Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich liebe meine (private) Trainingsgruppe!

    Wir haben heute zuerst Memorys gemacht mit Positionswechsel. 4x wurden sie aus unterschiedlichen Richtungen zu einer Stelle mit insgesamt 12 Dummies geschickt. 3x mit Geländeübergang (Weg, höheres Gras, Gestrüpp) und unterschiedliche Entfernungen.
    Dann noch eine Markierung für jeden.
    Eine Tauschenübung und eine kleine Suche. Bei der Suche wars etwas blöd. Es war noch ein Dummy da und Leo war dann der Letzte. Er hat lang gesucht, aber den Dummy nicht gefunden. Wir haben ihm dann noch unauffällig einen reingelegt, damit er zum Erfolg kommt.
    Die andere Hündin fand den Dummy dann, nachdem selbst wir zu dritt ihn nicht gefunden haben. War zu gut vom Altgras bedeckt.

    Und zum Schluss gabs dann für uns die erste Dummyarbeit mit Wasser. Ein tiefer Bach, bei dem ein Helfer auf der anderen Seite die Dummies geworfen hat. Die Hunde mussten zum Überqueren kurz schwimmen.
    Beim ersten und zweiten Dummy war Leo etwas unentschlossen. Wo soll ich reingehen? Wo wieder zurück?
    Beim dritten und vierten Dummy hatte er dann so richtig Gaudi und wusste wie er es machen soll.
    Ich war am Hin und Her rennen, damit Leo wieder gut zurück kommt und dann nicht den Dummy fallen lässt beim Schütteln, sondern mir vorher abgibt. Währenddessen kamen dann die Rufe von den Trainingskollegen: weg von ihm! Hin zu ihm! Schnell, bevor er sich schüttelt! :D
    Das war so lustig :D Und das Abgeben hat dann bei allen 4 Malen geklappt, obwohl er mir vorher den Dummy oft vor die Füße gespuckt hat.


    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lustig ist es bei unserer Gruppe die Unterschiede zu sehen. Die Labrador-Hündin ist wahnsinnig schnell und folgsam. Die Golden Hündin ist beim Arbeiten ein bisschen wie ein durchgeknallter Flummi, aber wenn sie ihren Dummy will, dann arbeitet sie sich durch alles durch wie eine Dampfwalze. Ja und der Leo der denkt. Er muss eher angetrieben werden, aber wenn er was kapiert hat, dann macht er es so.
    Und alle haben sie Spaß beim Arbeiten :D

    Bei unserer BZG sind auch Nicht-Retriever erlaubt. Vielleicht schadet Nachfragen nicht?
    Sogar mein kleiner Terrier dürfte mal, aber ich weiß noch nicht ob ich mir das antue :D
    Ist auch absolut bezahlbar, dafür, dass man teilweise einzeln dran kommt und es den ganzen Tag läuft.

    Beim Curly gibts auch solche Datenbanken. Allerdings ist es freiwillig, d.h. nur bedingt aussagekräftig.

    Ich find Epi ein ganz schwieriges Thema, weil es eben nicht durch Tests nachzuweisen ist und ja auch ganz unterschiedlich auftritt.

    Also ich halte die Betreuung für nicht sehr ideal.
    Ihr wollt ja einen Welpen, oder?
    Der wird sich erstmal nicht so gern ohne Menschen in dem eingezäunten Bereich aufhalten wollen. Man müsste ihn langsam daran gewöhnen.
    Auch finde ich es schwierig, da dieser Bereich nicht auf eurem Grundstück ist, sondern beim Chef. Was ist wenn das aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr geht? Wenn die Dogge ein Heulkonzert nach dem anderen startet und sich die Nachbarn beschweren, oder es dem Chef einfach nur zu nervig wird?
    Und dann soll die Dogge die es dann evtl. gewöhnt ist 4 Tage da zu bleiben, auf einmal im Haus allein bleiben?
    Das könnte theoretisch schon klappen, aber ist meiner Meinung nach aussichtslos bei einem Welpen oder Junghund.
    Du brauchst dringend einen Plan B. Ich würde da eine Hundetagesstätte oder einen Hundesitter empfehlen. Das ist dann unabhängig von eurem Chef und wie sich das so entwickeln sollte.

    Ich arbeite übrigens auch Vollzeit und habe mir meinen Job so gesucht, dass ich Hunde mitnehmen kann und auch mal in der Mittagspause nach Hause fahren kann.