Beiträge von Susan78

    Danke für Deine ehrlichen Worte!

    Ich weiß nicht was ich tun soll, ich habe Angst zulange zu warten und dann nach Monaten den Hund doch wieder abgeben zu müssen. Er bekommt doch psyschiche Probleme und ist dann vermutlich sein Leben lang gestraft, nur weil ich zu naiv war mir zumuten zu müssen einen Welpen zu mir zuholen.

    Was ist nun egoistischer? Den Hund zu behalten mit dem eben genannten Risiko oder den Hund schnellst möglich wieder abzugeben und den Schaden dadurch zu minimieren? Ich weiß es nicht.... :sad2:

    Hallo,

    ich bin gerade echt im der Zwickmühle. Wir haben seit ein paar Tagen einen Welpen (6mo) aus dem Tierheim. Anfangs war alles ok, nur jetzt wo er anfängt sich einzuleben fängt es an richtig schwierig zu werden.
    Was ich feststellte ist das er extrem sensibel ist und es wohl recht schwer wird ihn zu erziehen, da er mittlerweile total verängstigt ist und das nur wenn ich laut "Pfui" oder "Aus" rufe wenn er Blödsinn macht.
    Er flieht schon teilweise vor mir wenn ich auf ihn zugehe. :sad2:

    Ein anderes Problem ist das er nicht alleine bleiben kann, ich habe ihm zwei Räume Hundefreundlich hergerichtet....so dachte ich.
    Selbst bei kurzem Nichtaufenthalt (10min) von mir im Haus fängt er an zu randalieren, er zerkratzt Türen und Boden, bellt sehr viel und scheint sehr verzweifelt. Im Tierheim war er auch nie alleine, er war mit zwei anderen Hunden zusammen.

    Leider können einem die Tierheimmitarbeiter nie so genau sagen wie er sich verhalten wird, da es ja doch eine andere Situation im Zwinger ist.
    Ich hatte es mir doch etwas anders vorgestellt mit dem Hund, ich hatte schon immer Hunde und bin mit ihnen großgeworden, zuletzt habe ich mit 15 einen Briard bekommen, einen Welpen bei dem ich die Erziehung, zusammen mit ein wenig Hilfe meiner Mutter, erfolgreich hinbekommen habe.
    Ein solchen Verhalten kenne ich von keinem der drei Hunde sie ich bisher hatte und fühle mich doch überfordert.
    Nun hadere ich mit mir, bringe ich ihn lieber zurück und mache so etwas Schadensbegrenzung, weil nach längerer Zeit ist der Hund zu fest an uns gebunden und mein Sohn an ihn...oder soll ich das Risiko eingehen und es versuchen mit der Gefahr den Hund, wenn ich ihn dann doch abgeben muss seelisches Leid anzutun und meinem Sohn (5) das Herz breche.
    Ich fühle mich einer solch schwiereigen erziehung ehrlich nicht gewachsen, auch die Zeit habeich nicht mich derart intensiv um ihn zu kümmern, da ich auch halbtags arbeiten gehe...das verschlimmert übrigens das Problem mit dem alleine bleiben immens.

    Ich denke wenn ich meine Geschichte dem Tierheim schildere haben sie bessere Möglichkeiten den Hund besser zu vermitteln als zu uns.
    Ich glaube er ist in einer Familie in der immer jemand zu hause ist und sich zusätzlich etwas größere Kinder um ihn kümmern können wesentlich besser aufgehoben.

    Unglückliche Grüße,
    Susan