Beiträge von Hermann1108

    Danke für Eure Antworten!

    Ich wusste nicht, dass ein Urintest alleine nicht ausreicht. Ich hatte leider schon viel Pech mit unseren Hunden was Krankheiten angeht, aber Diabetes ist mir doch noch Neuland...

    Bei der Urinuntersuchung beim Tierarzt letzte Woche war nur ein Wert ein wenig zu hoch (ich meine es war der PH-Wert). Die TA meinte aber, dass es sein kann, dass viel Getreide im vorigen Futter war - es wäre aber wohl nicht bedenklich.

    Mir wird das ganze auch ein wenig zu "haarig". Ich werde mir morgen einen Termin bei einer TA für Hermann geben lassen. Und dann mal schaun, was dem Kleinen so wirklich alles fehlt :sad2:

    Heute hatten wir unseren Termin. Allerdings nicht bei einem Tierarzt, sondern bei einer Tierheilpraktikerin (mein Freund hatte den Termin gemacht, ich wollte eigentlich zu einer TA).

    Auch egal, wir sind nämlich schonmal ein bißchen schlauer. Laut Urintest kann man Diabetes wohl ausschließen (es war keine Glucose? nachweisbar). Allerdings sind die Leukos zu hoch. Das spricht wohl für eine Entzündung, wahrscheinlich in Richtung Niere.
    Wir werden jetzt 3 Tage lang homöopathische Mittel ausprobieren und wenn das keine Besserung zeigt, oder vielleicht sogar schlimmer wird gehe ich sofort mit ihm zum Tierarzt (er muss eigentlich eh nächste Woche nachgeimpft werden).
    Er ist ja ansonsten topfit, daher denke ich, dass wir das ruhig erst mit harmloseren Mitteln als Antibiotika versuchen können. Was haltet ihr davon?

    Andere Frage: Habt ihr Erfahrung mit Tierheilpraktikern? Ich habe noch nie (auch nicht selber) homöopathische Mittel benutzt und bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Im Internet findet man sämtliche Meinungen von "sollte man verbieten" bis "die haben mir als einzige wirklich geholfen"....

    Die Tierärztin meinte, dass er sich das wohl "angewöhnt" hat. Er war in einem relativ warmen Raum (bei der Züchterin) und könnte da, weil wahrscheinlich auch nicht immer Wasser zur Verfügung war, diesen extremen Drang zum trinken entwickelt haben. Dazu kam dann vielleicht noch ein bißchen der Konkurrenzdruck von seinen kleinen Geschwistern...

    Das war mir im ersten Moment ganz logisch, aber mittlerweile kann ich da auch nicht mehr so wirklich dran glauben.

    Ich habe schon Kontakt zu einer anderen Tierärztin aufgenommen. Dort haben wir morgen einen Termin. Die äußerte auch gleich den Verdacht auf Diabetes. Ich bin schon ganz gespannt, was die mir dann für Hiobsbotschaften mitteilt....

    Habt Ihr Erfahrungen mit Diabetes beim Welpen? Ich dachte immer, dass das bevorzugt alte Hunde kriegen...

    Ich weiß nur halt auch nicht, ob man ihn einfach schlabbern lassen sollte (draußen, wie auch drin).

    Danke für Eure Antworten!

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit unserem kleinen Neuankömmling ("Hermann", OEB, fast 3 Monate alt). Ich habe schon das halbe Forum durchsucht und auch schon viele nützliche Tips gefunden. Allerdings komme ich trotzdem nicht wirklich weiter....

    Unser Welpe wohnt jetzt seit 2 Wochen bei uns. Wir haben schon mehrere Welpen großgezogen und haben daher auch schon gewisse Erfahrung, aber dieser kleine Wurm raubt mir noch den letzten Nerv....

    Hermann ist süchtig nach Wasser. Wir haben schon versucht, immer Wasser stehen zu lassen (wie es eigentlich auch sein sollte), doch er trinkt soviel, dass ich Angst habe, dass ihm irgendwann der Magen platzt. Er trinkt, bis er nicht mehr schlucken kann (haben das einmal ausprobiert). Da mir das zu gefährlich ist (Magendrehung?!?), bekommt er jetzt nur noch einzelne Wasserrationen zugewiesen.

    Draußen schlottert und friert er wahnsinnig, daher haben wir ihm (die TA hat uns dazu geraten) einen Mantel gekauft. Er will nicht raus, was ich bei dem Wetter auch gut verstehen kann. Ist er draußen, ist er nur damit beschäftigt die Straße, die Wiese, andere Hundehaufen, Dreck, einfach alles abzulecken was durch Regen nass geworden ist. Er würde zur Not stundenlang alles anschlabbern, obwohl er friert und zittert ohne Ende. An Haufen oder Pippi ist dabei natürlich nicht zu denken. (Ich lobe ihn überschwinglich, wenn er draußen mal was macht. )
    Ist er im Haus, löst er sich. Wenn er wach ist, muss er sich wenigstens so alle halbe Stunde lösen (meisten öfter!!!). Ich beobachte ihn ständig (mache im Moment schon bald nix anderes mehr), wirkliche Anzeichen für Pippi oder Haufen sehe ich aber leider nicht. Er macht auch sehr gerne in sein Bett (legt sich da dann auch einfach mal rein...).

    Laut Tierärztin liegt keine Blasenentzündung vor. Urin wurde untersucht.

    Dass der Kleine nicht von heute auf morgen stubenrein ist, das ist uns allen klar und das ist auch nicht weiter schlimm. Dass man Geduld haben muss, weiß ich auch. Ich merke nur in keiner Art und Weise Besserung.

    Wenn er nach ewigem Straße lecken mal draußen Pippi macht, dauert es meist keine 15 Minuten, bis ich in der Wohnung ein Pfütze habe... Ich habe auch schon alles ausprobiert ihm von trinken draußen abzuhalten, aber nichts bringt auch nur annähernd Erfolg (und gesund ist das bestimmt auch nicht). Ständiges Pfui oder Aus bringen den Hund auch nur ganz durcheinander...

    Vielleicht kann mir ja einer von Euch nen guten Rat geben?!?!

    Danke!