Beiträge von Siebling

    Zitat

    Ist deiner denn auch verletzt? ich mein du hättest was von bissspuren hinter seinen Ohren gesagt, muss dann nicht die Dame dafür aufkomen? grübel

    Ja, er hat auch die Reißzähne abbekommen.
    Ich hatte es anschliessend mehrmals desinfeziert, zwar fotografisch festgehalten, aber bei ihm ist es gut verheilt.
    War ja nicht das erste mal das er gebissen wurde.
    Es kam mir so vor als ob er sich dieses mal dachte, jetzt ist Schluß, jetzt reicht es.

    Vor ein paar Monaten sind wir an einer Horde Damen vorbeigegangen, die allesamt mit Jack Russel Terriern bewaffnet waren.

    Da sprang einer der Jack Russel aus der Reihe und biss Murphy ins Gesicht, dabei blieb er ganz cool.

    Da sagte eine "Oh wie süss, der verteidigt sich!"
    Meine Frau und ich wussten zwar nicht vor wem oder was er sich der Jack Russel verteidigte....
    Da blieb nur ein kleiner Kratzer also haben wir da nix gesagt.

    Ja, ich werde wahrscheinlich zahlen, bin am Montag aber erstmal gleich beim Ordnungsamt und frage die zuständige Sachbearbeiterin was sie davon hält...

    Edit / Nachtrag

    Hi,

    habe heute mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Ordnungsamt gesprochen.
    Er hält es für eine klassische 1:1 Situation wo zwei Hunde sich gebissen haben. Ohne den Sachverhalt zu prüfen, ist er dieser Meinung.

    Seine persönliche Meinung war "Ich werde den Teufel tun einfach eine Schuld einzugestehen und zu zahlen!"

    Selbst wenn die anderen HH den Vorfall beim Ordnungsamt zur Anzeige bringen, wird auch meine Meinung zu diesem Vorfall gehört.
    Da dann, beide Meinungen auseinander gehen, würde der Ordnungsamtmitarbeiter, insofern ich ihm alles korrekt geschildert habe, wahrscheinlich das Verfahren einstellen und die anderen Herrschaften müssten dann auf dem Zivilklageweg von mir einen Schadenersatz einfordern.
    Das wäre dann jedoch eine andere Sache.

    Also, so richtig weiter bin ich damit immer noch nicht.
    Sollte ich zahlen, gestehe ich die Schuld ein dass mein Hund der böse ist und mir nichts dir nichts einen anderen Hund angefallen hat.....

    Ich habe einen extrrem gefährlichen und hinterhältigen Hund und muß sehr vorsichtig sein dass er das gleiche nicht mit kleinen Kindern macht.
    Insbesondere daher, da ich meinen Adrenalingeladenen Hund bei einer solchen Beisserei nicht unter Kontrolle habe.

    Das war die Meinung der anderen Hundebesitzer hgeute Abend.

    Heute Mittag erhalte ich einen Anruf von dem Besitzer.
    Wir arrangieren ein Treffen bei ihm Zuhause, ich benachrichtige meinen Nachbarn/Bekannten/Zeugen, der dabei war und auch direkt danach nicht verstanden konnte warum die Hündin anfing auf meinen loszugehen.

    Die Verletzung der Hündin hat sich wohl entzündet, Tierarztlosten €85,-, ich solle zahlen.

    Ich schildere im Beisein von meinem Bekannten wie es sich abgespielt hat.
    Tatsächlich wird meinem Hund vorgewurfen dass er ein anderes Hundetreffen mit seinem dazukommen gestört hat, dies hätte er als wohlerzogener Hund nicht machen dürfen !


    Es wird von den anderen Herrschaften abgestritten dass die Hündin anfing meinen zu beissen.
    Ihr Hund hatte angeblich nicht die Möglichkeit gehabt zu beissen oder sich zu unterwerfen weil ihr ganzer Kopf im Maul von meinem Hund war....

    Woher mein Hund die bisspuren hinter seinem Kopf hat kann man sich nicht erklären, wahrscheinlich von einer anderen der offensichtlich häufigen Beissereien.....!?!

    Das mein Hund nicht losgelassen hat, obwohl ich ihm dies befohlen habe, wird als gefährlicher Ungehorsam gedeutet.
    Eine Entschuldigung meinerseits für sein Fehlverhalten und die baldige Erziehung solche Konflikte an einem Tisch mit feinem Juristendeutsch
    auszudiskutieren wurde dann doch als geschmacklose Übertreibung angesehen.

    Nun zu meinem Bekannten/Nchbarn/Zeugen...der, der letzte Woche unmittelbar nach dem Vorfall sagte mein Murphy hätte sich gewehrt nachdem er gebissen wurde, wusste aufeinmal heute nicht mehr ob der andere Hund überhaupt etwas getan hat....

    Ich hatte ihn gebeten mitzkommen weil ich der Meinung wäre dass es sschnell passieren könnte dass mein Hund als Staff-Bull Mix als gemeingefährliche Kampfmaschine dargestellt werden könnte.
    Genau das kam innerhalb der ersten paar Minurten und das obwohl der Sprachführer, der Mann der guten Dame a) nicht dabeigewesen ist,
    und b) meinen Hund gar nicht kennt.

    Mein Bekannter nun aufeinmal, konnte sich nicht mehr so recht daran errinern. Er weiß nur noch, sein Hundin und die andere spielten als ich mit Murphy um die Ecke kam und sich dazugesellte.
    Er liess sich beschnuppern und die deren Hündin zeigte "Agrression", worauf mein Hund auf deren losging und sich festbiss.

    Es geht hier um eine kleine Summe, einen Klacks....
    Für mich jedoch um das Prinzip!!!

    Wie würdet ihr enscheiden.
    Sich alles gefallen lassen und zahlen.
    Oder, deren Hund als gefährlich beim Ordnungsamt melden.

    Nichtz zahlen und es auf einen Prozess ankommen lassen?

    Ich bin im Moment, ca. 1,5h nach dem innerlich unheimlich wütend.

    Gruß
    siebling

    Hi,

    danke für die Antworten.
    Nun ja, meiner wurde ja zuerst gebissen, hinter dem linen Ohr sind ein paar kleinere Stellen.

    Von der anderen HH-in haben wir bisher nichts gehört, mal abwarten....

    Bloss, wie hättet ihr reagiert wenn Euer Hund zwar nicht angefangen hat, aber dann auch seinen Biss nicht mehr lockern will??

    Gruß
    siebling

    Hi,

    mein Murphy ist jetzt 4,5 Jahre alt.
    Seine Rowdyphase hat er zum Glück schon hintersich und ist an und für sich ruhig geworden. Ausser dass er, sobald er draussen und von der leine ist nur nach auf Vollgas läuft, ein Kreuzband musste schon gemacht werden.

    Heute morgen sind wir dann unsere normale Strecke spazieren gewesen, unangeleint wie alle Hunde hier. Die meisten Hunde kennt man, die die sich nicht mögen gehen sich von selbst aus dem Weg.

    Als wir dann um die Ecke kamen stand da Murphy´s Freundin Lotta mit einer anderen Hündin.

    Murphy, immer offen für neue Bekanntschaften, stellt sich dem anderen Hund dann immer starr hin und lässt sich beschnuppern. Dann rennt er wieder wie gehabt durch die Gegend.

    Nicht so heute morgen. Die andere Hündin fing dann sofort an nach Murphy zu schnappen und hat ihn dann auch hinter dem Ohr erwischt.

    Die Besitzerin wurde dann umgehend laut und fast schon hysterisch und schlug mit ihrer Leine auf ihren Hund ein.

    Das alles dauerte vllt. 10 Sekunden, und ich dachte das haben die beiden gleich geklärt.

    Falsch gedacht!

    Jedenfalls dachte sich Murphy dann "Nicht mit mir!" und fing an sich zu verteidigen. Die beiden gifteten sich an, die andere Besitzerin schlug weiter mit der Leine und schrie.

    Dann biss er der Hündin hinter das Ohr liess nicht mehr los.
    Die andere besitzerin schlug weiter mit der Leine, diesmal auf meinen Hund.

    Ich bin da dann dazwischen, das alles dauerte dann mittlerweile ca. 20-30 sek, und habe Murphy an den Hinterbeinen hochgehoben in der Hoffnung er würde loslassen.

    Als ich ihm dann die Luft mit der Leine weggedrückt hatte, lies auich er nun los.

    Die Frau stand dann dort und sah natürlich in meinem Hund das Problem....

    Sie wollte meine Adresse, Namen und dann sofort zum Tierarzt.
    Da mein Nachbar mit seinem Hund als Zeuge danebenstand habe ich auch auf weitere Diskussionen verzichtet da meiner ja bis zu den ersten Biss den er hinnehmen musste zurückhaltend war.

    Zum Thema abrufen: Natürlich habe ich Murphy abgerufen nachdem er dann auch anfing sich mit ihr zu raufen. Erst war alles harmlos, eine Hündin schnappt nach ihm, er weicht aus und geht des Weges, doch irgendwie hatte das ausweichen heute nicht geholfen....

    Was habt ihr denn zu einem solchen Vorfall für eine meinung?

    Gruß
    siebling