Beiträge von lotuselise

    Mach dir nicht so viele Sorgen.... warum auch immer: viele Hunde haben ein "Männerproblem".

    Bei uns dauerte es über ein Jahr, bis der Halter ihres besten Hundekumpels sie überhaupt anfassen durfte.

    Bei diesen ganzen Tierschutzhunden wird oft so viel Quark geschrieben bezüglich "dankbare Seelen" etc.
    Das ist der Oberquatsch.

    Wir finden es ungerecht, dass wir uns Vertrauen tatsächlich erarbeiten müssen. Und ja, es ist wirklich Arbeit, die langsam und müßig ist. Weil wir ja eigentlich nichts dafür können.

    Aber man muss das ganze wohl etwas "globaler" sehen. Genauso, wie der Hund, den wir bekommen, Schritt für Schritt, durch den Sch****, den er mit Menschen erlebt hat, so geworden ist wie er uns gegenübertritt.....

    Genauso lange dauert es, bis wir mit positiven "Gegenerlebnissen" wieder dort landen, wo ein normal behandelter Hund eigentlich stehen würde. Dazu kommt, dass man die gemachten Erfahrungen eben nicht so einfach "Überschreiben" kann, sondern es bleibt im Hundekopf immer so etwas wie eine "Waagschale" bestehen.

    Und in die müssen wir ganz schön reinbuttern, dass zum Schluss das Positive gewaltig "überwiegt"...

    Horsegirl
    M.E. musst Du erst mal eine klare Linie in Deinen Kopf reinbringen:
    Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen sind Nutztiere. Die Bezeichnung sagt es: die Menschen nutzen es für ihren Broterwerb, ihre Existenz. Dementsprechend haben sie eine bestimmte Einstellung zu diesen Tieren. Unter anderem im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Kosten etc.

    Nun zum Pferd im speziellen: Sobald Du Dir ein Pferd anschaffst, dass nicht dem obigen Zweck entspricht, mit anderen Worten Deinen Hintern da drauf setzt weil Du gerne reitest, wird das Pferd zum Haustier. So wie Hund und Katze: es geht ums Geben und Nehmen, für den Menschen Hobby bei gleichzeitig artgerechter Auslastung des Tieres. Man hat eine schöne Zeit miteinander. Halter kümmert sich drum, wenn es dem Tier schlecht geht (manchmal auch andersrum).

    Irgendwann kommt das Alter und es ist völlig egal, ob das Pferd nicht mehr geritten werden kann oder der Hund nicht mehr mit Radfahren kann. Das wusste man schon bei der Anschaffung, dass die Lebenserwartung niedriger, der Alterungsprozess des Haustieres schneller ist, als der eines Menschen. Es ist einfach schneller ein Senior oder Rentner als wir.

    Wir haben die Verantwortung, also ermöglichen wir ein schönes Altersdasein für unsere Tiere. Das gehört einfach dazu. Die Tiere passen sich uns an, aber wir passen uns auch den Tieren an.

    Das ist die Einstellung zum Pferd als Haustier - Aspekte wie Unwirtschaftlichkeit aus der Nutztierhaltung haben hier rein gar nichts zu suchen.

    Im Klartext: Nutzloses Nutztier, das geht - aber nutzloses Haustier, das geht nicht. Ein Haustier ist vom ersten Tag an "nutzlos" in dem Sinne. Es ist ein von uns gewähltes Hobby - mit allen Konsequenzen inclusive logischerweise dem Alter und seinen altersgerechten Bedürfnissen.

    Ist doch eigentlich egal, wer den ungebetenen Zeckengast mitbringt, der füttert ihn auch ;)

    Sollte der dann vollgefressen runterfallen, dann ist er erstmal für ne ganze Weile satt: auf jeden Fall länger als ich brauche um die Betten frisch zu überziehen, Matratzen oder Couch abzusaugen.

    Von daher - alles cool :gut:

    Wow, Ihr seid aber Kopfmenschen, da kann ich nicht mithalten...

    ich stell mir gerade vor ich gehe zum Arzt, niederschmetternde Diagnose, Behandlungsversuche, die scheitern....
    und irgendwann bin ich an der Stelle, wo es noch eine kleine Hoffnung gibt: 10% Heilungschance, sagt der Arzt vielleicht, noch ein Jahr statt wenigen Monaten auf jeden Fall.

    Und dann soll ich mich vor meine Kids hinstellen und sagen: Nö, gibt ja keine Garantie, ist mir zu wenig, mach ich nicht????? Könnt ich mir allenfalls vorstellen, wenn ich über 70 wäre, aber heute nicht. Dafür liebe ich dieses Leben zu sehr (und das tut Pepps ja auch, wie Kathrin geschrieben hat). Es kommt wohl auch darauf an, ob man "sein Leben schon gelebt hat" oder nicht - den Anteil der Lebenszeit, die man "oben drauf" bekommt oder nicht.

    Von daher kann ich Kathrin verstehen, dass sie noch diese eine Möglichkeit abwarten will, bevor sie sich entscheidet. Weil ich es bei mir selbst nicht anders machen würde. Sofern es die Möglichkeit geben würde (gibt es ja nicht), dass meine Kids zu mir sagen könnten: "Ach Mama, Du kannst auch gleich ne Spritze haben, dann hast Du es hinter Dir". Da wär ich wahrscheinlich richtig angefressen.

    Gut, Pepps ist abgemagert, sie ist schwach - aber sie ist auch kein Hund, der mit Morphinen vollgepumpt apathisch daliegt, damit Kathrin keine Entscheidung treffen muss. Und da liegt für mich die Schwierigkeit.

    Von daher gibt es kein "ich würde", "ich hätte", sondern einzig und allein das Vertrauen in ihre Entscheidung, denn sie alleine trägt die Verantwortung und den Wunsch, dass es ihr möglich ist den richtigen Zeitpunkt zu erkennen....

    Mehr kann keiner von uns tun.

    Drum Kathrin, egal, ob Du Dich heute dafür entscheidest, oder ob Du doch noch mit der TÄin den letzten Strohhalm ergreifst - Du machst das schon richtig. Du liebst diesen Hund, das weiß jeder - Du bist niemandem Rechenschaft schuldig: es geht nur Euch beide, Pepps und Dich, etwas an.

    Schau mal hier rein: http://www.fewotraum.de/ferienwohnunge…/staffelsee.htm

    Es ist echt schön bei uns + entspannte Hundehalter. Leinenpflicht - na ja: das ist halt ein Schild, aber das wars dann auch schon.

    Wenn Du Fotos sehen willst, wie es bei uns aussieht....... kann ich Dir jede Menge zeigen...

    Ich wohn hier jetzt 14 Jahre - und fast jedesmal, wenn wir unterwegs sind, bleibt man irgendwo stehen mit den Worten: bei uns ist es einfach nur schön...

    Das wird dann halt ein Urlaub ohne Hundeplatz - aber Alltagstauglichkeit kannst Du hier trainieren:
    - mit Radlern
    - Joggern
    - Steckerlwerfern
    - Kutschen
    - Kühen
    - Schafen
    und vielem mehr.

    Das coole dabei: wenn man keine Lust auf andere Leute hat, schafft man es auch 15 km zu laufen und maximal drei Leuten zu begegngen - oder man geht 1 km und trifft 50. Das kannst Du Dir aussuchen je nach Lust und Laune.

    Ich wollt halt meinen Vermittlungsflyer online stellen z.B. bei Imageshack etc. und ihn in FB in mein Profil tun, also müsste schon ein Bild sein. Das Worddokument enthält sowohl Bilder als auch Text...

    Zitat

    Hab heute irgendwie einen Jammertag... :sad2:

    Jede Rüdenbegegnung ist ne Katastrophe, es wird gebellt und am Rad gedreht.
    Sogar wenn der Rüde schon 20 min weg ist, zieht er anschließend noch den Weg entlang wo der Feind her gelaufen ist. Ableinen geht also GAR NICHT. Zumal er auch nur dann hört, wenn nix interessantes irgendwo sein könnte.
    Er hat jetzt 1 Jahr mind. an der Schleppleine verbracht, wir haben den Abruf geübt, usw.
    Rüden wurden schöngefüttert, er macht Sitz (nicht immer), wenn ein Rüde kommt. Es wurde mit nasspritzen gearbeitet (hat sogar was gebracht, aber kann ja nicht die restlichen 10-15 jahre ein Mittel sein).
    Denn wenn ich mal eine Sek mich nicht auf ihn konzentriere, ist alles beim Alten. D.h. er muss wahrscheinlich sein Leben lang an der Leine hängen.
    sehe, die Frei rumlaufen können, auf Abruf hören, und die es nicht mal interessiert, wenn Oskar meckernd in der leine hängt...

    Erstmal: Podenco und Freilauf ist ein heikles Thema: es gibt einige, die werden tatsächlich ihr Leben lang an der Schleppe bleiben aufgrund ihres Jagdtriebes, Freilauf also nur in gesicherten Ausläufen....

    Zu dem Pöbelthema: da denke ich ist die Rasse eigentlich völlig egal.
    Erstaunlich finde ich, wie schnell man bei den "Fachleuten" bei Wasserspritze und Co. landet.

    Meine Madam neigt ja ebenfalls dazu jeder Hündin, die sie blöd findet, das laut bellend entgegen zu schmettern.

    Was bedeutet eigentlich: "Wenn ein Rüde kommt" bei Dir?