Beiträge von Hund

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    Ziehmlich große Puppe oder mit Kinderwagen und augenommenen Kinderweinen,-babbeln oder -gezeter.

    Das müßte dann ein dummer Hund sein, der darauf rein fällt.

    Laufübungen im normalen Verkehr wo man Kindern begegnet oder an Tagesstätten/Hort vorbeilaufen, damit er sich an Kindergeschrei gewöhnt und sieht das ihm da keine Gefahr droht.

    Da sind aber echte Kinder, keine Attrappen.

    Meist zeigt ein Hund ja so ein Verhalten wenn er gar keinen Umgang damit hat.
    Negative Logik? Oder wie werde betrunken wenn ich keinen Alkohol trinke??

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    Vielleicht kann eine erfahrene Person da mal schauen wie er sich verhalten würde, wenn man ihn in so eine Situation kommen läßt.
    Meine training mit Kinderattrappe und Verhalten im Alltag.

    Was wäre denn eine Kinderatrappe?
    Üben ist ja ok, aber wie soll das denn gehen?

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    Ich weiß nicht, ob es nur in meinen Augen Fehler sind. Aber man sollte einem Hund nicht PLATZ befehlen, wenn er das Kommando noch nicht richtig kann. Man sollte dem Hund seine Belohnungen aus der EIGENEN Hand geben, anstatt sie auf den Boden zu werfen, vor allem dann, wenn das Tier gerade lernt, dass es vom Boden nichts nehmen darf. Das sind so lauter kleine Sachen, die den Hund entweder verunsichern oder ihn aber in seiner Aufmüpfigkeit (und einer hohen Stellung im "Rudel" bestärken), wie zum Beispiel minutenlange Gespräche mit dem Hund, oder allein die Tatsache, dass er an der Leine immer ganz vorne gehen darf.
    Der Hund hat heute meine Arroganz zu spüren bekommen.

    Schon mal alles richtig angesetzt. Und vor allem richtig auf den Hund umgesetzt.


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    Ein riesiges Problem ist, dass meine Eltern zum einen die Erziehung des Hundes auf ihre sechzehnjährige Tochter schieben und zum anderen Lernerfolge beeinträchtigen indem sie den Hund nicht wie einen Hund behandeln, sondern wie ein kleines Kind das betüttelt werden muss und schneller lernt, was es nicht darf, als ein Tier das versteht.

    Auch hier hast du recht.

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    Ich selbst habe mir für die nächsten Wochen vorgenommen:

    - mit meinen Eltern zu reden und ggf. sogar ein Plakat zu machen, auf dem ich dick und fett aufschreibe, welche Kommandos der Hund schon versteht und wie bzw. wann genau sie sinnvoll angewendet werden sollen, außerdem, welche Kommandos ich am Üben bin und wie man diese dem Hund verdeutlicht.

    sehr gut

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    Ich selbst habe mir für die nächsten Wochen vorgenommen:

    - dem Hund vorerst nur sein Spielzeug oder seinen Futternapf abzunehmen und ihn für das "GIB" immer zu belohnen (was mich verwirrte, war, dass der Kerl sich den Knochen zwei mal ohne Wiederstand hat abnehmen lassen und beim dritten Mal zugebissen hat).

    Wegnehmen lassen ist noch nicht so wichtig - Bindung ist erst mal wichtiger (Schafft Vertrauen welches der Hund erst braucht)

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    Ich selbst habe mir für die nächsten Wochen vorgenommen:
    - mit ihm die Hundeschule zu besuchen - welches Training für ihn das beste ist, soll der Hundetrainer entscheiden.

    Im Ansatz gut, aber die Eltern müssen dabei sein. Sie müssen das Training unbedinggt mitmachen - zumindest dürfen sie nicht boykottieren.

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    Ich selbst habe mir für die nächsten Wochen vorgenommen:
    - den Hund öfter ignorieren und ihm klarmachen, dass ich bestimme, gleichzeitig muss ich aber auch noch mehr seines Vertrauens gewinnen - hat jemand dafür Tips?


    Allerdings muss ich sagen, dass ich den Hund nicht überfordere. Ich übe mit ihm sogar weniger, als die Hundetrainerin vorgeschlagen hat.

    Auch die richtige Richtung, aber trainiere soviel wie möglich. Oder anders, jeder Umgang mit dem Hund ist Training.

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    Was ich derzeit mit ihm übe:
    -Platz
    -Nein
    Ich weiß, dass man keine zwei Kommandos auf einmal üben soll, aber beim Platz musste man zu Beginn mit dem Finger auf den Boden tippen, und jetzt geht es mir darum, den Finger Stück für Stück höher zu nehmen - vollkommen falsch?

    Finde ich zu früh.

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    Das war wieder sehr viel, aber ich hab oft das Gefühl, ausgreifend erklären zu müssen :ops:

    Kein Problem, wenns nötig ist.


    Zusammenfassend: DU bist auf dem richtigen Weg, jetzt gikt es, deine Eltern zu überzeugen. Hoffentlich kann euch da die Hundeschule dabei helfen - nötig wäre es.

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    Ich habe sogar Angst, dass mein Hund dem Trainer etwas tun könnte...

    Das wiederum wäre das Problem des Trainers.
    Wenn er als Hundetrainer damit nicht klar kommt, dann kann er hin wo der Pfeffer wächst.

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    Was mich so DERMAßEN ärgert, ist das Verhalten meiner Eltern. Sobald ich sie auf einen Fehler hinweise, fühlen sie sich angegriffen und erklären mich für arrogant.

    Ist es wirklich ein Fehler? Oder ein Fehler in deinen Augen?
    Um nen Hund zu erziehen gehört eine Portion Arroganz dazu - dem Hund gegenüber.


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    BEi meiner Mutter klingt es manchmal so, als würde sie den Hund anflehen, doch dieses Kommando auszuführen.

    Das ist klar nicht vom Erfolg gekrönt. Aber warum arbeitet ihr alle zusammen nicht erst mal an der Bindung - alles weitere kann warten.

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    Wenn...wie sollte man es am besten unterbinden?
    Schnauze leicht zuhalten oder?

    Wäre nicht unbedingt das richtige.
    Über ignorieren, abbrechen, kurzer Klaps auf die Schnauze (nicht mehr) bis weg"schubsen" je nach Härte.

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    Ich finde knabbern völlig Ok, und halte es für eine Zuwendungsgeste...

    unter Liebespäärchen mags ja ok sein, daß man sich auffressen will (was man nach 20 Jahren eh bereut, daß man es nicht gemacht hat), aber nicht unter Hunden.

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    Aber die Trainerin ist auch nicht rund um die Uhr da.


    Braucht sie ja auch nicht - der Hund soll ja von den Besitzern erzogen werden; dazu reicht es wenn die Trainerin immer bei Bedarf erreichbar ist und sich entsprechend (hart) durchsetzt.

    Nicht immer nur auf die anderen verlassen - sonst ist man schneller verlassen als es lieb ist.

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    puh dann bin ich ja beruhigt :D man schnappt mit der zeit so viele sachen auf "dies deutet darauf hin, das hierauf" da muss man echt aufpassen kein hypochonder zu werden -.- danke an alle

    Du mußt nur relativ gelassen bleiben und dich auf wirkliche Gefahren konzentrieren - und natürlich kennen lernen.