Mio ist ja nun noch recht frisch in der Ausbildung.
Futterkreis haben wir gar nicht so lange gemacht. Auf einem Lehrgang sind wir dann direkt zu kleinen "Suchen" übergegangen. Da war es nun so wie Bieboss beschrieben hat.
Eine Person ist vom Start aus weg gerannt und über eine bereits versteckte PErson hinaus, auf der "jagt" nach dem Runner ist er quasi über die andere Person gestolpert.
Ein Startritual gibt es von Anfang an, nur die Anzeige ging nicht weil er nicht geschnallt hat das er Bellen soll dafür aber alles andere probiert hat.
Irgendwann wurde es ihm zu doof an der Person und er ist weg gegangen, um so etwas zu vermeiden bekommt er nur fürs Ankommen erstmal was in die Gusche gestopft. Das Bellen haben wir separat zuhause geübt und raus gelockt. Komplett unabhängig von der Suche geübt bis es gesessen hat.
Als ich wusste er konnte es, haben wir es im Training einfach versucht. Er hat dabei selbst heraus gefunden das dieses Bellen, aus seinem Fundus an Verhaltensweisen, das ist was ihm Wurst beschert.
Durch die Art des Aufbaus hat er auch recht schnell begriffen das nach der ersten Person die zweite ja noch fehlt. Und die sucht er dann auch noch. Das Ritual zum Ansatz hilft ihm dabei, wobei ich momentan aufpassen muss dass er nicht alleine weiter sucht. Er wird zukünftig mit Schleppleine laufen, weil er mich nicht mal mehr an sich ran lässt, sondern einfach weiter macht sobald die Wurst alle ist.
Was das Umschalten von gezogenen Anzeigen zum selbstständigen Suchen angeht, da ist es wie überall im Leben. Der eine begreift es schneller, der andere braucht länger. Was am Ende aber selten was mit der Qualität der Hunde zu tun hat.
Wenn der Groschen einmal gefallen ist, bleibt das in der Regel auch so.
Mio ist z.b. wesentlich fitter was seine Nase angeht, als Rufus in dem Alter. Dafür ist Rufus wesentlich leichtführiger.