Bei den Lehrern ist es wie im richtigen Leben: Für die einen ist es nur der ungeliebte Job, für die anderen Berufung.
Das ist der Grund wieso ich es kritisch sehe den Erziehungsauftrag allgemein auf die Schule abzuschieben. Genauso wie im Elternhaus ist da die Gefahr gegeben, dass er bei einer "Pfeife" landet.
Das es die gibt finde ich nicht wirklich dramatisch. Schule soll aufs Leben vorbereiten. Das tut sie auch damit. Es gibt Leute zu denen braucht man nicht hinzugehen, die sind inkompetent - vergiss es einfach. Die gibt es später in der Lehre und überall auch. Also sucht man es sich aus.
Neulich ist ein Kumpel von meinem Sohn zu ihm nach Hause gekommen, hat nen I-Pod dagelassen und gebeten, dass er ihn auflädt, weil er sein Ladegerät nicht mehr findet. Über Facebook ist dan rausgekommen, dass einem andern Schulkameraden die Jacke samt Schlüssel mit I-Pod in der Schule geklaut wurde. Dann kam die Frage: so was jetzt?
Mein älterer Sohn sagte O-Ton zu meinem Jüngsten: Zu der A brauchste nicht gehen, die hat eh keinen Plan, zu der B auch nicht - die leitet es dann an C Oberpfeife weiter, geh zu D, dann passt es. Gesagt, getan. Sohnemann ist zu D gegangen, Marke "hart-aber-fair", "bei der lernt man wenigstens was". Von daher, die Kids suchen sich das schon aus. Ja, und klar gibt es auch Lehrer, die bekommen keinen Fuß auf den Boden - was aber nicht immer am ach so miesen Elternhaus liegen muss.
Und so ist es auch mit der Hasenschlachtung: A, B, und C - ne wirklich nicht, D würde ich es durchaus zutrauen, dass sie es so rüberbringt, dass es passt. Aber genau aus dem Grund kann ich nicht dafür sein, dass sowas generell an Schulen erlaubt wird.