Beiträge von lotuselise

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    Ich mochte auch mal als Einwand finden das wir die gesamte Situation nicht kennen.

    Und wenn du mit deinem Hund schimpft und er dich noch ankläfft lauft da wohl irgendwas schief vll ist dein Freund auch einfach nur genervt. Und ein 11 Wochenalter Welpe der viel bellt da solltest du dir mal schnell eine gute Hundeschule suchen.

    Dinge wurde ich weg räumen die dein Hund nicht haben soll. Zu dem hatte ich in der Situation meinem Freund ein paar Takte gesagt.
    Sein Sohn wird für ihn ein sensibles Thema sein und das Bild was besonderes.

    Zu dem Erhalt ein Welpe nicht sofort einen schaden wenn da ein mal ein Säckchen hinfliegt .

    Ich möchte hier auch keine in Schutz nehmen oder verhalten für gut Heißen nur es gibt auch zwei Seiten .

    Ich weiß eigentlich nicht, was man an der Situation kennen muss, wenn ein Welpe mies behandelt wird.
    Vielleicht ist meine Ansicht ein bißchen radikal. Aber ich denke, wenn man jemand kennenlernt, dann hat jeder Partner, Freund die Möglichkeit sich verdammt lange zu verstellen, und die rosarote Brille bleibt erhalten.

    Richtig einschätzen lernt man jemanden erst, wenn nicht mehr alles glatt läuft, Probleme auftauchen. Dann fällt die Maske und man weiß woran man ist.

    Ich möchte mein Leben nicht mit jemandem verbringen, der aggressiv und unbeherrscht ist, einen sozialen Mangel hat sich zu artikulieren oder durchzusetzen. Ich wüsste auch nicht, was da ein Gespräch a la "mein Hund - dein Hund" bringen soll.

    Gequatsche, Entschuldigung, gelobte Besserung, Wiederholung - typischer Kreislauf. Nein Danke.

    Zu Respekt gegenüber dem Partner gehört auch, dass ich seine Einstellung und Wünsche akzeptiere - und genauso, dass ich um sie Konsequenzen weiß, wenn ich sie missachte..

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    Es geht jetzt ja nicht darum wer Schuld ist oder wer nicht Schuld ist. Der Hund hat ohne sofort zugebissen. Das ist passiert. Das die Nachbarn Angst haben ist doch verständlich oder nicht ? Das hat für mich nichts mit einem Unfall zu tun. In der Situation ist der Hund einfach losgestürmt und hat gebissen. Da ist es total egal ob die Kinder geschrien, gerufen oder getanzt haben. Wenn der Hund aus der Tür stürmt, dann wird es nicht einfach sein schneller zu reagieren.

    Aber wie gesagt, das tut nichts zur Sache. Ich denke es geht darum die Situation zu entschärfen. Es es auch nur um den nachbarn eine Sicherheit zu geben. Ich habe auch kein Problem mit dem Maulkorb. Meine hat auch am Anfang einen Maulkorb tragen müssen, da ich nicht wusste wie sie reagiert. Nachdem ich sie einschätzen konnte kam der Maulkorb weg. Warum also nicht den Nachbarn den wind aus den Segeln nehmen und auf Nr. sicher gehen. In ein paar Wochen ist Gras über die Sache gewachsen und dann kann der maulkorb wieder ab.


    Snoop
    Klar, man entschärft ne Situation, indem man allen zeigt: Achtung, hier kommt ein gefährlicher Hund. Denn als das wird es ausgelegt werden.

    Bleib doch mal auf dem Teppich. Hier gab es einen Beißunfall mit einem ungesicherten Hund. Was ist denn da der nächste Schritt: den Hund zu sichern oder die Zähne wegzupacken??

    Es gibt genug Hunde, die Kleinkinder komisch, bedrohlich sehen und wahrscheinlich die Zähne einsetzen würden, wenn die ihnen zu nahe kommen. Wenn die alle nen Maulkorb tragen müssten - dann mach ich nen Handel auf und werd reich.

    Und noch was: Mir fällt es ungemein schwer es mir vorzustellen. Ein 4-jähriger hüpft auf einem Trampolin auf und ab. Das kleine Mädchen sitzt daneben und guckt zu. Plötzlich hat der Große ne Idee, geht zielstrebig auf die Terrassentüre zu und lässt den Hund raus, der bis dato regungslos hinter der Türe sitzt. Der Hund rennt geradeaus auf das Mädchen zu und beißt.

    So stellst Du die Situation dar - und ich muss ganz ehrlich sagen: Hätte der TS das so formuliert, hätte ich ihm kein Wort geglaubt, denn das beschriebene Verhalten dieser Kinder hätt ich ihm nicht abgekauft. Ohne hier den Kinder eine Schuld zuweisen zu wollen: so sind Kinder nicht, sonst wären es keine...

    Der Junge, den Du hier beschreiben willst, hätte zumindest brav den Opa gefragt, ob er den Hund rauslassen darf.

    Hat er aber nicht. Ich gehe deshalb von nem ganz normalen Jungen aus, vielleicht ein wenig Quatsch gemacht, der Hund hinter der Tür am rumspringen und er hat ihn rausgelassen. Wahrscheinlich um ihn zum Spiel dazuzuholen. Der Hund hat das ganze aus Menschensicht gesehen "in den falschen Hals bekommen" und dann ist es passiert. Dieser Junge wäre für mich das normale Kind - Dein Konstrukt nicht....

    Und ich seh es mittlerweile genau andersrum:
    - kein Maulkorb: es war ein Unfall, der hatte seinen Grund, eine bestimmte Örtlichkeit, bestimmte Umstände. Warum sollte man seinen Hund als "allgemeingefährlich" überall behandeln.
    Das wäre gerade so, wie wenn man immer mit nem Regenschirm rausgeht, nur weil man einmal nass geworden ist. Macht keinen Sinn.
    - ich würde dem Kind kein Geschenk machen. Wenn eh schon alle reden, dann wird sowas erst Recht als schlechtes Gewissen ausgelegt.
    - Eigentlich kannst Du nur eins machen. Normal. Normal. Normal. Warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist. So lange dauert das nicht - oder: wie schaut die Lage in Fukushima eigentlich zur Zeit aus? Merkt Ihr was?

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    Ich finde es immer ein bisschen merkwürdig, wenn sich Ersthundehalter als Trainer üben wollen.

    Seh ich jetzt nicht so eng, es geht auch beim Trainereinsatz meistens erstmal darum, jemanden zu finden, der einem die eigenen Fehler ehrlich um die Ohren haut. Das kann auch ein Freund sein, warum nicht?
    Außenstehende, die die eigene, eingefahrene Schiene mit anderen Augen sehen, sind immer ne Bereicherung ;)

    Ich finde die Idee mit den Pflegestellenkandidaten echt super.

    Ganz besonders für Deine Freundin: Ihr nutzt Deine Hundeerfahrung rein gar nichts, wenn Du nicht da bist, sondern der Endeffekt wird wohl sein, dass Ihr doch eher nen Anfängerhund nehmen solltet.

    Um das mal zu verdeutlichen: wenn Du zu uns nach GAP kommst, stellst Du Deine Freundin auch nicht oben auf die Kandahar, nur weil Du super gut skifahren kannst und sie kann sehen wie sie da heil runter kommt.

    Schön fände ich auch an der Pflegestellengeschichte, wenn dort auch kleine Kinder sind, dann hat Deine Freundin auch nen Ansprechpartner. Das ist was völlig anderes, als ein "Ja, ja, der mog Kinder". Und Du könntest das Gespräch so lenken, dass Deiner Freundin erklärt wird worauf sie besonders achten soll.

    Auch wieder gut, dann bist Du nicht der Oberlehrer, sondern jemand neutrales erklärt.

    Find ich eigentlich relativ einfach zu beantworten, insbesondere, wenn man die anderen Beiträge mit reinpackt:
    - Podenco: Jagdtrieb + Bewegungsdrang = Auslastung
    - etliche Leute im Forum hier: --- Jagdtrieb +++ Bewegungsdrang = Auslastung
    - der Rentner: +++ Jagdtrieb --- Bewegungsdrang = Auslastung

    So wie ich das verstanden hab, "übersättigen" hier einige den Bewegungsdrang so weit, bis es den Jagdtrieb mindert und der Hund kann das auch ansatzweise so annehmen.

    Bei Deinem Rentner ist das genau umgekehrt.
    Der Podenco als stinknormaler Hund hingegen sucht sich selbst eine Beschäftigung, die seiner Trieblage entspricht.
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    Keine Ahnung, ich hab das nur schnell rausgesucht, denn im Prinzip ist der Typ für mich ganz einfach ein Spanner, der vom ersten Stock seiner Wohnung aus sich Einblick verschafft über einen angebrachten Sichtschutz des TS.

    Ob der jetzt dabei sein Gemüt erregt oder sein Geschlechtsteil - das dürfte ja erstmal egal sein.... :cough: :cough:

    Ich würd mich nochmal beim Ordnungsamt melden, ihnen schildern, was gerade passiert und mich nach einem "Schlichter" erkundigen. Ich weiß nicht genau, wie man an so jemanden kommt.

    Zu der Filmerei: ich glaube, das Recht am eigenen Bild greift hier nicht, denn in diesem Gesetz geht es nicht um das Filmen an sich, sondern die weitere Verwendung z.B. Veröffentlichung von Bildern / Filmmaterial, auf denen Personen zu sehen sind.

    Es gibt aber noch einen anderen Paragraphen im StGB und das ist die 201 a, nachzulesen hier: http://dejure.org/gesetze/StGB/201a.html
    "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen". Das dürfte greifen...

    Meine ist ein absoluter Morgenmuffel. Sie pennt so ziemlich den ganzen Vormittag. Sie steht mit uns auf um halb sieben, direkter Weg auf die Couch, zusammenrollen. Wenn Männe seine Brotzeit fertig gemacht hat, hebt sie genau einmal den Kopf um ihre Wurstscheibe zu mampfen, dann wird weiter geschlafen.
    So, jetzt ist es also neun, ich sitz hier im WZ, kein Hund weit und breit zu sehen: hat sich in eines unserer Betten verkrümelt.

    Ich hab mich einmal um halb sechs mit ihrem Geschirr in der Hand vor ihr Bett gestellt und "Gassi" gesagt. Sie hob den Kopf, glotzte mich ungläubig an, frei nach dem Motto "gehts noch bei Dir??" und mit nem Seufzer fiel der Kopf wieder zurück ins Kissen. Sauber abserviert hat sie mich.

    Vor zwei Wochen gabs mal einen Tag, da kam sie glatt um halb acht quietschfiedel aus ihrer Kiste - das war für mich sowas von komisch, konnt ich kaum glauben.

    Am Wochenende pennt sie mit uns so lange wir halt schlafen. Sollte es wirklich mal vorkommen, dass wir bis morgens um vier weggehen, werden wir beim Heimkommen begrüßt und gehen noch schnell mit ihr raus, bevor wir ins Bett gehen. Dementsprechend lange hält sie es dann auch aus.

    Sie ist allgemein so. Pennt hier einer von der Familie, legt sie sich dazu und pennt mit.

    Aber ich kenn auch genügend Hunde, die wollen wirklich spätestens um halb sieben die erste Runde Gassi laufen und sind total begeistert, während meine um die Uhrzeit mit einem beleidigten "Lass uns das schnell hinter uns bringen" neben mir her trottet.

    Keine Ahnung, ob man das alles einem Hund angewöhnen kann. Ich glaub einfach es gibt bei ihnen einfach Morgenmuffel wie bei uns Menschen auch. Vorher wissen kann man das wohl nicht....

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    Gehen tut sicher alles nur wenn man noch keinen Hund hat/hatte weiß man auch nicht was da noch so alles dran hängt. Ich bin auch den ganzen Tag alleine hier mit Hunden und Baby, mein Mann kümmert sich um die Hunde gar nicht (außer vieleicht ganz ab und zu mal spielen :roll: ) Ich mache das auch alles alleine und es geht sicherlich aber NUR wenn man das eben auch will und leider ist es zu oft so dass die Frauen dann mit Baby keinen Bock mehr haben sich um Hundis Bedürfnisse zu kümmern. Bei meiner Freundin kam auch das Baby, der Hund war vorher schon da und jetzt dreht sich alles nur noch um das Kind, der Hund geht nur noch bei Schönwetter raus etc.. Sie ist ständig unterwegs mit dem Baby somit ist der hund ewig lang alleine.... das ist halt echt doof bei denen.

    Aber wenn man alle Für und Wieder abwägt ist es einfach fantastisch wenn Kinder mit tieren/Hunden aufwachsen können, ich selber wollte es nie missen als ich kind war. Aber leicht ist es nicht. also einen Junghund könnte ich mir momentan auch gar nicht vorstellen denn auch wenn ich abends alleine unterwegs bin, morgens habe ich den Kiwa dabei immer und gehe morgens auch meist die längere runde und das ist 1. sauanstrengend :roll: und 2. wie auch schon jemand schrieb bist du einfach nicht voll auf den Hund konzentriert und üben kannste so gut wie gar nicht weil du den Kiwa einfach auch noch dabei hast. Ich bin sehr gespannt wie ihr euch entscheidet

    Ja, stimmt, kommt enorm auf Dich selbst an. Als ich meinen ersten Sohn mit 22 bekam, empfand ich es schon als ziemlich heftig, was da passierte: Etliche Freundschaften haben sich einfach so erledigt, weil man eben nicht mehr so flexibel und spontan sein konnte.

    Mehr oder weniger hat sich ein neuer Freundeskreis "Gleichgesinnter" aufgetan. Babymassage, Babyschwimmen, Krabbelgruppe etc. War auch eine schöne Zeit und hat Spaß gemacht. Nur, ein Hund wäre da nicht gerne gesehen bzw. unmöglich gewesen mitzunehmen.

    Gerade beim ersten Kind ist alles enorm stressig weil man alles super gut machen will, gleichzeitig aber unsicher ist.
    Wenn ich nur an die "immer frisch abgekochtes Wasser verwenden"-Geschichte denke. Oh man. Oder die panische Angst davor, dass das Kind vom Wickeltisch fällt.

    Auch hier ist die Frage, wie Du selbst drauf bist. Die Dinge gehen viel einfacher - man muss nur wissen wie. Allerdings kann es dann schon sein, dass der eine oder andere das nicht so toll findet wie Du es machst (insbesondere, die Leute, die Dir ständig Tips geben wie Du es noch besser machen kannst). Das muss man schon stehen können. (konnte ich erst beim zweiten Kind, da gabs auch keine gut gemeinten Ratschläge mehr)

    Zusammengefasst: wenn Du niemanden hast, der während der klassischen Baby-Aktivitäten den Welpen betreut, wirst Du nicht dran teilnehmen können. Wenn Dir solche Aktivitäten super wichtig sind, dann warte lieber noch.

    Bist Du mehr der eigenständige Typ, der sich selbst gut organisieren kann und andere Menschen und deren Gesellschaft nicht unbedingt braucht, dann mach es.