangen und ich war nie dabei . Ich bin dann immer dazu gekommen .

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass ihr gleich an abgeben denken müsst.


    Wir würden alles dafür geben unsere 2 Hunde zu behalten , aber meine Frau hat immer mehr Angst mit beiden Hunden alleine zu sein und mir geht es auch nicht besser . Wenn der eine HUnd nicht so klein wäre , wäre es wohl auch nicht so ein großes Problem . Dann könnten das die beider eher unter sich regeln .
    Wir haben auch schon einen Hundetrainer hier gehabt und der hat erstmal empfohlen alle Streitgegenstände weg zu machen. Wir haben alle Ratschläge befolgt und diesmal hat es auch ohne Streitgestand geknallt.

    Die kleine ist die Schlimme , wenn die erstmal in Rage ist , kann man die garnicht bremsen ( Terrier eben ) .
    Die Große (Junghündin ) wehrt sich irgendwann nur .
    Wenn dann 27 Kg auf 6Kg losgehen kann das bestimmt zum Tod der Kienen führen , also hat man Angst und versucht die Hunde zu trennen .

    Zum gestrigem Vorfall : Der Große (junge) hat sich gefreut und ist durch den Garten gerannt , die Kleine (alte) wie ein Teifel hinterher und geknurrt , alles Andere ging ganz schell . Die Kleine hat nach der Gr0ßen gebissen diese hat sich gewehrt meine Frau dazwischen und konnte Sie schlecht trennen .
    Erst als ich draußen war habe ich die Hunde auseinander bekommen.

    Wir glauben , wenn wir nicht dazwischen gegangen wären , wäre unsere Klein (alte) Tod .

    Jetzt haben wir die Hunde nur noch getrennt und versuchen ein neues zuhause für Emma zu finden .
    Wa da im Haushalt los ist , kann sich jeder Hundeliebhaber vorstellen.

    Tja und gestern war es wieder soweit ,
    die Labradorhündin hat sich nur gefreut und schon ist Jule ausgetickt .
    Meine Frau ist dazwischen gegangen hat einen Fngernagel verloren und einen Bisswunde im Arm (Nicht durchgebissen ).
    Die Hunde sind monemtan keine Todfeinde aber auch keine Freunde.

    Wir müssen unsere Emma doch weggeben . Tolles Weihnachten ! .

    Mal sehen ob wir ein gutes zuhause für einen 8 Monate alten Labrador finden .

    Zitat

    ich wüsste zu gerne, warum Ihr Euch zu dieser Hündin noch eine Hündin geholt habt

    Das wüsste ich manchmal auch gerne :headbash:

    Spaß bei Seite , wir hatten uns schon immer für einen größeren Hund Intressiert .Wir fanden es immer schön wenn so ein Hundepärchen zu sehen war .
    Platz und Zeit war für uns eigentlich auch kein Problem , unser Grundstück hat 2000m² und die Wiesen zum laufen sind um die Ecke.
    Unsere Nachbarn haben einen Welben geholt und wie es mit Frauen so ist , 1 Stunde später hatten wir vom selben Wurf eine auf dem Hof.
    Ich bin Tierlieb und habe auch zugestimmt . Was soll da schom passieren :hust:

    Tja und jetzt ist aus den schönen Hundepaarträumen nur noch Angst geblieben.

    Ich glaube wir sehen auch Vieles zu übertrieben , aber so sind wir eben .
    Wir wollen das der alte und der neue Hund sich wohlfühlen .

    Zuviel Tierlieb ist irgendwie auch Mist , andere würden sich nicht so viel Gedanken machen und da würde es garantiert funktionieren.

    Hallo an Alle ,
    es gibt ein Problem und meine Frau und ich machen uns Gedanken .

    Wir haben eine 6 Jahre alte Terrier Mix Hündin (Jule) die schon immer bei uns gelebt hat .
    Diese wurde als Welpe mal von einem großem Hund gebissen und war seitdem immer ein ängstlicher Hund . Sie ging und geht sofort vorwärts wenn ein Hund auf sie zukommt .

    Vor 6 Monaten hat meine Frau einen Labradorwelpen geholt ( Emma ) , am Anfang war alles gut und schön , Jule hat Emma mal in die Schranken gewiesen beide haben ihre Scheinkämpfe/Spielerreien gemacht und das wars .

    Der erste Vorfall war vor 2 Monaten :
    Meine Frau hatte Knochen vom Schlachthof mitgebracht und einfach den Hunden gegeben . Beide sind drauf losgestürzt und es gab eine Keilerei . Beide haben keine Verletzungen davon getragen. Wir haben die Hunde getrennt und nach einer Stunde war alles wie vorher .

    Der nächste Vorfall vor 4 Wochen :
    Emma wollte den Ball von Jule (Terrier) , dies flippte total aus ging sofort vorwärts . Emma hat Jule dann im Genick/Hals festgehalten . Auch keine Verletzung . Hunde wieder getrennt und nach einer Zeit war alles wie vorher .

    Natürlich kommt bei uns jetzt die Angst, dass das immer wieder passiert und der große/jüngere Hund, den kleineren/älteren Tod beißen könnte.

    Der letzte Vorfall vor 3 Tagen :
    Meine Frau hatte Leckerlies in der Jackentasche und diese hing über dem Küchenstuhl . Es hat mich schon gewundert warum Emma neben der Jacke gelegen hat , aber ich wusste nichts von Leckerlies .
    Was der Auslöser für die entgultige Eskalation war kann ich nicht sagen , es waren beide Hunde in der Küche und ich war in einem anderem Raum . Auf jeden Fall war wieder ein riesen Spektakel und als ich in die Küche kam , hatte Emma die Jule wieder am Hals (seitlich ).
    Wieder keine Verletzung nur festgehalten und alles voller Speichel.
    Hunde wurden wieder getrennt .Jule hattte einen Tag wohl etwas Schmerzen am Hals und hat jetzt sichtlich Respekt/Angst vor Emma .
    Für Emma ist wieder alles normal .

    Wir haben jetzt Angst , dass das immer wieder vorkommt und irgendwann unsere alte (kleine) Jule möglichweise Tod gebissen wird.

    Sicher ist das Jule sich nicht unterwerfen wird (Terrier eben ) die geht immer vorwärts wenn sie bedroht wird. Egal wie groß der Gegener ist.

    Und Emma der junge Labrador ist auch ein Sturkopf der sich nicht unterwirft . Sie leckt der Kleinen/Alten aber immer mal die Leftzen .
    Selbst bei normalem Tagesablauf , liegt die Große auf dem Rücken und macht nichts wenn Jule vorbei geht .

    Wenn beide ihre Scheinkämpfe gemacht haben ( Momentan nicht ) hat sich nie einer auf den Rücken gelegt . Beide haben sich gegenseitig die Zähne aneinader gehauen , in die Füße und Ohren geknafft , aber irgedwann war das immer wie ein Spiel , bis wir es beendet haben.

    Beendet haben wir es immer , wenn wir meinten es wird zu brutal . Die Kleine wiegt 6 Kg , die Große wiegt 27 Kg .

    Was können wir machen ? Wir wollen uns eigentlich nicht von unserer Emma trennen , aber unsere Alte/Kleine hat natürlich Vorrang .

    MfG
    Markus