Beiträge von bad_angel

    Morgen zieht unser Welpe ein.

    Meine Kollegin zu mir

    "Und haste schon Wehen?"
    "Nö warum? Hast du welche?"
    "Neeee ich bin nur eine von denen die nervt"
    "Ach so eine die immer frage 'ist es schon da'"

    So eine Eule, wer rennt denn seit Tagen auf Arbeit rum und erzählt das nen Welpe bei uns einzieht :headbash:

    Zunächst einmal danke für den tollen Austausch. :applaus:

    Wie bereits gesagt wird unser Welpe bereits gebarft, da allerdings die Verantwortung für die orale Toleranz an den Züchter abzugeben halte ich für sehr gewagt.
    Ich selber hab die BARF Ration für die kommenden zwei Wochen zwar hauptsächlich auf Rind gestützt, einfach weil er es kennt, aber halt auch noch bissl Huhn unter gemischt. Da nun noch Pferdeinnereien dazu kommen wird er auch das kennen lernen.
    Aber ich hab so überlegt, abgesehen davon das unsere Hunde auch was vom Tisch bekommen, ich z.B. Trockenfutter mal als Leckerli nehmen kann. Sind dann halt Sorten wie Purizon. Ich denke so kommt er in keine massive Überversorgung und kann es trotzdem kennen lernen.
    Dosenfutter werden wir versuchen und ansonsten wird ganz bunt was in den Hund wandern, spätestens wenn wir meine Familie besuchen.
    Ich hatte das mit der oralen Toleranz in einer BARF Broschüre von Swanie gelesen und wenn ich so darüber nachdenke, Menschen mit Laktoseintoleranz legt man ja auch nahe hin und wieder Milchprodukte zu probieren. Und irgendwann hab ich mal gelernt das sich Allergien jederzeit entwickeln können und auch wieder weg gehen können.
    Ich will halt einfach keinen Grundstein dafür legen, war außerdem neugierig wie andere dazu denken aber je nac Gesprächspartner muss man da ja echt vorsichtig sein.

    Wenn ich mal ehrlich bin, es ist eine Idealvorstellung das ich das Hundeleben lang in der Lage sein werde für entsprechendes Geld hochwertiges Futter zur Verfügung zu stellen. Ich mach das auch von Herzen gerne, aber wer weiß schon was irgendwann mal ist. Dann geht es vielleicht nicht mehr so locker flockig, auch wenn es nur vorübergehend sein kann.

    Ich wollte kein Vorurteil bedienen in dem ich geschrieben habe "zum Mäkler erziehen". Ich denke schon das Hunde, wie wir halt auch, individuelle Vorlieben haben oder Abneigungen.Das ist ja auch an sich völlig in Ordnung, aber ich wollte ein "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" vermeiden.

    Meine Freundin z.b. erzählt mir immer das ihr Hund vermanschtes Futter nicht will. Also bloß nicht das Trofu mit Frischkäse vermengen, aber nur so hat sie es bei uns hier gefressen.

    Schlussendlich bin ich einen mäkligen Fresser einfach nicht gewohnt.

    Rufus wird bisher mit Trockenfutter und Dosenfutter ernährt.

    Zieht der Welpe ein, morgen :flucht: , wird er gleich mit umgestellt ;)

    Warum jetzt erst? Naja ich hab bisher nie darüber nachgedacht, weil ihm geht es gut. Bis auf kleine Verletzungen, die halt chirurgisch waren, hatte er noch nie was.
    Ich meinte nur, dass er alles frisst und verträgt was es gerade auf Lehrgängen unglaublich einfach gemacht hat wenn wir unterwegs waren.

    Also wird BARF den roten Faden bilden, Dosenfutter probieren vorher immer mal aus und ansonsten wird es dem Kleinen ergehen wie Rufus. Wenn ich mir Frühstück mach und er nervt nicht rutscht mir nämlich immer mal ne Scheibe Wurst aus der Hand |) Und ich lege Wurstpackungen mit einer Scheibe drin nicht wieder in den Kühlschrank. Pizzarand mag ich auch nicht immer aufessen, nunja ihr könnt es euch vorstellen.

    Übrigens ist der Begriff "Orale Toleranz" auch nur aus der Literatur geklaut.