Beiträge von Hund

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    Hey,
    ich mache auch kein Aufhebens darum, ich zieh mich an und geh, vorher leg ich ihm ab und zu nochn Rinderohr oder sowas hin. Wenn ich dann gehe, rennt er zum Fenster, guckt mir hinterher und wieder zur Tür, immer hin und her. Sein Leckerchen interessiert ihn nicht die Bohne (hab das mal gefilmt). Er winselt leise vor sich hin und rennt immer von Tür zum Fenster. Wenn ich dann wiederkomme und ihn auch gar nicht begrüße, legt er sich hin und frisst sein Ohr... :kopfwand:

    Und schon haben wir hier die Verknüpfung

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    Wenn du den Hund im Nacken greifst - ist das eigentlich schon im Rudel - kurz vor vorbei - schau dir mal Hunde an, die von anderen im Nacken gepackt werden. Der gepackte Hund wird in eine Form des Schocks verfallen und sich nicht mehr regen - wo wir dann wieder beim Überlebenstrieb wären. Diese Starre ist noch einmal der letzte Versuch den Angreifer zu besänftigen und somit das eigene Leben zu erhalten.

    Was häufig auch den Auschluß aus dem Rudel nach sich zieht.

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    Aber meine eigentliche Frage:
    Wenn ihr morgens zur Arbeit geht und Wauzel kann nicht mit, was macht ihr dann vorher mit ihm? Hund soll ja satt und müde sein, ok, satt ist kein Problem, aber wie bekommt ihr ihn, nachdem er mindestens schon 10 Stunden geschlafen hat, wieder müde? Um meinen Hund müde zu kriegen, müsste ich ihn 3 Stunden mit anderen Hunden toben lassen, aber dann bräuchte ich ja gar nicht mehr ins Bett zu gehen.
    :kaffee3:
    Hatte da vielleicht an Radfahren oder so gedacht?
    Wie macht ihr das?

    Jetzt muß ich doch mal was gegen das "Müde machen", das auspowern usw vor dem alleine lassen sagen. Ich persönlich halte dies für unnötig bis sinnlos. Im Gegenteil, ich sehe darin die Gefahr einer (Fehl)Verknüpfung. Ebenso die Sache, dem Hund eine Beschäftigung während dieser Zeit zu bieten.
    Ich halte die "Methode", das alleine bleiben ohne irgend eine "Gegenleistung" am sinnvollsten. Der Hund sollte sich natürlich vorher entleert haben, aber es soll nicht sein, daß der Hund nach jedem Gassigang allein bleiben muß. Geht einfach raus und laßt den Hund allein zurück -mal nur 5 Minuten, dann mal wieder für ne viertel Stunde, immer im Wechsel, ohne ein Ritual daraus zu machen. Also mal Jacke/Schuhe usw. anziehen und dann doch nicht raus gehen (falls der Hund anstalten dazu macht), dann auch mal ohne sich ausgehfertig zu machen die wohnung für längere Zeit verlassen. Eben im vornherein nicht erkennen lassen was ihr grad vorhabt und euch nicht vom Hund verabschieden.

    Schönen Tag noch

    • Der Hund verhält sich "Situationsnormal". Der Hund kommt aus Spanien (ob Spanien oder sonstwoher ist für den Fall egal) und mußte sich in erster Linie mit Artgenossen arrangieren. Er hat also wahrscheinlich nie gelernt sich an Menschen zu orientieren.
    • Der Hund bekommt von "seinen" Menschen keine konsequnte Führung (Hundeführerin machts so, der Partner anders, die Oma wieder ganz anders), also "fährt" der Hund gut mit seinem eingefahrenem Verhalten (mit dem er ja ohne menschliche Führung überlebt hat), warum soll er es jetzt also freiwillig abgeben?
    • Daß der Hund die Oma in die Beine zwackt, sehe ich hier auch erst mal als ganz typisch an (Hütehunde tun dies auch wenn ihr anvertrautes Rudel abtrünnig wird)

    Als erstes müssen sich sämtliche Familienmitglieder über die Erziehungsmethode einig sein. Dann ist bei Situationen (bei denen der Hund auf seine Menschen angewiesen ist) ignorieren angesagt, so daß der Hund "gezwungen" wird zu seinem Menschen hinzugehen -was dann natürlich positiv bestätigt werden muß. Dies beginnt natürlich zu Hause - auch wenn der Hund ein "Protestpinkeln" oder ähnliches an den Tag legen sollte. Damit zeigt er uns an, daß er eine konsequente Führung durch uns anerkennt.

    Soviel erstmal zum Anfang, mal abwarten was sich ergibt.


    Schönen Tag noch

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    ... das man den hund sanft im nacken packen soll(wenn nichts anderes mehr hilft, also nur im notfall).
    in einem rudel tun das die mitglider untereinander ja auch.

    Wenn das im Rudel passiert, dann "packt " er auch zu. Und tschüß.


    Schönen Tag noch

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    Nein, natürlich nicht ;-) Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass sich Kampfhunde ihrer Stärke bewußt sind und sie kommen vielleicht deshalb mit einem gewissen Führungsanspruch (Arroganz) um die Ecke.

    Immer diese menschlichen Vorurteile. :kopfwand: ICH hab jedenfalls noch keinen arroganten Hund gesehen, höchstens das dazugehörige Frauchen oder Herrchen.

    Na dann wollen wir mal das Verhalten aus sichjt der Hunde sehen:

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    Wir hatten unseren Hund gerade erst von der Leine genommen. Der andere war so 20 - 30 Meter entfernt, da ist unser Hund sofort hingelaufen. Das ist nicht ungewöhnlich für ihn, weil er immer Hunde zum Rumtollen animieren will. In eine Beißerei war auch noch nie verstrickt.

    Prima, ich muß die Sache jetzt regeln - wehe es tun die andern nicht was ich will.

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    Bis wir da waren standen die sich beiden bereits mit gefletschten Zähnen gegenüber. Beim erstenmal ist er auf unseren Befehl dann zu uns gekommen und wir dachten, die Sache sei erledigt. Dann hat er sich aber umgedreht und ist erneut zu dem anderen gerannt und hat ihn angebellt, dann hat sich der andere auf ihn gestürzt.

    Da will wohl der andere nicht was ich will. Dann zeig ich ihm eben mal was ich davon halte....
    Mist: Frauchen/Herrchen spielt nicht mit (Spielverderber), jetzt muß ich allein kämpfen - geh erst mal auf Rückzug.
    Ne, doch nicht, wozu brauch ich Frauchen/Herrchen. Wollen wir doch mal sehen....
    Naja, so denkt der andere auch.

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    Ich halte das schon für Provokation, bei Kampfhunden verhält er sich ähnlich, er kann die einfach nicht leiden (oder es liegt an dem Dominanzverhalten). Alle anderen Hunde vom Yorkshire bis zum Richback bringen überhaupt keine Probleme.

    Dann hat er noch nicht den "richtigen" Kampfyorky getroffen. Nix Provokation: nur zwei Hunde mit ähnlichem Dominanzverhalten.


    Schönen Tag noch

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    TANJA! :schockiert:

    Mein Beitrag hat gar nichts mit dem Thema zu tun, musst ihn jetzt auch nicht suchen! :motz:

    Gar nicht nötig! :gott:

    Deswegen hab ich den Link ja auch nicht reingesetzt :hexenflug: :ua_stowit:

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    Wir nahmen sie hoch, weil er immer dreister wurde und Sally ihn nicht wegbiß.
    Dazu eine Frage: Sie ist ja noch sehr jung, gerade mal 7 Monate alt geworden.
    Ist es ihr Instinkt die Rüden wegzubeißen oder muss sie das lernen?

    Nicht hochnehmen, die Hündin regelt dies außerhalb der Stehzeit schon von ganz allein, sie weiß ganz sicher um was es geht. Sollte sie ihn nicht mehr wegbeißen, dann kannst du spätestens dann, wenn der Rüde aufsteigt und sie es zulassen würde den Rüden immer noch wegnehmen, bzw, die Hündin wegnehmen und den Rüden "verscheuchen". Hochnehmen kann zur Folge haben, daß der Rüde (grad wenn die Hündin "willig" ist) nen Weg findet zur Hündin zu kommen.
    Irgendwo schwirrt hierzu ein Beitrag von Silke rum.


    Schönen Tag noch

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    eben... ;)
    wenn ich mir deinen mal so anguck :schockiert: :schockiert:
    da braucht man ja ne leiter um drüberzusteigen :D

    Warum drüber steigen? Weil der gnädige Hund es sich bequemt in den Weg zu legen?
    Sicher nicht! Der Hund steht auf, und räumt das Feld. Und zwar immer ohne Ausnahme und bei jedem. Je widerwilliger er das tut, um so häufer liegt er mir im Weg, je freiwilliger er den Platz räumt um so weniger muß ich diesen Weg gehen.


    Schönen Tag noch