ZitatNaja, wirklich mehr als 1 Stunde intensives spazieren gehen (also paar Übungen, Schnüffelspiele usw.) machen wir auch auf Dauer nicht. Abends noch mal 15-20 Minuten an der Leine um den Block.
Je nach Lust gibt es auch mal nen größeren Spaziergang oder mehr Aktion. Aber dauerhaft und regelmäßig? Bluey könnte und würde gerne viel mehr machen, keine Frage, aber der dreht dann auf, wenn ich zu viel mache. Jabba braucht echt nicht viel. Der ist eher so ein zu-Hause-rum-Schnoberer und Spielzeug-Rumtrager. Draußen ist der nach ner Stunde total platt. Im Winter kann er ein wenig länger.
Ich denke, daß das gerne übertrieben wird, vorallem und gerade mit "Arbeitsrassen". Letztens hat auch noch die Tierphysio gemeint, daß die meisten Menschen viel zu viel und zu lange am Stück mit ihren Hunden spazieren gehen. Und dann wundern sie sich, wenn die Hunde nachher humpeln, früh Alterserscheinungen kriegen usw. Ich finde es viel wichtiger, daß der Spaziergang nicht öde ist. Das die Hunde geistig durch Mitdenken und Shaping gefordert werden, dann reicht auch 1 Stunde täglich vollkommen aus.
Hab auch einen Hund zu Hause dem nachgesagt wird, dass er viel Aktion und Bewegung braucht. Gehen aber trotzdem nur jeden Tag eine große Runde von meist 1,5Std. und sonst nur ein paar kleine Runden von 5-10Min zum lösen. Sie braucht eher geistige Auslastung wie 2-3mal die Woche Fährtenarbeit bzw. Mantrailing, lernt gerne was neues, machen ein wenig Funagility draussen, andere Suchspiele, neue Tricks und Kommandos usw. Damit ist sie auszulasten und wenn ich das nicht mache, kann ich auch 5Std. rum rennen und sie dreht noch auf....Kann mit ihr so aber auch mal ein paar Tage nichts machen ohne das sie durchdreht! Hauptsache sie bekommt regelmäßig ihre Kopfarbeit! Finde es kommt nicht auf die Dauer an sondern auf die Qualität zumindest bei meiner Hündin!