Beiträge von bad_angel

    Sowohl als auch, da war einfach noch nen bissl was los auf dem Hof so das ich mich auf anderes konzentriert habe.

    Eine Reitbeteiligung drängelt mich auch nicht, ich will über den Sommer/Herbst erstmal sattelfest werden und dann kommt Zeit und Rat.

    Was für mich selber erstaunlich ist, ich bin total ruhig auf dem Pferd. Also es läuft nicht so wie es soll und ich bin die Ruhe selbst, selbst rumgeglotze macht mich nicht nervös und irgendwie... ach weiß auch nicht, ich bin sicher selber auch nen Stück weit nen anderer Mensch als vor 10 Jahren. Es macht mir einfach nur Freude. Dazu kommt das mir immer gesagt wird, die Pferde die ich bis jetzt geritten bin ( waren ja nur 2) haben ganz schönen Schwung. Ich muss dazu sagen, wenn sich der Wallach vom letzten mal etwas rund machen würde und mal nur nen Zentimeter nachgeben würde hätten wir es beide leichter. Ich bekomm ihn mehr in die Biegung und kann ihn besser sitzen und er müsste mich nicht die ganze Zeit im Rücken ertragen und könnte sich mehr entspannen. Aber ich kann ja nun nicht nen fremdes Pferd verbiegen. Es macht trotzdem Spaß ihn zu reiten, auch wenn mir das letzte mal die Hände gezittert haben vor lauter Pferdemaul in der Hand :hust: Denkt bitte nicht ich ziehe ihn zusammen, aber ich versuche nach meinen Möglichkeiten ihn in den Zügel zu treiben. Ich versuche ihn zu biegen und gebe auch entsprechend nach aber irgendwie lässt er sich noch nicht auf mein Angebot ein.

    Aber ehrlich, die Bahnfiguren kann ich, aber nicht mehr die Markierungspunkte. Dafür macht mein Körper die Biegungen wieder recht selbstständig. Ich mag mich nach meiner Prüfungszeit ( nach dem 25.05. :party: ) auch wieder mehr in die Materie einlesen.
    Die Mädels auf dem Hof haben von einem Buch erzählt, da hat wohl ein Reporter das Reiten angefangen und paralell dazu ein Buch geschrieben. Es soll unterhaltsam sein und einem gleichzeitig was übers Reiten lehren ( ein bissl wie P.B. McConnall bei Hunden), sagt das jemanden was? Oder habt ihr Tipps? Also wie gesagt die Grundlagen kann ich, ich würde aber zukünftig gern meinen Sitz verbessern, ich reite gern Englisch und Dressur ohne dabei Turnierambitionen zu haben, was ja nicht heißt das man keinen Spaß daran hat zu arbeiten und zu fordern.

    Morgens: 2 Toasts mit Schokostreusel ( gibts eigentlich immer)
    Mittags: Nen Klumpen Hähnchenfilet mit Brokkoli, dazu sollte es eigentlich Bandnudeln geben da es aber Reis war hab ich den nicht gegessen.
    Abends: Jetzt gerade ein Kartoffelbrötchen belegt mit Käse, Lyoner und Ketchup

    Zwischendrin ein paar Smarties und ich überlege jetzt ob ich noch nen Latte trink.

    Ich muss mir den Tag rot im Kalender anstreichen. Mein Freund hat mich das erste mal gefragt wie es beim Reiten war.

    Es war echt toll, wir waren in der Reithalle, da die Reitlehrerin und ich nicht in die Sonne wollten. Ich wurde sogar zur Koppel kutschiert, meine Reitlehrerin lernt noch fahren und da ich zu zeitig war bin ich quasi in ihre Stunde reit geplatzt und durfte kurzerhand ne Runde mitfahren. War super, so musste ich nicht zur Koppel laufen. Mein Pferd, deutsches Warmblut, war schon einmal durchgeschwitzt nach der Koppel. In der Reithalle wurde es nicht besser, er sah aus wie geduscht. Aber hey ich kann zwar immernoch nicht mit jedem Schwung umgehen (Galopp geht besser als Aussitzen im Trab), aber ich kann das Pferd wesentlich besser durch Schenkel und Gewicht lenken als die Stunden davor.

    Abschliessend hat das PFerd ne Dusche bekommen und wir haben noch gemütlich zusammen gesessen bei nem Glas Sekt, in jedem Reitstall das gleiche :hust:
    Ich hab sie gefragt wie es nun weiter geht, sie meinte entweder nehme ich weiter Einzelstunden oder ich schliesse mich der fortgeschrittenen (!) Gruppe an. Da diese schon aus 6 Reitern besteht hab ich gesagt ich passe mich an. Weil ehrlich gesagt ist es mir gleich ob ich Einzelunterricht bekomme oder in der Abteilung reite.

    Ich freu mich, es war ein schöner Abschluss eines langen Wochenendes

    Ich darf heute 17 Uhr wieder zum Reiten, ich glaube ich sterbe jetzt schon. Es wird meine erste Stunde ohne Longe, aber noch eine Einzelstunde. Ich hab mich mit der Reitlehrerin darauf geeinigt, weil sie sagte ich brauch keine Longe und ich meinte ehe ich mich einer Gruppe anschließe machen wir nochmal Einzelstunde weil mehr als das er nicht da lang läuft wo ich will kann ja nicht passieren :D

    Ich bin gespannt und hoffe wir gehen in die Reithalle, zwar weht draußen ein angenehmer Wind aber mir brutzelt die Sonne zu sehr wenn mal doch kein Wind ist. Wir werden sehen wer eher fertig ist, das Pferd oder ich :D

    Zitat

    Kontrollwahn hat dann aber auch nichts mit einer souveränen Führung zu tun :D .

    Der müsste sich mal mit M.Nowak unterhalten, wenn ich mich nicht irre vertritt sie ja die Meinung das ein guter Rudelführer seine Rudelmitglieder beläufig beobachtet. Quasi aus dem Augenwinkel heraus alles im Blick hat.
    Wenn dann wäre ich gern bei diesem Gespräch dabei :D

    Rufus scharrt auch gelegentlich.

    Ich vermute ganz stark das er vorher entweder ne läufige Hündin geschnüffelt hat, sieht man ganz gut wie er vorher die Spur analysiert, oder wenn einer seiner "Erzfeinde" vorher markiert hat.
    Ich bin mir sicher, dass er nicht mich meinen kann weil er grundsätzlich schaut ob irgendwo was hündisches in der Nähe ist das ihn sieht. Dann wird sich umgedreht und geschaut und zur Not nochmal von vorn angefangen zu scharren wenn zufällig der Feind in sichtweite ist. Ich frag ihn dann immer nach ner Weile ob er fertig ist, dann wird kurz geschnauft und in dicker Hose Manier davon getrabt.

    Ich unterbreche ihn lediglich wenn es mir zu lange dauert oder wenn er mit Gras um sich wirft und mich dabei trifft. Manchmal kommt es vor das er mich anschaut beim Scharren aber dann ist sein Blick immer ganz weich.

    Was der aber auch manchmal für ein Theater veranstaltet, da wird dann jeder Muskel angespannt und mit möglichst viel Kraft gescharrt, das Bein extrem nach hinten ausgestreckt und für nen Moment in der Luft gehalten :headbash: Auch als kastrierter Rüde muss man ja einen auf dicke Hose machen und zeigen das man die dicksten Klöten hat, auch wenns nur in seinem Kopf ist :hust:

    Aber man sieht dann den Proll in ihm, ernst nehmen muss man das in dem Fall als Mensch nicht. Und mal ehrlich, er hat mich noch nie draussen markieren sehen, warum soll ich ihm den Job nicht überlassen :roll:

    Hmm, vielleicht weiß sie auch garnicht so recht warum sie brüllt. Manchmal ist das ja so und es ist ein angelerntes Verhalten.

    Ich würde den kleinen Fiffi mit Geschirr und leichter Leine (Katzenleine) laufen lassen damit man ihn zur Not einfangen kann.

    Kannst du nicht vielleicht deinen Freund einspannen? Das einer von euch das Kind betreut während der anderen den Hund auf Distanz beschäftigt?

    Dann kann sie dem Kleinen erstmal zusehen beim spielen und toben ohne das er sich direkt mit ihr befasst oder umgedreht. Da würde ich probieren wie groß die Individualdistanz der Kleinen ist bevor sie schreit und dann kann der Aufpasser vom Kind ja erklären das der Hund spielt und ganz wild ist weil er sich so freut und so.

    Ist jetzt aber nur so ein Bauchgefühl. Aber vielleicht kann man auch so ein wenig vorleben, dass wenn man ruhig ist der Hund auch ruhiger wird und so.
    Eigentlich sind die Vorraussetzungen doch nicht schlecht, der Hund lernt kleine Kinder kennen und die Zwergin lernt nen Hund kennen.